Nach dem Frühstück brechen wir zur Free Walkingtour auf. Wir sind gespannt, was uns an der renovierten Hartmannfabrik erwartet.

Neben diesem wieder restauriertem Gebäude befinden sich einige Kunstobjekte im freien Raum.





Informationen zu den Objekten an der Hartmannfabrik
Der erste Eindruck der Free Walkingtour stellt sich als trügerisch heraus. Vor dem Eingang warten geschätzt 100 Personen, die an der Stadtführung teilnehmen wollen. Aber zum Glück gibt es mehrere Ehrenamtliche, die einen Free Walking anbieten. Und so finden wir uns in einer Gruppe von fast 20 Personen bei einer 68jährigen Ehrenamtlichen wieder.
Nach 20 Minuten wechseln wir unterwegs die Gruppe und schleichen uns heimlich ein. Die Ausführungen der neuen Ehrenamtlichen werden jetzt ausführlicher und fundierter. Die Sätze finden ein geordnetes Ende und bleiben nicht in der Luft zur persönlichen Ergänzung stehen.



Nach fast 2 Stunden ist die Führung beendet. Wir hatten, denke ich, mehr erwartet. Erzählungen aus dem Alltag in Chemnitz zu DDR-Zeiten und geschichtliches mit leichtem Tiefgang. Die Erwartungen waren zu hoch gesteckt.

Und dazwischen immer wieder Hutfestival. Ich finde, dieser lenkt bei einer Stadtbesichtigung enorm ab. Trotzdem für die Einwohner von Chemnitz das jährliche Jahrmarkts-Highlight. Alle sind unterwegs, das Wetter gibt alles.




Nach der Führung legen Isa und Norbert eine längere Pause ein und fahren zurück in die Pension. Wir begeben uns auf Spurensuche der Installationen zu #3000Garagen.
Die erste Station ist das Industriemuseum Chemnitz. Aber nicht hier ist die Ausstellungsfläche, sondern im Strasenbahndepot. Noch weiter zu Fuß stadtauswärts bei strahlemden Sonnenschein vermeiden wir. Isa und Norbert haben die Kulturhauptstadt3tageskarte. Wir zurück stadteinwärts und legen den geplanten zweiten Stopp bei der Hochgarage ein, in der im Erdgeschoss das Museum für sächsische Fahrzeuge e.V. beheimatet ist. Das Museum schließt aber in 30 Minuten und wir müssen für die Garagenausstellung im einem der drei Aufzüge 7 Euro p.P. Zahlen. Der Vereinmitglied an der Kasse sagt nur, lohnt nicht. Meint er dieses aufgrund der kurzen Besuchszeit oder …
Treffpunkt ist wieder 18 Uhr beim Turm–Brauhaus. Mit der Tram fahren wir zum Abendessen, eine Restaurant-Entdeckung von Norbert. Das letzte Stück geht es zu Fuß. Die Moovme App führt uns in die falsche Richtung, zum Glück kein großer Umweg.
Das Restaurant Franklin Hofmann bietet uns in einem schönem Ambiente sehr gutes Essen, sogar Pferdefleisch aus der angeschlossenen Roßfleischerei.

Die Rückfahrt ist leider wieder von einem Umweg durch das Navi belastet. Aber auch Google hat an diesem Wochenende einige Probleme. Diesmal aber sehr zum Leidwesen von Isa. Gefühlt gehen wir die 5fache Strecke, im Kreis bergauf und bergab. Der Rote von Vito in der Küche stellt die gute Laune wieder her.
