In der Stadt ist es sehr warm. Die Ventilatoren in den Cafés blasen zuckend wie Roboter warme Luft unter die Sonnenschirme, manchmal mit Wasserdampf. Die Temperatur steigt auf 36 Grad.

Eine morgendliche Kühle und Frische kann man in Tirana zur Zeit nicht nutzen. Wir brechen auf Richtung Pyramide und Mutter Theresa Platz. An Straßenmärkten und Bunkern vorbei machen wir einen klimatisierten Stopp und besuchen spontan die Fotoausstellung einiger Magnum-Fotografen, die nach dem Zusammenbruch der Hoxha-Ära Menschen im Alltag fotografiert haben.









Und beim Mutter Theresa Platz treffen wir Agron Hoti, der ein Großgemälde (7.600 m2) für das Stadion entwirft.




Eine Komoot-Empfehlung führt uns am späten Nachmittag zur Taverna Paidhaqe DAJKUA. Wirklich eine Empfehlung mit traditionellen Speisen frisch vom Grill im Keller. Das Abendessen wird vorverlegt. Für die gemischte Grillplatte, die Beilagen und Getänke zahlen 2.250 Leke.



Der Rückweg führt wieder an unzähligen Straßenverkäufern und dem wuseligen Treiben auf den mit hupenden Autos und kreuzenden Zweirädern vorbei zum Hotel. Beim Überqueren muss man beharrlich sein grünes Recht einfordern.



Vergessen habe ich die Moschee, wo bringe ich sie unter? Erst mal am Ende.

