

Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg zum Museum für zeitgenössische Kunst, d.h. ausschließlich Kunst serbischer Künstler ab dem 20. Jahrhundert. Die Route führt uns an den Hauptbahnhof und den Busbahnhof vorbei. Vor uns erhebt sich die mächtige Statue von Stefan Nemanja.

Über die Grüne Brücke überqueren wir die Sava Richtung Neustadt. Die Straßenbahnen rumpeln über die Brücke, die Geräusche sind später noch von weitem hörbar. Die Bahn überträgt spürbar die von den unebenen Spuren erzeugten Schwingungen auf die Eisenkonstruktion. Rostige Elemente geben den Blick nach unten frei.



Das Museum ist nicht nur architektonisch, sondern auch vom Darstellungskonzept und den Werken sehr interessant. Besonders die Linolschnitte aus den zwanziger und dreißiger Jahren sind so klar und wirkungsvoll in ihrer Aussage und Darstellung.






Und kurzweilig kann es hier auch noch zugehen.

Mit dem Salon für zeitgenössische Kunst, ein Raum im Erdgeschoss in der Nähe der französischen Botschaft, beenden wir unsere Museumstour. Von der nahegelegenen Festung schauen wie ein letztes Mal die Sava flussabwärts. Rechtzeitig vor dem angekündigten Regen um 17 Uhr wollen wir wieder im Hotel sein und das Restaurant ausprobieren.



