Fr, 04.08.2023 – 37 Grad im Schatten

Wir warten auf den Vaporetta. Ich frage Moni. „Was nehmen wir mit aus Rumänien?“

Rumänien ist sehr unterschiedlich, mit einer anderen Verbindung zur Tradition im Nordosten, Bekreuzigen, auch beim Vorbeigehen an Statuen, Ärmlichkeit, Rückständigkeit, schick durch das Dorf gehen, mit dem Fahrrad durch das Dorf cruisen, Pferdekutschen, Kühe an der Straße, Englisch wird auf der Straße nicht gesprochen, …

In Temeswar: frisch gebackenes Brot mit Mohn oder Sesam, westliche Kleidung, Verständigung auf Englisch, Verkehrsmittel mit Card-Ticket, …

Insgesamt gilt für Rumänien: viele verschiedenreligiöse Kirchen (römisch- katholisch, serbisch-orthodox, griechisch-orthodox, jüdisch), viele Menschen in und manchmal auch vor den Kirchen …

Mit dem Vaporetto fahren wir zur Serbischen Kathedrale und suchen die letzten verbleibenden Sehenswürdigkeiten auf. Unter anderem fehlt noch die Besteigung des temporären Baumturmes. Ich werde mich anstrengen und die Ängste durch Freude vertreiben. Ob das klappt? … Fast.

Timisoara – Serbische Kirche
Timisoara – Blick auf den begrünten temporären Turm
Timisora – Blick vom begrünten temporären Turm

Es wird spürbar wärmer. Daher besuchen wir nach dem korenischen Mittagessen zum Ausruhen wieder den Innenhof der temporären Sculptura-Ausstellung der ehemaligen Militärschule und die klimatisierten Räume des Kunstmuseums.

Timisoara – Kunstgalerie – Foto vom Aufstand 1989
Timisoara – Kunstgalerie

Mit dem Vaporetto geht es dann am späten Nachmittag zurück. Belgrad müssen wir noch vorbereiten.