Di, 01.08.2023 – Markt in Gura Hamora und Neues von Tante Elli

4:30 Uhr beginnen die Marktbeschicker klappernd die Standstangen in die richtige Ordnung zu bringen. Erste Stimmen geben Kommentare und Anweisungen.

Gura Humora – In der Nähe der Markthalle
Gura Humora – Markthalle
Gura Humora – Bei der Markthalle
Gura Humora – Markt
Gura Humora – Markthalle
Gura Humora – Markthalle
Gura Humora – Markthalle
Gura Humora – Markthalle
Gura Humora – In der Nähe der Markthalle

Das Telefonat mit Tante Elli war vielversprechend. Nach dem Kontakt mit ihrem Sohn konnte sie die Unterlagen über das Schwarzthal für uns zur Verfügung stellen. Wir fahren zurück ins Schwarzthal, wie gestern 6 km über einen Feldweg. Die gemeinsame Zeit mit ihr war sehr nett und offen informativ. In den Unterlagen befanden sich auch Skizzen der Wohnorte der Einwohner vom Schwarzthal um 1930. Darin befindet sich die Lage des Hauses von Josef Pilsel.

Auszug aus der Lagebeschreibung der Einwohner um 1930
Ungefähre Lage des Hauses von Josef Pilsel

Tante Elli berichtet noch, dass die Kirchenbücher in der römisch-katholischen Kirche in Gura Humora sein könnten. Daher besuchen wir noch die Kirche, um weiteres zu erfahren. Erst nach der Mittagszeit erreichen wir telefonisch einen Geistlichen, der uns empfängt. Die Kirchenbücher sind jedoch nicht in der Kirche hinterlegt. Wir vermuten, daß diese auf der Flucht on Österreich, Polen oder Deutschland verschollen sind. Aber wir werden weiter recherchieren und Kontakte auch aus dem Internet nutzen.

Im Schwarzthal
Gura Humora

Spannend ist die Frage zum Abschluss des Abendessens. „50 oder 100 cl?“ Traditionell werden 100 cl getrunken, ich entscheide mich für die halbe Menge. Gemeint ist Palinka Vlad Tepes, ein Pflaumenobstler. Er schmeckt sehr gut nach dem traditionellen Essen mit Mamaliga.