Zum Glück hat die Turmuhr in Kappelrodeck mit uns ein Einsehen. Um 20 Uhr bis 6 Uhr ist Glockenstille. Ansonsten 3 melodische Schlage für jede Viertelstunde einer Stunde (max. 12 Schläge) und dann zusätzlich mit anderem Glockenschlag die Anzahl der Stunden (auch max. 12 Schläge).
530 km weiter erreichen wir unser letztes Ziel – Kappelrodeck. Mit Grenzübergang nach Deutschland, Dobrindt bremst den Verkehr an der Grenze aus, ist das angenehme und entspannte Autobahnfahren vorbei. Wie schön war es bei 130 km/h bzw. 110 km/h auf der Autobahn und 80 km/h auf den Bundesstraßen. Toiletten an der Autobahn – sauber und kostenfrei. Eis aus der Truhe und Getränke ohne Superaufschlag. Die Autobahngebühren akzeptieren wir anstandslos.
Im Kappelrodeck machen wir noch getränketechnische Besorgungen, bevor wir es uns französisch mit Baguette, Wurst, Käse und Wein auf der Terrasse gemütlich machen.
Und morgen feiern wir den ersten Geburtstag von Arne!
Unser 48-Stundenticket wird heute optimal eingesetzt. Bis 10 Uhr dürfen wir fahren. Wir nehmen die Funiculare zum Odeon und Amphitheater.
Und runter geht es von der Basilika zur Kathedrale und den Traboules.
Wir besichtigen die beiden zugänglichen straßenverbindenden Durchgangstraboules. Beeindruckend, raus aus den Touristenströmen durch eine unscheinbare Tür, weiter durch Geheimgänge anmutende Wege mit beeindruckenden Innenhöfen und dann wieder hinein in das muntere Treiben.
Die Hitze liegt weiterhin über der Stadt. Daher reduzieren wir unsere Ziele auf die Altstadt und das Denkmal von de Saint-Exupéry.
Mit dem öffentlichen Verkehrsmittel Boot geht es wieder zurück zum Hotel.
Am Nachmittag wollen wir noch Emma zum Geburtstag gratulieren.
Wir fahren bis zur Endstation Confluence die Saône hinauf. was für ein Erlebnis am frühen Vormittag. Ruhiges Treiben, kaum Gäste auf dem Boot und eine schöne Sicht vom Wasser aus die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten.
Zu Fuß gehen wir bis zum Zusammenfluss der beiden Flüsse. Von hier auf den Fluß und rückwärts gewandt ergeben sich schöne Bilder, dabei beeindruckt wieder einmal die der Disney Concert Hall angelehnte Architektur und Hülle der Confluence Museums.
Das Projekt Soziale Stadt hat hier architektonische Spielereien geschaffen.
Mit der Straßenbahn fahren wir zurück in die Innenstadt. Um 12:30 Uhr sollen die Märkte an der Saône schließen. Für das Abendbrot müssen wir noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. U.a. Nehmen wir zur Vorspeise Rigotte (Ziege) und Briquette (Kuh) mit.
Aber jetzt gehe ich nach diesem heißen schweißtreibenden Tag duschen. ….
Am Nachmittag fahren wir dann noch zu Des Halles de Lyon Paul Bocuse und zum Museum für zeitgenössische Kunst. Uns ist bekannt, dass das Museum aufgrund de nVorbereitungen auf die neuen Ausstellungen noch geschlossen ist. Das Gebäude von Renzo Piano wollen wir uns aber von außen ansehen. In der Gesamtkonzeption mit dem Kongresszenzentrum wirkt das Gebäude unter, enttäuschend. Dafür werden hier schicke Grabkerzen verkauft.
Auf dem Weg von der Metrostation legen wir noch einen Stopp im Bierlokal Barabaar ein. Ein Lokal, dass abends stark besucht wird und eine große Auswahl an Bieren, 2 Rotweinen und Essenskleinigkeiten bietet.
Mit dem 48 Stunden Ticket fahren wir zur Touristeninformation. Folgende Ziele wählen wir mit perfekter Unterstützung einer deutsch sprechenden Mitarbeiterin aus.
Fahrt mit der Standseilbahn zum römischen Odeon und Theater
Besuch der Kathedrale Notre-Dame de Fourvière
Blick auf den Tour métallique de Fourvière.
Besichtigung der Traboules
Schwarz mit dem Flusstaxi zurück zum Hotel nach Vaise
Die Temperaturen sind am Nachmittag schwer zu ertragen. Die Klimaanlage verschafft ein angenehm kühles Klima. Erst nachts werden wir diese durch geöffnete Fenster ersetzen.
Um 9 Uhr starten wir gut gefrühstückt und nehmen Abschied von Isa und Norbert. Die Zeit mit ihnen war sehr schön. Beide haben uns gut bekocht, wir haben dann das Geschirr übernommen.
Auf der Fahrt legen wir wieder einen Stopp beim Tomaten- und Honigmelonenbauer ein. Dieses Mal nehmen wir nur eine Melone mit.
Ach einem Zwischenstpp bei der Winzergenossenschaft Tutiac erreichen wir insgesamt 8,5 Stunden später und knapp 700 km entfernt von Domino Lyon. Auch ein Garagenplatz steht zur Verfügung. Zum Abendbrot gibt es eine Gemüse- und Merguexpfanne. Zum Einkaufen nehmen wir den entfernteren Intermarche, keine Erklärung zum warum.
Einkäufe aller Bestellungen bei Favre et Fils und Ile-Beloise. Der Cremant für die Hochzeitsfeier wird heute verkostet. Hoffentlich fällt es nicht durch.
Am Mittag essen auf dem Campingplatz. Terre et mer.
Gegen 17 Uhr brechen wir zum Strand auf.
Abends folgt nach dem Lammessen die kleine Verkostung. Spät geht es zu Bett, es ist 1:30 Uhr und wir sitzen noch draußen.
Das KI Gedicht zum von Norbert zubereiteten Essen. Die Stichworte lauten: Ziwebeln, Knoblauch, Petersilie, Merguez, Insel, Domino.
„Zwiebeln, scharf, damit die Tränen fließen, Knoblauch, duftend, fein gehackt, Petersilie, grün – nie zu verdrießen.
Merguez zischt und brät in Domino, auf Ile d’Oléron, am Sommermeer – wo Wind nach Salz und Meeresbrise, macht Kochen leicht und gar nicht schwer.
Alles mischen, Öl dazu, am Tisch die Sonne lacht – So schmeckt das Leben, jetzt und hier, mit Freunden, bis der Abend erwacht.“
Ich habe der KI das Gedicht mitgeteilt. Hier die KI-Antwort.
„Das ist ein wunderbar sinnliches Gedicht! Es verbindet Kulinarik, sommerliche Leichtigkeit und ein Gefühl von Gemeinschaft auf äußerst anschauliche Weise. Wenn du möchtest, kann ich dir helfen, es weiter auszuarbeiten, stilistisch zu verfeinern oder in eine andere Form zu bringen – etwa als Haiku, Liedtext oder sogar als kulinarisches Manifest.
Hier ein kurzer Kommentar zu deinem Gedicht:
Stil und Inhalt:
Die Küche als Bühne fürs Leben wird poetisch inszeniert: mit Zutaten (Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie), die nicht nur für ein Rezept stehen, sondern auch für Emotionen, Schärfe, Duft und Frische.
Der Ort (Ile d’Oléron, Sommermeer) weckt Sehnsucht und vermittelt eine warme, mediterrane Atmosphäre.
Das finale Bild („Sonne lacht“, „mit Freunden“) schließt mit einem Gefühl von Verbundenheit und Lebensfreude.“
Ist dem nicht so!? Im diesem Sinne wünschen wir euch noch viel Lebensfreude in Domino.
Um 6:40 Uhr führt uns Nina bei noch angenehmen 24 Grad auf einen Rundkurs durch die Landschaft. Den Sonnenaufgang können wir dabei erleben.
Im Hintergrund hören wir den Dorfwecker Marke Hahn. Das Café öffnet erst mittags.
Vor dem Mittagessen zeigt uns Elisabeth die Liebesinsel im Zusammenfluss des Douro und des Paiva. Wir fahren auch an die nahegelegenen Brandstellen vorbei. Beängstigend. Die folgende Besichtigung der Anita Fabrik, in der Elisabeth als Geschäftsführerin tätig war, ist dann der Höhepunkt.
Das Mittagessen nehmen wir in der Churrasqueira Ideal ein. Es gibt Hähnchen, ich wähle Rippchen. Dazu gibt es frittierte Kartoffelscheiben, für mich noch ein Supernock. Alles sehr lecker und sehr günstig. Das Lokal ist sehr gut von Einheimischen besucht.
Einen perfekter Service fürfen wir dann am Nachmittag genießen. Elisabeth fährt und zum Flughafen. Draußen haben wir mittlerweile 38 Grad.
Mit der Bahn geht es heute nach Cete, wo Elisabeth uns erwartet. Nach einer Stärkung werden wir zu ihrem Haus fahren.
Auch am 9. Morgen haben wir wieder einen blauen Himmel. Aber die kühle Frische der letzten Tage ist verschwunden. Bereits um 6:30 Uhr ist es warm auf der Terrasse, die Sonnenstrahlen sind zu spüren, es ist Windstill. Wie wird das Wetter erst bei Elisabeth im Landesinneren sein.
Wir nehmen einen Zug früher. Elisabeth ist informiert. Bei der Ankunft in Cete suchen wir den Treffpunkt am Taxistand. Etwas entfernt winkt schon Elisabeth mit ruft uns „Taxi“ zu.
Nach der ersten Bekanntwerden Runde durch die Umgebung nehmen wir ein Mittagessen bei Donna Lourdes ein, im Restaurant Casa de São Pedro. Ich wähle Bacalhau mit Kartoffelbrei im Ofen. Phantastisch.
Nach der Ankunft am Haus machen wir bei 36 Grad einen kleinen Ausflug im der Umgebung. Bei einer Auktion zur finanziellen Vorbereitung eines Festes verweilen wir. Von Dorfbewohnern werden unterschiedlichste Produkte gespendet. Neben Zwiebelzöpfen sind auch lebende Hühner und Hähne dabei.
Der noch lebende Hahn wird im roten Netz abtransportiert. Auto auf, Kofferraum auf, rein das rote Netz, und ab die wilde Fahrt ins Ungewisse.
Mit der Seilbahn geht es wieder den Berg hinauf. Die Rückfahrkarte ist nun auch verbraucht.
Aber der Reihe nach auf der Übersichtskarte.
Wir treiben durch die Märkte mit schönen Hausfassaden auf dem Weg zum Museum. Dort müssen wir aber feststellen, dass das Musrum erst um 15 Uhr öffnet. Also arbeiten wir vorher unsere noch offene Bergfahrkarte ab. Mit dem Wassertaxi auf die andere Seite des Duoro klappt es aus technischen Problemen nicht. Der Weg über die Eifelbrücke ist auch und wieder sehr schön. Zurück geht es über die obere Querung des Duoros der Eifelbrücke. Hier und dar schauen wir in Läden und Marktständen, Espresso und Wasser mit 2 Pasteis de Nata am San Bento Bahnhof genießen wir beim Vorbeittreiben der Menschenmassen. Ins nächste Abenteuer fallen wir in einer Außenküche mit Fadomusik aus dem Lautsprecher. Alles perfekt von 4 Frauen improvisiert. Wo sind die Männer. Helmut hätte gesagt: in Paris.
Wir probieren Empanadas, Fischkroketten, … 3 Stück für 5 Euro, und entscheiden uns dann noch für das Sardinien-Menü.
Nun brauchen wir eine Mittagspause, das Museum öffnet erst in einer Stunde. Im Park gegenüber bei den lachenden Männern finden wir einen schönen Platz.
So viel Platz im Gefängnis für das Museum Portugiesisches Zentrum für Fotografie.
Am Abend besuchen wir die Casa da Musica. Wir haben Karten für die Queen-Symphonie in der ersten Reihe hinter dem Dirigenten. Das Raumschiff und die Aufführung sind etwas besonderes.
Bei kühlen 28 Grad fahren wir ein weiteres Mal zum Stadtteil Matosinhos an den Atlantik. Natürlich führt uns der Weg nicht direkt zum Strand. Wie gehen nochmals zur Markthalle, um die Fische in den Auslagen zu bewundern. Leider ist der Weg in unsere Küche zu weit, ansonsten hätten wir uns vermutlich nicht mäßigen können.
Auf dem Weg zur Markthalle kommen wir im Hafengelände an einen Reseller für Fischkonserven vorbei. Was für eine Auswahl und so günstig im Vergleich zu anderen Hotspots in der Stadt.
Aber auch in den Straßen wir kleinteilig Fisch angeboten.
Nach dem Besuch der Seeanemone geht es zurück.
Unterwegs gibt es noch ein Eissandwich aus dem Supermarkt. 6 Stück sind doch zu viele. Wir wollen einige Packungen verschenken, doch die ersten beiden lehnen dankend ab. Erst ein Essensauslieferer auf dem Moped nimmt das Angebot dankend an. Er entsorgt für uns auch die Umverpackung und läßt sich davon nicht abbringen.
Zum Abendbrot wechseln wir von Fisch zu Fleisch. 3 weiße Zwiebeln und der Knoblauch wollen noch verbraucht werden. Da bieten sich frische Bratwürste an.
Nun sitzen wir schon wieder Stunden auf der Terrasse. Langsam macht sich die Sonne ans Untergehen.
Amazon Secret Price: Moni ersteigert bei Amazan für mich in einer Rückgabeversteigerung nach Gewicht eine Fahrradluftpumpe, wunderbar klein für 5 Euro im Gegenwert von Canon. 30 Euro. Toll.
Treiben durch die Innenstadt und Shopping Mall
Kirche des Santo Ildefonso von außen
Super Bock in der Taberna Santo António
São Francisco, die Goldene Kirche
Espresso, Wasser, Pasteis de Nata und Croissant mit Vanillecreme mit Live-Musik der Gruppe TAFDUP
Wir essen Francesinha im Café Santiago
Da wir satt sind von der geteilten Portion „we share„ besteigen wir den Glockenturm Nr. 8 und genießen die Abendsonne.
Ein sonniger Tag lockt uns zum Atlantik bei Ebbe und kühlem Wind. Lange können wir hier nicht bleiben, der Wind kühlt zu stark die brennende Sonne.
Hin und zurück geht es mit der alten quietschenden und schnarrenden Tram. An der Endstation wird der Stromabnehmer nach hinten arretiert und die Sitzbänke werden in Fahrtrichtung geklappt.
Spaziergang auf der Promenade, Affe-Besuch, Besichtigung Sao Bento Bahnhof, Besuch des Balhoa-.Marktes mit Vino Verde, Gespräch mit Portoguenser aus Limbach, kein Tripas im Sommer, Einkaufen im Bom Dia.
Abendessen mit Garnelen (Camarao) und Kalmaren (Pota), mehr davon in den nächsten Tagen. Unglaublich günstig.
Bei strahlend blauem Himmel gibt es einen Espresso auf der Terrasse der Apartments.
Und danach erfolgt die erste Orientierungstour durch Porto.
Den Hügel hinunter besuchen wir eine berühmte Kirche mit einem besonderen Marmorfußboden, der mit Holzbretter geschützt ist.
Pasteis essen wir bei der Metro-Station Bento für 1,40 Euro, sehr lecker. Von hier geht es vorbei an der Kathedrale zur Standseilbahn hinunter zum Duoro
Ida e Volta.
Diese Fahrt ist beeindruckend, aber der Blick auf die Brücke ist sensationell, der Eifelturm als Brücke.
Flußaufwärts lassen wir uns an den Portweinherstellern vorbei treiben. Am besten hat uns aber Burmester gefallen. Die Classictour startet in deutsch um 16:45 Uhr. Beim Tasting von einem weißem und einem Tawny-Port ergibt sich ein interessantes Gespräch mit einer Schweizer Familie. Mit der Tastingbeute in normalen Flaschen und Olivenöl machen wir uns auf den Heimweg.
Am Vormittag haben wir Crevetten gekauft. Nach dem Vorspeisenteller von Moni auf der Terrasse genießen wir das leckere Essen für knapp 4 Euro für 12 große Exemplare. Demnächst wieder. Fisch gibt es hier reichlich zu günstigen Preisen.
Mit Isa und Norbert hasten wir das übliche Frühstück zur bekannten Zeit verabredet. Norbert holt vom Bäcker noch ein Baguette Tradition und 2 Pain au Chocolat. Isa kann heute 1,5 Schokobrötchen essen. Noch kurz die Räume in unserem Haus reinigen, dann geht es los.
Norbert hatte gestern bereits erwähnt, daß die Fahrt über die Brücke, der einzige Zugang und Ausgang, an den Wochenenden aufgrund der Wechsel in den Ferienhäusern lange dauern könnte. Er hatte recht. Die Insel verlassen wir nach einer Stunde, in der Innenstadt von La Rochelle kommen wir nach 2:40 Stunden an. 83 km liegen hinter uns.
Dafür entschädigt uns die Stadtbesichtigung.
Nun warten wir an dem sehr überschaubaren Flughafen auf die Öffnung des Schalters, der sich noch um 35 Minuten verzögert.
Entsprechend später kommen wir in Porto an. Nach kleinen Überprüfungen des Ticketautomaten erhalten wir unser z4-Ticket für 4 Tarifzonen samt Karte, und schwarz geht es Richtung Innenstadt. Wir haben vergessen, das Ticket zu entwerten. Zum Glück erfolgt keine Kontrolle.
Nach unserem Portugalausflug geht es nach La Rochelle. Heute nehmen wir die Fahrräder mit zu einem Ausflug nach Cheray. Wir brauchen Fisch für das Mittagessen und Bodin zum Abendessen. MittagsNachtisch ist Pasteis de Nata, ein Vorgeschmack auf Porto.
Am Nachmittag besuchen wir eine Saline, mit Keramiken im Angebot.
Boule am Strand von Le Douhet
Nach dem Bodin-Essen machen wir noch einen Ausflug zum Strand.
Schon früh am !orgen holen wir Baguette beim Bäcker. Es ist zwar nicht Sonntag, Croissant und 2 Pain au Chocolat gibt es auch.
Der Abend zuvor hat Spuren hinterlassen. Und so starten wir gemächlich mit einem gemeinsamen Spaziergang über den Markt. Für heute Abend brauchen wir Muscheln.
Aus der Insel haben wir gleich die ersten Bedtellungen abgearbeitet. Tee im Intermarche in Dolus, Pineau bei Favre et Fils und Fischkonserven in Saint-Pierre.
Und Tomaten und Melonen gab es am Wegesrand auch – in Größeren Chargen, keine Kleinabgaben. Mit 6 Melonen machen wir uns auf den Weg zu Isa und Norbert. Norbert war begeistert.
Und am ersten gemeinsamen Abend haben wir draußen sehr gut gegessen (Aperitif Verrine, Crevette, Tomatensalat aus dreierlei Tomaten, Obstsalat). Dazu Bier, Pampelmuse mit Rosé, Champagner, diverse Weiß- und Rotweine.
Trotz alledem, gemeint ist das Wetter, fahren wir nach Chambord.
Wir haben trotz sehr schlechter Wetterprognose sehr schöne regenfreie Sonnenpassagen. Das Schloss beeindruckt durch seine Größe und Herrlichkeit. Die Inneneinrichtung und Innenausstattung begeistert mich nicht so sehr. Es ist alles in die Jahre gekommen und angestaubt. Der Umgang mit dem Gebäude wirkt nicht respektvoll , eher fühlt man sich in eine Wohnungsauflösung versetzt. Überall wird einmal hereingeschaut.
Seit gestern Abend gibt es immer wieder Regenschauer. Eine Besserung ist laut Wetterbericht für heute nicht in Aussicht gestellt. Damit steht das Programm für heute fest. wir besuchen das Jeanne d‘Arc-Museum und das FRAC Centre. Aber nun freue ich mich auf einen Kaffee.
Der Tag beginnt mit einem ausführlichen Spaziergang an der Loire. Es gibt viel zu sehen, ein Regenschauer zwingt uns unter Bäumen und in Wandnischen. Die Sonne kommt so schnell wie der Regen vergeht. Pause mit Mittagessen im Hotel. Eigentlich wollten wir noch das Haus von Jeanne d‘Arc besichtigen. Aufgrund der schlechten Rezensionen fotografieren wir das Haus nur von außen.
Der Nachmittag gehört dem FRAC. Ein Museum für Kunst und Architektur. Abwechslungsreich und inspirierend wirken die Exponate auf uns. Die Darbietung ist aber auch anspruchsvoll, unterbrochen von Mitmachaktionen. So ist auch Kunst.
Den weiteren Nachmittag suchen wir farbige Dot-Bilder, dabei lassen wir gefühlt keine Straße in Orleans aus. Es wirkt wie Stempeljagd im Harz.
Carrefour-City verleitet uns noch zu einem Rosé-Tasting. Überraschenderweise ist dieser Samur sehr ansprechend. Er könnte noch ein weiteres Mal verkostet werden. Aber morgen ist auch noch ein Montag.
249236 9:40 Uhr – unsere Koordinaten in Metz und in Orleans 249710 24 Uhr.
Das Tanken gestaltet sich auch wieder anders, Zunächst muss man an der Kasse die erwartete Literzahl oder den erwarteten Betrag mit der Karte vorbezahlen. Dann wird getankt, Restbetrag wird dann wieder gegengerechnet und nicht belastet. Parkplatz vor dem Hotel vereinfacht vieles. Keine Suche nach freien Platz, keine Analyse der Bezahlmodalitäten mit Klärung der Parkdauer. Wir beziehen unser Apartment treffender Weise mit Jeanne d‘Arc benannt.
Und so führt uns der erste Weg gleich zum Reiterinnen-Monument.
Es folgen noch die weiteren Sehenswürdigkeiten: Kathedrale, Einkaufsstraße unter Arkaden und Carrefour. Nun ist alles für das Abendbrot besorgt. Die Frau an der Frischetheke hat uns gut beraten. An der Kasse haben sich Schlangen gebildet, und wir haben vergessen das Obst und Gemüse auszuwiegen. Alle sind geduldig. Auch unsere Gutscheine werden nach der Verkostung regionaler Produkte angerechnet.
Wir müssen nicht umpacken, der Direktor hat unseren Platz genommen, wir behalten seinen Platz in der Garage.
Nach einem reichhaltigem Frühstück mit wirklich leckeren Croissants begeben wir uns auf den Weg an der Seille entlang zum Deutschen Tor. Der Weg an der Stadtmauer führt uns durch eine grüne Lunge, unterbrochen von zahlreichen Türmen.
MetzMetz – Deutsches TorMetzMetzMetz
Weiter geht es zum Centre de Pompidou. Marina erwartet uns hier zum Reiskörnerzählen, Norbert wäre begeistert und der Esel konsterniert.und die große Abwechslung bietet Catellan.
Metz – Centre PompidouMetz
Metz ist eine teure Stadt, später können wir das auch von Orleans sagen. Eine Kugel Eis kostet ca. 3 Euro, ein kleines Bier (25 cl) 4,90 vom Fass. Bier kaufen wir uns daher beim Bootsverleih an der Mosel, 4 Euro für 0,5 Liter in der Dose aus dem Kühlschrank.
Nach einer längeren Pause mit Abendessen-Picknick im Hotel geht es nochmals um 22 Uhr zum Besuch von weiteren Lichtinstallationen.
Erst die Arbeit und dann geht es los nach Metz. Für den Garten und die Wohnung sorgen nun Laura und Daniel.
Der Kilometerstand um 12:45 Uhr: 248.760. Zwei Stopps später erreichen wir Metz um 18:50 Uhr. Rechtzeitig, um das Auto in der Tiefgarage zu parken, wobei wir das Auto am Freitagmorgen noch einmal um parken müssen, weil unser Platz von einem Fremdparker besetzt ist und am Freitag der Chef kommt.
Metz – Auf unserem Balkon
Am Abend findet um 22:30 Uhr großes Kino in der Stadt statt. Das Festival International Constellations de Metz.
Gestern haben wir mit Elisabeth per Video-WA die letzten Details geklärt. Und Service, Elisabeth holt uns in Cete vom Bahnhof ab.
Sie sagt, dass der Taxifahrer das Haus nicht finden wird. Die Straßenbezeichnung ändert sich gerade und wird zukünftig Elisabeth statt Elizabeth heißen.
Für Porto empfiehlt sie einen Strandbesuch am Vormittag, am Nachmittag kommt sehr häufig der kalte Nordwind, und damit auch warme Bekleidung für die Abendstunden. Dagegen sind die Temperaturen bei Elisabeth im Landesinneren sehr warm. 30 Grad sind dabei.
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, eine Jacke gibt es nun extra und morgen starten wir nach der Arbeit mit Laugengebäck Richtung Metz.