Die Sellaronda ist ein bekannter Rundweg um das Sellamassiv in den Dolomiten (Italien). Sie verbindet vier ladinische Täler – Gröden, Alta Badia, Arabba und das Fassatal
Dauerregen in unterschiedlicher Intensität sowie die nun vorhergesagte Mehrtagesschlechtwetterpetiode auch in der Umgebung von Trient beenden das Kapitel Sellaronda. Mit Hern Steurer habe ich die Zimmerreservierung auf heute verschoben. Der Campingplatz bei Trient ist storniert. Nun geht es wieder Richtung Braunschweig.
Aber Roveroto, das MART, soll es noch sein. Und in Ergänzung dazu das Museum des Futuristen Fortunata Sepero.
RoveretoRovereto – MART
Stundenlang muss ich dann von Roveroto zum Schaurhof fahren. Fast 4 Stunden bin ich unterwegs. Der massive Verkehr Richtung Nordenbremst die Urlauber und LKW-Fahrer massiv aus.
Aber dann gibt es in vertrauter Umgebung mit vertrauten Abläufen das Abendessen.
Die Nacht war kalt, windstill und regenfrei. Die Umwälzpumpe der Badeanstalt lässt das Badewasser rauschen.
Hall in Tirol – Campingplatz
Frühstücken werde ich wieder in der Fabrik. Dann geht es über den Brenner zur Franzenfeste, das Zelt kann ich erst ab 14 Uhr aufbauen.
Mit dem Frühstück in der Fabrik wird es nichts, Fronleichnam. Daher fahre ich in die Altstadt zum Bäcker, und hier treffe ich auf einen Auflauf, ein Gottesdienst mit anschließender Prozession.
Interessant sind die 7 Zünfte (Bäcker, Müller, Metzger, Schmiede, Schlosser, Gerber und Fassbinder) , wie mir ein Schlachter erklärt, die seit fast 200 Jahren mit einer Zunftfahne dabei sind und während der Prozession sich einreihen. Die Reihenfolge erklärte sich nicht.
Hall in Tirol – Fronleichnamsprozession
Outlet am Brenner (erfolglos), Zimmerbuchung bei Herrn Steurer, Pause im Cafe der Franzenfeste (chiuso), Weiterfahrt nach Campitello die Fassa in den Dolomiten, der Zeltplatz für die Rundfahrt. Die Anreise ist verkehrs- und streckenbedingt anstrengend. Erst kurz nach 17 Uhr registriere ich mich auf dem Zeltplatz. Morgen ist Trainingstag und Festlegung des Materials – Müsing oder Randonneur.
Es hat die ganze Nacht geregnet, Dauerregen. Das Zelt steht fest und trocken ist die Hülle. Es fehlt ein Kopfkisten, ich werde improvisieren. Wollsocken für die Nacht habe ich auch nicht dabei. Heute Mittag soll das Wetter aufklären und trocken werden.
Das Frühstück nehme ich nun nicht im Regen. Ich teste das Angebot in der Schlachterei, sehr ordentlich.
Die erste Regenpause nutze ich für die Fahrradtour nach Innsbruck an der Inn entlang. Regen und Sonne begleiten mich dabei den ganzen Tag. Ohne Randonneur waren die beiden ersten Tage fahrradunterstützt nicht möglich gewesen.
InnsbruckInnsbruck- Station der Alten NordkettenbahnInnsbruck – Mittelstation der HungerburgbahnInnsbruck – Talstation der HungerburgbahnInnsbruck – Talstation der Hungerburgbahn
Von Moni habe ich gelernt, an schönen Orten Pausen einzulegen. So nutze ich die Liegestühle vor dem Dom.
Innsbruck – DomInnsbruck
Und Catelan’s Banane hat sich wieder sngefunden Sie befindet sich neben dem Eingang des Fotoforums.
Innsbruck – FOTOFORUM
Nieselschauer und sonnige Abschnitte begleiten die Wege durch Innsbruck. Es gibt Altes und Neues zu entdecken. Schön ist der ausgebaute Fahrradweg nach Innsbruck und schön sind auch die Fahrradwege in Innsbruck. Und das Univiertel bietet nah der Altstadt einen jungen und ruhigen Raum mit einem schönen Café. Und eine Fahrt mit der Hungerburgbahn wird mit Moni wiederholt.
Innsbruck – Schach im RegenInnsbruck Innsbruck
Trotz durchwachsenem Wetter ist der Tourismus in der Innenstadt zu spüren, aber nicht überall sichtbar.
InnsbruckInnsbruck2026-06-03 Fahrradtour von Hall nach Innsbruck
Um 4:25 Uhr fahre ich in Braunschweig los. Und 2 Stopps später bin ich schon in Hall bei Innsbruck. Der Campingplatz öffnet wieder um 14 Uhr. Also mache ich die ersten Besorgungen für das Abendbrot und für das Frühstück.
Das Zelt ist gerade aufgebaut, leichter Regen setzt ein und wird in den nächsten Minuten stärker. So kann ich mich von der Fahrt ausruhen. Am späten Nachmittag fahre ich dann mit dem Fahrrad durch die Altstadt von Hall. Ein schönes, gut erhaltenes Ensemble.
Beim Fotografieren eines Ausstellungsplakat es spricht mich der Künstler an. Er ist in die Jahre gekommen und schimpft über Putin, Trump, Merkel und Scholz: Die EU geht den Bach runter.
Weitere Wandverzierungengehen nicht auf seine Kappe.