So 17.05.2026 – Alleine in Łódź unterwegs

Textilmuseum – geschlossen

Evangelische Kirche – Gottesdienst ohne Grabstätte der Familie Scheibler

Grabstätte mit Kapelle auf dem Friedhof

Alter Markt

Information

Manufaktura mit Cafe

Reicher Synagoge nicht gefunden

Abendessen bei einem weiteren Tipp von Linas Kollegin im Piwnica aufgrund Kommunionfeier nicht möglich

Essen dann im OFF gem. Liste und kaufen eine Flasche Kräuterbodka im kleine Laden

Norbert schaut Sportschau, wir essen daher getrennt

Sa 16.05.2026 – Lodz

Bauernmarkt

MS1

MS2

Seniorentag Manufaktura

Villa Kindermann

Norbert schaut ab 18 Uhr Sportschau.

Essen im OFF Doki daher erst um 20:45 Uhr Bestellung. Das Listenlokal hatte aufgrund Samstagabend keinen Platz mehr, wir könnten warten

Und dann war noch die Geschichte mit der Flappe.

Fr 15.05.2026 – Lodz

Unterwegs am Morgen Richtung Rosa Passage

EC1 Łódź – Miasto Kultury

Info Pfaffendorf

Schloss Scheibler/Herbst

Besuch des kleinen Museums, ein polnischer junger Mann übersetzt für uns auf Englisch.

Nach einer kurzen Regenpause auf dem Zimmer geht es wieder Richtung Faktura. Um 17 Uhr treffen wir uns zur Vernissage beim MC2 mit Norbert und Isa.

Anwesend ist auch Richard Demarco, mittlerweile 95 Jahre alt. Er sich für die Umsetzung der Ausstellung eingesetzt.

Do 14.05.2026 – Lodz

Vor dem Frühstück um 8:30 Uhr lasse ich mich durch die Straßen treiben. Viele Murals tauchen auf, Street-Art ist in Lodz sehr präsent. Nach dem sehr schönem Frühstück gehen wir auf der Piotrkowska Richtung Süden herunter – vom Zentrum in den Vorort.

Nach einer kurzen Mittagspause fahren wir mit der Tram 3 und Z1 zum jüdischen Friedhof. Fahrkarten können in der Bahn einfach und problemlos per Karte gekauft werden.

Wildschweine tauchen im Friedhof auf. Zum Glück ziehen sie sich schnell zurück.

Auf dem Jahrmarkt Manufaktura einem ehemaliger Textilfabrik tummeln sich Einkaufsladen und Lokale. Das Museum MS2 öffnet erst morgen. Heute finden die Vorbereitungen zur Vernissage statt. Also fahren wir am Freitag nicht nach Warschau. Wir werden die Vernissage besuchen und vorher die laufende Ausstellung.

Geschichte des Herrn Fuge

Artikel DLF

Mi 13.05.2026 – Moni, Isa, Norbert und Willi, wir fahren nach Łódź.

2023 Berliner Morgenpost – Wir fahr’n nach Łódź!Nach reiflicher Planung und Abwägung diverser fahrtechnischer Lösungen haben wir uns mit geopolitischem Weitblick bereits vor Monaten für die Bahn entschieden. Wieviele Bücher, wieviele Gespräche, … werden wir auf der Fahrt bewältigt haben?Ticket_546022737228_13.05.2026__HZur Abkürzung der abendlichen Suche geeigneter Restaurants können wir nun auf eine feine Liste zurückgreifen.2026-05 Restaurants in LodzLeider führt die anfängliche Verspätung sowie die Irritation am Berliner Hauptbahnhof zu einer neuen Zugverbindung. Wir werden ca. 2 Stunden später in Lodz ankommen. Anatewka schließt zum Glück erst um 23 Uhr.

Wir sitzen nun im Speisewagen bei einem Lomza, und warten auf Warszawa.

Weit gefehlt. Weitere Verspätungen lassen uns in Kutno aussteigen. Von hier geht es mit Regionalzügen Richtung Lodz weiter. 20:22 Uhr werden wir dann nach dem letzten Umstieg in Lodz unsere Endstation erreichen. Zu Fuß gehen wir die letzten 1000 Meter.

Hat Anatewka noch Zeit für uns? Ja, wir sind nach 21 Uhr die letzten Gäste, denn erst kurz vor 21 Uhr haben wir die Zimmer im 5. Stock bezogen.

Das Ghetto von Łódź

Das Ghetto von Łódź
Winter 1942

Vater und Mutter liegen auf dem Friedhof
Der Bruder wurde weggeschickt
Die kranke Schwester geht herum verkrüppelt
Ich bin schwach vor Hunger

Zu Hause ist kein einziger Löffel Essen
Kein Brot, keine Möhren zu sehen
Wie man kaut, habe ich schon vergessen
Leergefegt ist der Tisch

Es ist kalt, meine Finger erfroren
Ich habe nur Pantoffeln an den Füßen
Nachts weine ich vor großem Hunger
Das Leben ist finster und mies

Es gibt im Himmel kein Erbarmen
Der Satan steht dort und lacht
Über die Waisenkinder und die Witwen
Die im Ghetto Lodz sind eingesperrt

Ich gehe herum wie ein Alter
Die Augen sind nass und rot
Der finstere Himmel ist kalt
Und morgen wird kommen der Tod.

Die 14-jährige Miriam Harel, schrieb im Ghetto von Lodz.