40 – Die Ankunft

Um 11:51 Uhr bin ich wieder in Braunschweig angekommen. Und das Rätsel … listet alle Bahnhöfe auf, in denen ich umsteigen, warten oder auch laufen durfte. Schließlich wollte ich die Anschlusszüge erreichen, was bei Umsteigezeiten von 5 Minuten auch schon zur Herausforderung wurde.

Und gab es an diesem Tag noch etwas besonderes?

So was!

39 – Die Heimfahrt

Zum Abschluss der Reise kommt ein kleines Rätsel.
Was haben die folgenden Städte gemeinsam:
Innsbruck, Garmisch-Patenkirchen, München, Nürnberg, Würzburg, Schweinfurt, Erfurt, Nordhausen und Herzberg?

Mantua – Ausstellung „displaced“ im Palazzo Ducale
Mantua – Ausstellung „displaced“ im Palazzo Ducale

38 – Über den Brenner nach Innsbruck

Die letzte Etappe aus einem Mix an Entfernung und Steigung steht heute an. Alle Schrauben sind nachgezogen, die Tankstelle hat die Gummis auf optimalen Druck gebracht und die Ausrüstung ist gleichmäßig verteilt. Also ideale Bedingungen und das Wetter soll auch gnädig sein.

Zum Glück fahre ich nach Norden.

Kühler Wind aus Norden und massive Asphaltsteigungen charakterisieren die heutige Etappe.

Die Abfahrt kurz vor Innsbruck führte durch einen Wald und an der Sprungschanze vorbei. Hier war viel los, Sommerspiele.

Und nun die Auflösung.

Bergisel

Mit den Zügen habe ich eine besondere Verbindung. Für die nächsten Tage gibt es keinen Stellplatz für Fahrräder. Und so fahre ich nun über Garmisch nach München und irgendwie weiter Richtung Norden.

1789 (km-Stand am Tagesende) – 22492 (Höhenmeter am Tagesende)

38 – Vipiteno

Heute verbringe ich meinen letzten Tag in Italien. Umgeben von sattem Grün und kuhbelasteter Luft werde ich als erstes heute Morgen die Molkerei besuchen, denn in Sterzing und Umgebung finden die Joghurttage statt.

Nach einem Bummel durch Sterzing geht es dann wieder zum Zeltplatz, es ist Mittag und endlich kann ich frischen und kühlen Käse essen. Die Fettanteile bleiben im Käse.

Sterzing – Deutschhaus
Sterzing – Zwölferturm

Auf dem Rückweg hole ich noch Lungo-Tomaten bei Eurospar. An der Kasse werde ich stutzig, die Person vor dir kennst du doch. Also durch die Kasse und hinterher.

Edgar auf dem Weg in die Dolomiten und nach Lugano, zum Filmfest natürlich.

1727 – 20759

37 – Livorno, Viareggio , Prato, Bologna und Verona

Die Nacht habe ich recht ordentlich auf Deck 8 auf einer gepolsterten Sitzgruppe verbracht. Alle virtuellen Schlafplätzen bevorzugt in Steckdosenlage sind nun abgebaut, das Aufräumen hat begonnen und der Pilot ist an Bord gegangen. Die Hafeneinfahrt steht kurz bevor. Und das Rad hatte wieder eine Einzelkabine bei der Mannschaft.

Mit kurzen Umsteigezeiten geht es heute Richtung Norden nach Sterzing. Von hier aus erfolgt dann noch eine Abschlussetappe über den Brenner nach Innsbruck.
Leider muss ich stets die Fahrkarten im Bahnhof kaufen, weil Online nicht ersichtlich ist, in welchen Zügen ein Fahrrad transportiert werden kann.

Und dann die Überraschung, meine Planung funktioniert nicht mit Fahrrad. Also neue Verbindung suchen, aber die Frau am Schalter ist sehr bemüht und wird fündig. Nächste Überraschung, die Umsteigezeiten sind wirklich sehr kurz und die Züge haben alle Verspätung. Knapp war es daher in Prato wegen der Aufzüge zum Bahnsteigwechsel mit schwer gepackten Fahrrad, die kein „Express“ davor haben, und in Bologna. Hier musste ich vom Westbahnsteig 4 Est zum Ostbahnsteig 4 Ovest. In 15 Minuten gerade geschafft mit einem Umweg über den normalen Bahnsteig 4. Aber nun rollt der Toskanaexpress.

Nächste Überraschung in Verona, Zugwechsel. Irgendetwas ist kaputt gegangen. Doch an welchem Bahnsteig fährt der Ersatzzug? Also wieder das Gesamtpaket raushieven, herunterfahren, hinausfahren, reinhieven. Das trainiert. Aber es geht weiter Richtung Norden.

Gestern habe ich noch einen Stopp bei Giovanni in Budoni eingelegt. Er sollte auf 8 mm kürzen, oben auf 6 mm. Er fing an zu schneiden und sagte dann, so sieht 6 mm aus. Und lächelte.

Budoni

1707 – 20277

36 – Der letzte Tag in Sardinien

Die letzte Etappe bricht an zum Fährhafen von Olbia. Und nächstes Jahr geht es wieder zu zweit nach Sardinien.

Nun habe ich den Kreis geschlossen. Die Fähre steht schon bereit, aber wir können noch nicht an Bord.

Die Tirrenia gehört nun zur Moby Lines und hat Batman und Superman/-girl für sich entdeckt.

1707 – 20277

35 – Ein Tag auf dem Zeltplatz in Cala Liberotto

Gestern Abend ist einem Reifen die Luft ausgegangen. Zum Glück ist dieser Zustand nicht auf der Fahrt hierher eingetreten. Nach dem Frühstück wird also das Rad für die morgige letzte Etappe fit gemacht.

So, der Dorn ist gezogen, die Bremsen sind eingestellt und eine Gepäckträgerschraube sitzt wieder fest für den Transport der Ausrüstung.

Nun habe ich fast alle Ersatzteile eingesetzt. Sogar die Kombizange erwies sich als nützlich.

Ansonsten mische ich mich unter die Massen, die sich am Strand und im Wasser drängeln.

Und viele Reisen mit dem Fahrrad zum Strand.

34 – Orosei

Von einer Flussmündung zur nächsten, und dazwischen der Berg.

Und beim Packen entdecke ich den ersten blinden Passagier.

Den Pass habe ich bezwungen.

Passo Genna Silana 1017 m

Und unterwegs gab es trockene blühende Flußläufe, die noch fehlenden Korkeichen und satte Landschaft.

Und nicht zu vergessen die Granit- und Marmorsteinbrüche. Gigantische Erdlöcher, in denen gearbeitet wird.

In Villasimius hatte mir der Spanier, der gegen den Uhrzeigersinn die Insel umrundet hat, gesagt, dass die Straße auf der Ostseite ausgeglichener ist. Nun ja, im Grunde hatte er Recht. Interessant dabei ist, dass diese Strecke die alte „Orientale Sarda“ ist, die mittlerweile durch Schnellstraßen überbaut oder parallel durch Schnellstraßen abgelöst wird. Aus dieser Zeit stammen die Häuser der Straßenwärter, die auf der Strecke alle verfallen.

1615 – 19398

33 – Arbatax

Die Temperaturen werden zu einer Herausfordering. Um 24 Uhr habe ich die letzte kalte Dusche genommen.

Und da die Sonne keine Ruhe gibt, muss ich mich für die morgige Tour entsprechend vorbereiten.

Zu Arbatax gehört der bekannte rote Porphyrklippen.

Schwer zu erreichen? Direkt an Hafen gelegen lädt dieser zum Schwimmen ein.

Und wo ist der Sonnenschirm, ein Windstoß.

Und wieder gab es eine Fotoausstellung von „Centonaris“.

Tortoli
Tortoli
Tortoli

Und jetzt geht es wieder zurück zum Zeltplatz.

1520 – 16521

32 – Mit dem Bus durch den Sarrabus

Reingefallen, schön wär es, aber die Schwalben müssen weiterhin herhalten. Und die Fahrradfahrer unterwegs grüßen und motivieren sich gegenseitig.

In Tertenia musste ich einfach fragen.

Tertenia

Ansonsten gab es heute viel Landschaft, …

.. Kirchen und passenden Wandbilder.

S. Nicolas
Tertenia

Vor 2 Jahren wurde in Sardinien die Kurtaxe eingeführt. In diesem Jahr wurde diese um ca. 50% angehoben. Scheint ein Erfolgsmodell zi sein.

1491 (77,2) – 16348

31 – Villaputzu

Weitere „alpine“ Strecken stehen nun bis Olbia an. An der südöstlichen Küste entlang geht es heute in die Flussebene des Flumendosa.

Zornig habe ich wieder große Plaggen Asphalt gefressen, hoch und runter und hoch…

Unterwegs gab es noch eine Imkerei, ich musste probieren. Und es gab für mich neue Sorten. Jetzt erkenne ich die Nachteile des Fahrrads, eine weitere Gepäcktasche kann nicht angebracht werden.

Im August findet hier wieder das traditionelle Tanzfestival statt. Gespielt wird dann auch die Launedda.

Musik der Launedda

Anton aus Cagliari hat den gemeinsamen Kochabend verbockt. Der schöne große neue Elektroherd will seinen Dienst nicht tun, immer fliegt die Sicherung heraus. Wie kann das auf dem Zeltplatz möglich sein? Ich lasse die beiden jetzt mal alleine. Und Restaurants gibt es ja auch noch.

1413 – 15491

30 – Die Erkundung von Schnorchelrevieren

Mit dem Rad und der Schnorchelausrüstung geht es heute Richtung Capo Carbonara.

Spiaggia del Riso

Dieser Strand liegt direkt am Zeltplatz. Auf dem Weg dorthin habe ich eine neuzeitliche Burganlage wie man sie jetzt häufiger im Süden in Meernähe findet entdeckt.

Alle ausgewiesenen Strände habe ich mit dem Fahrrad erkundet. Aber die Erwartungshaltungen unterscheiden sich doch. Alleine der Stand „Cava Usai“ ist auch zum Schnorcheln gut geeignet und fischreich.

Nach dem Abendessen wird gepackt und der Platz bezahlt. Morgen will ich wieder die Kühle des Vormittages nutzen.

Zwischentöne

Nachts trocknet die Wäsche hervorragend. Am nächsten Morgen aber unbedingt die getrockneten Sachen nach Nachtschwärmern untersuchen.

Das absolute Muss bei derartigen Reisen: Besteck von LightMyFire. Wer hatte nur diese einmalige Idee?

Das Fahrradnavi führt dich auf seltsame Um-Wege, die du nie fahren würdest.

Ich liebe den Fahrtwind, die Mücken können nicht mithalten.

29 – Villasimius

Heute ist Aufbruch Richtung Südosten. Damit verlasse ich die Ebene zwischen Oristano und Cagliari.

Frühmorgens bohren sich bereits kilometerlange Autoschlangen in die Stadt. Hupend, schiebend und drängelnd geht es voran. Und dazwischen Hummeln und Fliegen. Zum Glück fahre ich ans Meer.

Bei diesem Bäcker müsste ich anhalten. Cornetto con crema, lecker.

Die Fahrt von Cagliari nach Villasimius führte an wunderschönen Stränden vorbei, und das Wasser ist kristallklar. Die Steigungen sind ebenfalls vorhanden,aber nicht so extrem wie an der Nord- und Westküste Sardiniens. Hier ist es nach meinem ersten Eindruck sehr schön.

Und morgen werde ich den Zipfel erkunden.

Und Laura’s SeaToSummit bewährt sich als Waschmaschine.

1341 – 14776

28 – Flamingos und die Copacabana

Norbert hatte mir einen Reisebericht über Sardinien empfohlen. Nachdem ich gestern die Ciclofficina, ein Fahrradhilfeprojekt in Cagliari, nur geschlossen angetroffen habe, versuche ich heute mein Glück bei den Salinen.

Cagliari

Auch die Gänsegeier bei Bosa kamen im Reisebericht vor.

Auf dem Weg durch die Salinen auf einem schönen Radweg habe ich sie gesehen.

Und im Anschluss habe ich mir das Lido, eine wunderschöne Badeanstalt am Strand mit allem drum und dran, gegönnt. So muss es an der Copacabana zugehen. Man schwimmt nicht im Meer, die Frisur könnte leiden. Stattdessen wird spazieren gegangen, erzählt oder gesmartphoned. Es ist hier wie an einem Familiensonntag.

Lido
Lido

Und nach den Sonnenbrand – Spiderman.

Sogar im öffentlichen Park wird der Brunnen zum Ausruhen genutzt.

1281 – 13739

27 – Cagliari

Die Nacht auf dem Zeltplatz am Meer hat eine ungewohnte Abkühlung beschert. Im Hintergrund streiten Hahn und Meer um ihre Aufmerksamkeit. Mittlerweile nutzte ich meinen Wetterschutz nicht mehr, dafür gibt es freie Sicht nach oben.

Bereits die Zufahrt nach Cagliari war eine Zumutung. Chemie lag in der Luft und war im Highspeed auf der Schnellstraße unterwegs. Es gab keine Alternative.

Sarroch

Trotzdem wird jede Möglichkeit zum Baden genutzt.

Und die Neptunbälle schrecken nicht ab.

Cagliari, eine dreckige und laute Stadt außerhalb der touristischen Schwerpunkte. Und Straßen, die ich unterwegs in Feld und Wald auch hatte. Dafür immer wieder Parkanlagen, die von Jungendlichen für sportliche Aktivitätn in den Abendstunden genutzt werden.

Einige Ansichten:

Elefantenturm

Kathedrale

Und eine Ruhepause beim Kastell im Grünen auf dem Berg.

Und was wird mir morgen gezaubert?

1246 – 13423

26 – Pula und Nora

Nach gut 1.000 km verlasse ich heute den südwestlichen Zipfel Sardiniens Richtung Cagliari.

Mit Blick zurück auf Teulada habe ich auch diesen Berg geschafft.

Blick auf Teulada

In Domus de Maria haben mir die Barmitarbeiter das Original-Ichnusaglas geschenkt.

Birra di Sardegna 1912

Jetzt ein schönes Bad im Meer vor dem Zeltplatz. Aber keine Menschen sind zu sehen, dafür Unmengen Algenreste. Im Frühjahr gab es ein riesiges Algenwachstum, der nun angespült ist und entsorgt werden muss.

Nora hat mir aufgrund der Lage am Meer,der Aufbereitung, der sichtbaren Gebäude und der Pflege gut gefallen.

Nora
Nora

Am Eingang habe ich mir nun das Bad im Meer verdient.

Ohne Kommentar.

Pula

Und morgen…

1190 – 12991

25 – La domenica è il giorno di riposo

Calasetta

Die Sarden lieben den Sandstrand, der mit umfangreichem Gepäck in Beschlag genommen wird.

Der Strandtag beginnt um 8 und endet um 8.

Mir liegt eher klares Wasser zum Schnorcheln.

20 Uhr, nun wird am Strand vom Savataggio der Feierabend geflaggt.

1077 – 11711

24 – Durch die Hitze nach Sant’Antioco

Die Schwalben sind bereits hellwach und formieren sich kreischend vorm Fenster. Und meine beiden Schwalben werden nach dem Frühstück den Asphalt fressen.

Morgens um 9 Uhr wird bereits um die Pole Position gekämpft.

Unterwegs gab es wieder eine Vitaminquelle – frische Feigen.

Die Geschichte hinter der Geschichte erzähle ich später einmal.

Und in Sant’Antioco angekommen, wieder eine Fotoausstellung im öffentlichen Raum.

1031 – 11319

23 – Am Berg vorbei ins Landesinnere

Kurze Tourkorrektur – es geht nicht direkt über den Berg. Aufgrund der hohen Temperaturen vertage ich die Herausforderung.

Mittlerweile bin ich in Arborea angekommen. Aber die Suche nach Reis ist weiterhin erfolglos.

Arborea

Kanäle habe ich auch gefunden.

Und endlich entdecke ich noch unverhofft ein kleines Feld.

Ein kleines Gruppenbild unterwegs.

San Nicolo d’Arcidano

Die Großzügigkeit der Sarden kennt keine Grenzen.

Zitronen gab es umsonst an der Straße, und ein Mann auf einem Balkon war begeistert von der Giro. Er schenkte mir „biologische“ Pfirsiche und ein Ei.

Für morgen sind 42 Grad vorhergesagt. Die Schatten werden noch knackiger.

Ich starte daher das Frühstück um 7:30 Uhr. Die Vermieter haben nur kurz ungläubig geschaut.

So werde ich in den frühen Stunden durchstarten und die südwestliche Ecke Sardiniens erreichen.

Abends sieht es dann etwas anders aus.

934 – 10703

22 – Tharros, Reis und Stadtbesichtigung

Eine unerwartet kühle Nacht geht zu Ende. Für heute nehme ich mir Kultur vor.

Eine morgendliche Kampfszene zeigt die Katze im Baum. Nicht der Vogel ist Objekt der Begierde, sondern unten motiviert der Hund. Zum Glück sind nicht beide im Zelt verschwunden.

Und der Enten-Club prüft noch Ölstand und Wasser, und startet die Maschinen.

Die Halbinsel Sinis ist eine Wucht.

Nie habe ich soviele und verhältnis große Fische beim Schnorcheln gesehen. Barsche, Kraken, kleiner brauner Felsenfisch und sogar eine Muräne. Die Fische hatten keine Scheu und ließen sich beim Weiden beobachten.

Tharros ist eher langweilig in der Gluthitze.

In Oristano habe ich das Wasserhaus entdeckt. Für 5 Cent gibt es 1 Liter Wasser.

Was ich nicht verstanden habe ist dieser Aufkleber, der zahlreich zu finden ist.

Einige Bilder aus Oristano.

Oristano – Keramikkunst im öffentlichen Raum
Oristano
Oristano

Und mit Reis war nicht sehr viel, auch Zeit.

Und heute Nacht ist Strandparty.

Gute Nacht.

848 – 10131

21 – Die Westküste um Oristano

Um 8:30 Uhr gibt es Frühstück im BB. Dann ist gleich der Aufbruch weiter die Küste hinunter.

B&B Da Anna

Die Besitzer sagen, es ist zu heiß für die Jahreszeit. Kein Wunder, mein Flüssigkeitsbedarf lag gestern bei ca. 7 Litern.

Heute wollte eine Straßensperrung „strada interrotta“ meine Weiterfahrt verhindern.

Doch die Absperrungen waren einfach zu öffnen, somit habe ich mir die Rückfahrt von 5 km und eine Umgehung gespart.

Die restliche Strecke war wieder üppig genug. Aber eine Vitaminquelle Hälfte hier weiter.

Nun bin ich in Oristano auf einer kommunalen Campinganlage gelandet. Nach dem Einkauf in Oristano (7 km) gibt es nun Specksticks mit Zwiebel und Tomaten, und dazu paar Gläschen Monica.

Die Giro wird auch von einem französischen Enten-Club durchgeführt. Die Ente ist die nächste Giro-Stufe nach einem Fahrrad.

793 – 9945

20 – Zur Mündung des Temo

Der Zeltplatz ist sauber hinterlassen, alle Kleintiere habe ich wieder der Wildnis übergeben. Nun geht es weiter, und in Alghero gibt es einen Ristretto.

Nun bin ich in Bosa angekommen. An der Westküste sind die Hügel ordentlich gebirgig. Diese Fahrt kommt mir wie die Besteigung des Ben Nevis vor. Dazu die knackenden Leitplanken, wenn sie sich in der Sonne strecken.

Bosa

20 km vor Bosa habe ich 6 Gänsegeier beim kreisen beobachtet. Einer Schlange konnte ich aber meine Dienste nicht anbieten.

Am späten Nachmittag bin ich noch nach Tinnura, einem Dorf auf dem Berg gefahren, um mir die Via dei Murales sehen. Ein kleines „coming down“ am Berg.

Und einer darf hier auf Sardinien nicht fehlen.

726

19 – Die katalanische Perle an der Nordwestküste

Die Lichtverhältnisse sind optimal. Heute schaue ich mir das Kopfsteinpflaster in Alghero an. Und unterwegs, vielleicht wieder eine Überraschung?

Eine sehr schöne Stadt. Viel Abwechslung durch die Lage am Meer und den wechselnden und dauerhaften kulturellen Höhepunkten.

Alghero ist Ort der Giro d’Italia. Hier startete das 100. Rennen.

Der Blick am Meer auf die Stadt ist einfach schön. Und abends soll dieser durch die Lichtverhältnisse noch bezaubernder sein.

Und in der Stadt fand eine Fotoausstellung im öffentlichen Raum statt. Sardinien gehört zur sog. „blauen Zonen“ der Erde, in der überproportional viele Menschen leben, die das 100. Lebensjahr erreicht oder überschritten haben. Fahren wir daher gerne nach Sardinien?

Und weil sich in Alghero auch ein Kloster des S. Franziskus befindet, ist der Besuch unausweichlich, zu viele Erinnerungen an Assisi.

Und dann gab es noch die Lichtpassagen, die die Stadt durchzogen…

… sowie die Bewerbung für die UNESCO Creative City, u.a. Stadt der Korallen.

Nicht nur die Randonnneure laufen zur Höchstform auf, das Wetter zieht nach. Überall werden die Beine gewetzt, und die Schafe haben sich ein schattiges Plätzchen gesucht.

Die Sonne geht unter. Bei feucht-warmer Luft duftet die Maccia sehr intensiv. Und das Wasser – ruhig und kristallklar.

642

18 – Alghero

Salz ins Wasser, und dann geht es los.

Wahrlich, über Stock und Stein hetzt mich das Navi vorbei an wilden Mülldeponien, streunenden Hunden und Schafherden die Hügel hoch und runter. Vollbremsung – eine Schildkröte von rechts kreuzt den Feldweg.

Irgendwo zwischen Castelsardo und Alghero

Und wo ist die Schildkröte?

Ich verbringe die nächsten beiden Tage in Strandnähe auf dem Zeltplatz Torre den Porticciolo mit Swimmingpool.

Viel Luxus hier, und Markt, Bar und Restaurant (Margherita 8 €) sind sehr teuer. In Alghero werde ich daher die Grundversorgung in einem Supermarkt mit maximaler Regalware vornehmen. Frische Tomaten fehlen mir aber heute Abend schon.

Dafür ist der Blick auf den Torre und den Strand sehr schön.

Am rechten Rand des auslaufenden Hügels befindet sich die Neptungrotte

Auf Bilder verzichte ich aufgrund der sehr sehr schlechten Internetvetbindung. Später stelle ich fest, dass bei der Bar freies Internet zur Verfügung steht.

Und was war unterwegs bemerkenswert?

Wilde Möhre
Wilde Möhre

Und nun zur Auflösung der Mottowahl. Eigentlich ganz einfach für die älteren Jahrgänge. Die LP heißt „7 Lieder“.

Unterwegs nach Süden

Und zum Abschluß des Tages noch dieser Sonnenuntergang.

606

17 – Selfie mit dem Elefanten

Heute begebe ich mich auf die Suche nach dem Elefanten. Und er hat stillgehalten.

Rocca dell’elefante

Und aus der Ferne ist die Formation ganz deutlich erkennbar.

Castelsardo ist eine sehenswerte Stadt. Als ich an der Rezeption nach dem kürzesten Weg frage, erhalte ich den Tipp, mit dem Bus zu fahren. Aber ich habe mein Fahrrad dabei, unterwegs wird mir klar, warum mir der Bus empfohlen wurde. Dafür bin ich unabhängig.

Je so‘ pazzo!

Nun ein paar Bilder vom heutigen Tag.

Castelsardo
Castelsardo Graffiti

Und dann fand noch eine italienisch-englische Hochzeit statt, direkt unterhalb der Burg.

Castelsardo – Kathedrale
Colgo la luna
Statt Burger passt besser Pizza

Und am Sonntag geht es vermutlich aufgrund der günstigen Wettetlage, es ist bewölkt und letzte Nacht hat es getröpfelt, weiter Richtung Alghero.

Und wem verdanke ich das Motto für den Reisebericht?

534

16 – Vorbei an der Costa Paradiso nach Castelsardo

Heute steht die erste anspruchsvollere Etappe an. Bis Castelsardo sind es ca. 80 km und ein Gesamtanstieg von ca. 900 m. So war die Planung.

Um 16 Uhr bin ich in Valledoria auf dem Zeltplatz angekommen. Aber insgesamt bin ich 84 km gefahren und der Gesamtanstieg betrug 1.200 m. Die Isola Rossa hatte mich so fasziniert, dass ich den Berg zur Insel halb heruntergefahren bin, um dann zu merken, dass das Navi gerne eine kürzere Strecke nehmen würde. Also wieder Radwandern, schön ging es trotzdem den Berg hinunter.

Aber nun wird die Infrastruktur hergerichtet.

Camping International Valledoria

Die Sarden sind sehr freundlich.

512

15 – Die Verlängerung

Sonnenaufgang um 6:03 Uhr

Die hervorragende Versorgungslage (Dank an Petra und Andreas), das weiterhin intensive Blau am Himmel, auf der Erde und im Wasser hält mich auf dem Zeltplatz fest.

Ich starte erst am Donnerstag Richtung Castelsardo. Der Tag gibt mir auch Zeit, den Umwerfer neu zu justieren. Mir fehlt aktuell der Berggang.

Der heutige Nachmittag verlief sehr entspannt mit Schnorcheln, Sonnen und Lesen. Kleiner impressiver Nachtrag zum Markt in Arzachena:

Arzahena
Käsestand
Zucchiniblüten

14 – Arzachena

Ich bin mir nicht ganz sicher, es könnten kleine braune Drachenköpfe gewesen sein, die mich aus der Felsspalte heraus beobachteten.

Das Meer ist ruhig, kaum Verkehr auf dem Wasser. Vom Strand kann ich das Leben im Wasser beobachten.

Es gibt aber auch gefährliche Fische, die Murales.

Um ca. 10:30 Uhr ist Abfahrt zum Markt in Arzachena.

Heute habe ich meine erste Decke verkauft. Ein hartnäckiger Bursche, er wollte handeln, handeln, handeln. Wie soll da noch Geld für die Familie bleiben?

Arzachena

Das letztendlich für beide erfolgreiche Geschäft wurde dann gebührend abgeschlossen.

Arzachena

In den letzten 2 Jahren hat auch Arzachena eine Änderung erfahren. Die Treppe zur Kirche St. Lucia ist nun nicht mehr so schön verziert.

Bevor Petra und Andreas ein Abschiedsabendbrot ausgeben , fahre ich noch zur Spiaggia di Barribisu in der Nähe der Isola Isuledda.

Spiaggia di Barrabisa

428

13 – La Maddalena

Davide schließt gerade seinen Markt auf und trägt frische Brioche über den Platz. Was für ein Duft. Ich genieße den Cappuccino in der Bar.

Bar Baia Saraceno

Heute sind die ersten Feuerquallen aufgetaucht, zum Glück noch in übersichtlicher Anzahl.

Die Kleintransporter beliefern Markt, Bar und Restaurant. Der Zeltplatz erwacht nun langsam.

Das Tauchboot fährt vorbei. Segelboote, Yachten und Schlauchboote bringen sich in Position. Nur der beste Platz ist begehrt. Die Ausflugsboote nehmen Ladung auf. 30 Minuten pro Stand.

Nun bin ich fällig.

Palau – bei Giuseppe

Dir Tour über Caprera wurde zu einer Fahrt mit umgekehrten Vorzeichen. Ein Trail ist zum Wandern und sogar nichts für XBikes. So habe ich dann eben streckenweise meinen Drahtesel durch die blühende Maccia bergauf getragen.

Vieles hat sich in diesem Jahr geändert. Überall wird eine Kurtaxe erhoben, der Besuch des Garibaldi Memorials ist mun auch kostenpflichtig und die Kellner haben ihren Stellplatz für Wohnwagen räumen müssen. Nun genießen sie das quälende Geräusch der Klimaanlage neben dem Markt.

Am Wegesrand:

Der Friedhof des Karnevals in La Maddalena

Die Fähre kurz vor dem Anlagen. Scharf gebremst und schon verschiebt sich die Ladung nach vorne.

Pace

Wieder zurück auf dem Zeltplatz freue ich mich schon auf die Pizza von Davide. Welche nehme ich nur?

401

12 – Palau

Heute werde ich Palau nicht verlassen. Ausgiebiges Baden und ein Spaziergang soll die Randonneure heute schonen.

Und so startet der Tag mit einem Schnorchelgang. Die „Ausbeute“ des morgens: 1 Tintenfisch, 1 Seestern und Goldbrassenkolonien.

Nun gibt es bei bestem Blick ein amerikanisches Frühstück. „Maple and Brow Sugar und „Apples and Cinnamon“. And my favourite – more.

Ich vermisse die Strckmuscheln.

Und es fehlt noch die Auflösung zu den Persönlichkeiten in Parma.
Von oben nach unten:
Maria-Louise von Österreich
Parmigianino
Guiseppe Verdi

Gilt auch für Fahrräder
Der in der Sonne steht

Und gleich gibt es Abendessen. Das Rezept „Frische Ricottaravioli kalabreser Art“ teile ich gerne mit. Mengen je 1 Person:

100g Ravioli (können auch mit Spinatfüllung sein)
1 kl. Dose Tomaten
1 Peperoni
Meersalz

Tomaten erhitzen und Ravioli dazugeben. Schwimmen die Ravioli, dann kann der Teller gefüllt werden. Peroni kommen in die Tomatensauce nach Bedarf, wie auch Salz.

Dazu schmeckt Anima Sarda.

371

11 – Durch die Maccia nach Palau

Um 7:50 Uhr hat die Fähre wieder alle Fahrzeuge und Reisende ausgespuckt.

Unterwegs habe ich noch schnell eine Schildkröte von der Straße geholt.

Das Tor zum Zeltplatz in Palau

Um 12:30 Uhr steht die Infrastruktur.

Palau – Baia Saraceno

Nach einer kurzen Pause habe ich meine intensiv genutzte Kleidung seit Mantua gewaschen. Immerhin habe ich 6 Wäscheklammern dabei.

Um 4 Uhr sind Petra und Andreas vorbeigekommen. Mit Andreas ging es dann zur Revival-Knoblauchinsel. Gesprungen sind wir nicht.

Anima Sarda

371

10 – Von Parma nach Olbia?

Das Frühstück war für BB hervorragend. Es gab soviel zu Essen, selbstgemachte Marmelade und ein Kännchen Kaffee italienischer Art. Aber schaut selbst.

Eine kleine organisatorische Herausforderung oder sogar ein olympische Wettbewerb auf der Straße, auf der Schiene und zu Wasser steht nun an.

Mal sehen, wie sich der Tag weiter gestaltet. Auf jeden Fall wünsche ich „Buon Weekend“.

Sabbioneta

Ein Vorgeschmack auf Sardinien.

Zu welcher Stadt gehört diese Persönlichkeit?

Parma

Um 15 Uhr geht es mit dem Zug weiter Richtung Livorno.

In Pisa verpasse ich den Zug. Zum Glück habe ich das Fahrrad dabei, und es sind nur 25 km. War aber anders geplant.

Strecke von Pisa nach Livorno
Livorno
Und wo steht der Randonneur?

Die Fähre legt um 23:50 Uhr ab. Um 7 bin ich endlich auf der Insel. Ich denke, ich rieche schon die Maccia. Es ist aber ein Terminal mit Rindenmulch.

318

9 – Heute Abend Parmaschinken?

Weiter geht es Richtung Süden, eine lange Strecke durch die Ebene.
Aber auch die ist nun zu Ende, auch wenn das Navi zuckeraffin eine Route über eine aufgelassene Zuckerfabrik vorschlug. In San Secondo Parmense erfrische ich mich kurz, um dann die Highlights der Umgebung zu erkunden. Und Abendessen muss auch noch besorgt werden.

Einige Impressionen von unterwegs:

Ballermänner-tauglicher Platz für Fußlümmeleien
Sabbioneta
Meine Unterkunft in San Secondo
Fontanellato
Fontanellato
San Secondo – Theaterprobe

Kein Parmaschinken, dafür Grana Padano aus einer lokalen Käserei. Nach zähen Verhandlungen bekomme ich doch ein kleines Stück, frisch abgeschnitten und nicht eingeschweißt. Die anderen Stücke wogen mindestens 600g.

Und nun noch zur Wallerklinik. Der Waller ist ein riesiger Fisch. Die Gäste, so der Zeltplatzbesitzer, sind alle gaga auf diesen Fisch und gehören deswegen eigentlich in eine … Auf jeden Fall ist es hier unter den Anglern, die teilweise auf den vermieteten Hausbooren die Zeit verbringen, sehr lustig und rustikal.

268

Zwischentöne

Die Pappeln fliegen, wie Schneefall im Restaurant.
Der Jasmin blüht unterwegs und steigt wie Orchideen in den Kopf.
Konjunktive beim Einpacken, einfach Zuhause lassen.

8 – Wallerklinik und Mantua

Beide Orte können noch stark an ihrer Infrastruktur arbeiten.

Dafür hat der Zeltplatz einen hervorragenden Blick auf Mantua. Und gestern Abend zeigte die Wiesen ihre hidden secrets. Unzählige Junikäfer kamen aus dem Erdreich. Da hätte sich der Waller beim Zuschnappen gefreut.

Wallerklinik

Unterwegs in die Stadt. Welches Tier versteckt sich hier?

Mantua – Schloss San Giorgio
Casa di Rigoletto
Ausstellung „displaced“ im Palazzo Ducale
Abendbrot auf dem Zeltplatz

Warum heißt der Zeltplatz Wallerklinik?

7 – Das nächste Ziel ist der Süden des Gardasees

Heute gönnen sich die Radonneure eine kleine Ruhepause. Dafür gibt es keinen Prosecco in Bardolino. Die Einheimischen haben mir von einer Weiterfahrt an der Westseite abgeraten, zu viele Tunnel und enge Straßenführung. Auf der Ostseite ist dafür der Verkehr das Nadelöhr.
Mit dem Rad geht es über den See mit Stopps in Limone, Malcesine, Assenza,… Erinnerungen an die Kroatienfahrt kommen hoch. Ab Sirmione geht es weiter Richtung Mantua. Eine ordentliche Tagesstrecke mit einem guten Abschluss auf dem Rad.

Fährstation Torbole

Vorher wurde das Bruttogewicht noch schnell um ca. 4 KG reduziert. 8:20 Uhr öffnet die Post, 9:35 Uhr legt die Fähre ab. Dazwischen wird noch Zeltplatz bezahlt und das Zelt abgebaut.
Moni bekommt in den nächsten Tagen ein Wäschepaket. Aber nicht zurücksenden. Für das verbleibende Gepäckgewicht werde ich in den nächsten Tagen weitere Kraftreserven aufbauen und die leckeren Quaker-Vorräte verzehren. Insbesondere für Sardinien ist das erforderlich.

Endlich sind wir in Sirmone angekommen. Nun geht das Rennen Richtung Mantua los.

Sirmione

Der edle Zeltplatz erinnert an die Campingtage in der Camargue 1976. Aber der Besitzer ist sehr nett, und er wäscht meine wenigen waschreifen Textilien.

Archaischer Zeltplatz mit Blick auf Mantua
Blick vom Zeltplatz auf Mantua

Und Schneewitchen wohnt auch hier.

0

Mantua

In Mantua bleibe ich 2 Nächte, bevor ich Richtung Parma weiterradel.

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6 – Weiter Richtung Gardasee

Um 8 Uhr ist Aufbruch. Der Hausstand ist wieder untergebracht.

Zeltplatz San Cristoforo

Was für eine Reise bis Rovereto. Erst verfahre ich mich, kleiner scheinbarer Umweg von 5 km, dann bestätigt der Einheimische mir den Weg durch den Wald, nur bei den Mountainbike-Hinweisschildern hätte ich stutzig werden müssen. Aber alles ist auch ein wenig Abenteuer. Dann das.

Also alles abpacken und durch den Wald zur freien Strecke tragen.

Und zu guter Letzt habe ich eine Zecke an Knie. Die Zecke hat nun ihren Zweck getan.

Sollte das heute alles gewesen sein.

Hinter Rovereto Richtung Mori

Dann eben auch noch diesen Umweg. Zwischendurch werde ich in Mori wieder aufgeheitert.

Aber nun bin ich auf dem Zeltplatz Bellavista in Linfano am Gardasee angekommen.

Am Strand kann ich noch die letzten Stunden vor der Nachtruhe genießen. Das Gewitter ist vorbeigezogen.

Strand vorm Zeltplatz

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5 – Rätseltour

Damit ich heute morgen ja nicht verschlafe, habe ich den Kuckuck für 5:30 Uhr gestellt.

Wohin geht es heute? Hinweise folgen ab 10 Uhr.

Ein weiterer Tipp.

Die Auflösung kommt um 20 Uhr. Und niemand hat es herausgefunden.

Auch die Wände äußern sich kritisch.

Venedig
Venedig

Ja, in guten und klimatisierten Zügen bin ich heute in knapp 3 Stunden für 10,50 € je Strecke über Bassano del Grappa nach Venedig gefahren. Die Stadt ist mittlerweile grenzwertig. Touristen, Touristen, und noch mehr Touristen aus aller Welt. Alle quälen sich keuchend durch die Stadt, und die Sonne erhitzt die Gemüter. Topzuschlag an jeder Ecke.

Und auf dem Zeltplatz, eine angenehmige ruhige und familiäre Stimmung. Alle sind freundlich und bemüht. Und im Restaurant habe ich mir zum Abschluss eine Margherita bestellt. Super, mit 0,4 Bier für 9,80 €.

Aktuelles: Eiweiß satt auf Sardinien, kein Verpflegungsproblem in der Region von Nuoro:
https://www.n-tv.de/21077319

Nun habe ich mich bestens auf dem Zeltplatz am See und in der Umgebung eingerichtet. Der kommode Modus muss nun verlassen werden.

Zwischentöne

Die ersten Akklimatisierungstage tun gut und sind empfehlenswert.

Gewicht ist das größte Problem. Rei in der Tube ersetzt Hemd, Hose und Strümpfe.

Verbot von Sportkleidung für e-Biker. Doppelripp ist angemessen. Ich habe noch nie Mofafahrer im Rennlook gesehen.

Kochgerät gehört ins Gepäck. Es gibt so viele leckere Sachen auf den Märkten für den Topf.

4 – Ruhetag und Sonntag

Die Musik hat dann doch um 24 Uhr eine schlafkonforme Beschallung angenommen.

Disco Robotz bis zum nächsten Tag. https://youtu.be/3gI-oDtoH08

Die Neigen des Drachenbootrennen

Die kommende Nacht und der Montag sollen durch Gewitter beherrscht werden. Aber am Gardasee soll es nicht besser sein.

Daher werde ich am Montag die Bahn nutzen, Ziel unbekannt. Aber heute wird umgepackt, neu verpackt, ausgepackt und weggepackt. Und Wäsche hängt.

Nutzung der Restsonne

Und morgen gibt es ein Rätsel.

3 – In Trient.

Mit der Valsuganabahn ging es nach Trient. Perfekte Anbindung ab Zeltplatz: 5 Minuten Gehweg, 30 Minuten Fahrtzeit, alles für 2,20 €.

Und im Zug treffe ich Lucky Luke.

Castello del Buanconsiglio
Angelegte Grünzonen in Trient
In Trient werden als Vorboten für die Musiktage Klaviere zur freien Verfügung gestellt. Überall Musik.
Boulder-Wettbewerb

Auf dem Zeltplatz sind martialische Trommeln zu hören, ein Drachenbootrennen wird durchgeführt.

Drachenbootrennen auf dem Lago del Caldonazzo
Es gibt aber auch normales Bier

Und was passiert heute Nacht?

Drachenbootrennenfest – der DJ spielt sich warm

49,1

2 – Nach der ersten Nacht.

Das Wetter ist nun wie gebucht. Und die Strapazen der ersten Route sind mit einem Cornetto verspeist.

Bier mit Salz für Radfahrer

Heute findet ein Markt in Caldonazzo statt. Ich schaue ihn mir gleich an.

Amerikanisches Mittagessen

49,1

1- Ankunft in Innsbruck und San Christoforo al Lago

Die Verspätung von 45 Minuten in Hannover hat der Nightjet fast aufgeholt.

Nun bleibt noch Zeit für einen Cappuccino in der Stadt. Gleichzeitig auch Erholung für das Gepäckgewürge. Die Türen vom Fahrradabteil waren defekt.

Dafür sind keine Gäste im Abteil gewesen. Die Nacht war verhältnismäßig ruhig. Aber Nachtzüge machen viele Stopps.

Und der EC nach Trient hat auch fast eine Stunde Verspätung, mit zweimaligen Gleiswechsel für die Abfahrt. Mit dem Fahrrad bedeutet das: Fahrstuhl suchen.

Fahrrad am Haken im EC

Und endlich ist der Zeltplatz erreicht. Auch aufgrund des Regens findet morgen bereits der erste Waschtag statt.

Mein bescheidener Stellplatz
See am Zeltplatz
Nur tierisches Vergnügen am Swimming-Pool

18,1

Start in Braunschweig.

Maximal bepackt – mehr voluminös statt schwer – geht es zum Braunschweiger Bahnhof, die Westfalenbahn erwartet mich.

Feuerbachstrasse 8
Waggonmischen in Nürnberg

Warming up.

Ich reise mit dem Nightjet nach Innsbruck auf einem Fensterplatz in einem Abteil. Ich erwarte 5 Gäste, die mir aber nicht bekannt sind. Die Nacht wird sicherlich ruhig, weil alle die Dunkelheit und die monotonen Umgebungsgeräusche genießen werden.

Aufgrund der gegenwärtigen Witterungsverhältnisse in Innsbruck geht die Bahnfahrt dann weiter nach Trient. Nach Überplanung wird so nun die erste kleine Route aussehen.

Auf der Startgeraden

Am 05. Juni geht es mit den Nightjet nach Innsbruck und dann mit dem Fahrrad weiter Richtung Sterzing.

Trenino Verde in Tempio Pausania
1. Teilstrecke
2. Teilstrecke
3. Teilstrecke und weiter