Die 1. Aprilwoche – Im Viertel und in der Stadt

Einlassbeschränkungen und Warteschlange am Eingang
Regelungen am Stand

Pause in der Stadt

Ansonsten: Die Arbeit einteilen, großzügig auf die Woche(n) verteilen und dann diese auf den ganzen Tag ausdehnen. Die Kontaktbeschränkungen werden bestimmt weiter andauern, und die Beschäftigung soll nicht ausgehen. Und unsinnige Dinge wie z.B. das Sortieren von Schrauben nach Größe, Beschaffenheit und Zweck müssen noch nicht in Erwägung gezogen werden.

Gute Nacht Deutschland! Schlaf gut! Die Welt schaut zu!

Heute wurde in der Braunschweiger Zeitung ein Gedicht von T. Stelzner veröffentlicht. Nachzuhören ist dieses auch auf Youtube.

Um Mitternacht, ich liege wach
und denke über vieles nach.
Zuerst kommt mir direkt in den Sinn,
dass ich extrem geborgen
und ziemlich frei von Sorgen bin.

Obwohl längst Nacht und wirklich spät,
das Licht, es brennt, die Heizung geht.
Das Wasser läuft, das Dach ist dicht.
Der Regen draußen stört mich nicht.
Das Haus ist ruhig, die Kinder auch.
Nicht eines krank, kein Hungerbauch.
Sind alle fit, satt und gesund.
Sie schlafen tief – für Angst keinen Grund.

Das ist ein Glück – das größte schier.
Wir leben jetzt, wir leben hier.
Nur 100 Jahre früher, eventuell auch später,
was taten/täten Mütter, Väter,
um sich ganz so bewusst zu sein
Es geht uns gut! Wir hatten Schwein!

Nur 1000 Kilometer, die Richtung fast egal,
da leiden Menschen größte Qual.
Da herrscht Verzweiflung, Angst, und Not.
Da stirbt die Hoffnung, siegt der Tod.
Da fragt sich Mensch: Warum? Warum nur wir?
Warum herrscht Krieg und Seuche hier?
Warum ist Leben hier so schwer?
Es geht mir schlecht! Ich kann nicht mehr!

Um Mitternacht, ich liege wach
und denke über vieles nach.
Als Zweites kommt mir in den Sinn,
dass ich hier ziemlich sicher
und dafür unermesslich dankbar bin:
All denen, die auch nachts noch tun,
was nötig ist – sie tun es nun.

Ich liege hier und schreibe bloß
dieses Gedicht – wie ahnungslos!
Ich weiß genau, ich weiß es nicht
wie’s ist, wenn man zusammenbricht
unter der Last, dem Druck, dem Stress,
der einen nicht mehr ruhen lässt.

Was für ein Glück, das größte hier.
Die Menschen, die stets dir und mir
zur Seite stehen und dafür Sorgen..
Das Licht, es brennt auch noch am Morgen.
Das Wasser läuft, die Heizung geht –
egal wie kalt, egal wie spät –
wir sind versorgt. Wir werden satt
und wenn es jemand nötig hat,
dann sind sie da, ob Tag, ob Nacht,
verarzten uns und halten Wacht;
sie hegen, pflegen und versorgen
und bleiben meist dabei verborgen.
Sie schützen uns zu jeder Zeit,
tun ihren Dienst, sie sind bereit,
ob es hier raucht, knallt, oder brennt,
wenn man am liebsten selbst wegrennt,
dann tun sie nicht nur ihre Pflicht.
Nein! Das ist mehr! Das trifft es nicht..

Um Mitternacht, da lag ich wach,
und dachte kurz darüber nach
es fiel mir letztlich dazu ein,
wir sollten demütig, zufrieden
und im besten Sinne menschlich sein!
Mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein.

Außer …doch, das eine noch:
Es gibt tatsächlich Menschen hier,
die kloppen sich um Klopapier!

Gute Nacht, Deutschland!
Schlaf gut!
Und die Welt schaut zu!

Aus dem Elsass in die häusliche Quarantäne

Am 14. März sind wir aus dem Elsass zurückgekehrt. Wir begeben uns nun nach vorheriger Rücksprache mit dem Hausarzt und dem Gesundheitsamt in die sog. „häusliche Quarantäne“. Es erfolgt kein Test, weil wir keine typischen Symptome aufweisen.

Frischluft erhalten wir in diesen merkwürdigen Zeiten und bei strahlendem Wetter in den ersten Tagen auf dem Balkon. Sogar eine leichte Bräune stellt sich ein.

Von unten betrachtet.

Wir freuen uns auf den 28. März.

8. Tag: Die Rückreise

Wir wählen als Grenzübergang nach Deutschland Wyhl am Kaiserstuhl. Einen kleinen Grenzübergang in der Hoffnung auf wenige Kontrollen und eine zügige Rückkehr nach Braunschweig.

Kontrolle? Keine. Amtliches Personal? Keines.

Mittlerweile sind alle Veranstaltungen abgesagt, Institutionen und Vereine geschlossen.

BZ am Samstag, den 14. März 2020

7. Tag: Colmar und Umgebung

Unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklungen mit dem Virus werden wir unsere Sozialkontakte auf das Notwendigste einschränken. Und aufgrund der Abreise aus einem Risikogebiet werden wir am Montag den Hausarzt aufsuchen und wahrscheinlich einen Test vornehmen.

Nein, nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt begeben wir uns nach unserer Rückkehr nach Braunschweig für 2 Wochen in Quarantäne.

Colmar, Markthalle

Und Umgebung? Ein Kurzausflug in das „verlassene“ Neuf-Brisach brachte eine kurze Abwechslung und gedankliche Vorbereitung auf den Tag der Abreise.

6. Tag: Die Museen in Colmar

Das Wetter ist weiterhin durchwachsen. Die Museen werden uns Deckung geben und notfalls Trocknungsanlage sein.

Colmar, Blick aus der Hotelsuite auf die Vogesen

Die Exponate gehören vermutlich uns allein.

Kennt ihr das inoffizielle elsässer Wappentier?

Inoffizielle Wappentier

Das Département Haut-Rhin ist nun vom RKI zum Risikogebiet erklärt worden.

Aber nun zu den Museen, von denen nur das Museum Unterlinden übrig geblieben ist. Und das war genau richtig. Wundervoll und kurzweilig in einem sehr schönen Gebäude.

Colmar, Museum Unterlinden
Colmar, Museum Unterlinden

Gefühlt waren nur ca. 20 Personen im Museum.

Colmar, Museum Unterlinden, Isenheimer Altar
Colmar, Museum Unterlinden, Hühnerwunder

Das Hühnerwunder

Kleine Geschichte auf dem Rückweg. Ein junger Mann mit Mundschutz fragte Moni nach dem Weg zu Petite Venise. Moni bot ihm unseren Stadtplan an, weil wir diesen doppelt hatten. Der junge Mann lehnte mit Hinweis auf den Coronavirus dankend ab.

5. Tag: Auch Straßburg exclusiv?

Wir fahren hin und werden sehen.

Keine Masken, kaum Menschen. Beste Sicht auf die Sehenswürdigkeiten. Liegt es am Wetter, der Jahreszeit. Die Sonne quält sich durch die Wolkendecke. Und abends flieht der Zug wieder Richtung Colmar.

Straßburg-Impressionen? Schaut selbst.

Colmar, Bahnhof
Straßburg, Bahnhof
Straßburg
Straßburg
Straßburg, Palais Rohan und Kathedrale
Straßburg, Kathedrale
Straßburg, beim Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst
Musée d’Art Moderne et Contemporain

4. Tag: Colmar exklusiv

Warum nicht einmal exklusiv ohne große Reisengruppen in der Vorsaison, auch wenn das Grün der Bäume fehlt und das Wetter noch wechselhaft ist? Wir werden es heute erleben und Highlights gibt es als Zugabe.

Und hier unsere Eindrücke aus der fast menschenleeren Stadt. Ein verwegener Reiter ist auch hier unterwegs.

Colmar, Bartoldi Museum
Colmar, Museum Unterlinden
Colmar, Kathedrale St. Martin
Colmar, Kathedrale St. Martin
Colmar, Petite Venise
Colmar, Petite Venise
Colmar, Markthalle
Colmar, Markthalle
Colmar, Domonikanerkirche
Colmar, Maisons du Monde

3. Tag: Die Fahrt nach Colmar

Heute regnet es wieder. Wir starten unsere Reise daher mit Innenaktivitäten wie Shopping. Aber am Nachmittag kam wieder die Sonne durch.

Im schnellen Bilderdurchlauf der heutige Tag.

Kappelrodeck, Winzergenossenschaft
Kappelrodeck, Winzergenossenschaft
Kappelrodeck, Winzergenossenschaft
Kappelrodeck, Winzergenossenschaft
Hohkönigstein
Hohkönigstein
Hohkönigstein
Hohkönigstein

Hohkönigstein im Comic

Riquewihr
Riquewihr

Und zum Abschluss des Tages gab es Makronen mit Schokolade, Ananas und Pistazien in Colmar.

Colmar

2. Tag: Die Feier

Um 9:30 Uhr treffen wir uns in der Kirche. Im Anschluß startet die Feier im Murgtal-Cafe.

Und schwäbische Pünktlichkeit bedeutet, keine Angst haben, alle kommen noch rechtzeitig in der letzten Minute oder alle warten, bis alle anwesend sind. Und so endet die schöne Feier um 17:30 Uhr.

Ein paar Impressionen vom sonnigen Tag:

Murgcafe

Auf der Schaukel.

1. Tag: Anreise

Am Samstag geht es nun wieder Richtung Süden. Über die Schwarzwaldhochstraße und einem Zwischenstopp in Kappelrodeck werden wir am späten Nachmittag unser erstes Ziel in Obertal erreichen.

Wir sind angekommen. Und die ersten Eindrücke waren schon leicht berauschend, und alles mit netten Geschichten seitens der Brennmeisterin untermalt.

Kappelrodeck, Familie Baßler

Kappelrodeck, Familie Baßler

Frau Ursula Baßler
Und Schnee!

Mitteltal, Blick aus dem Haus des Jubilars

9. Tag – Die Rückreise

Um 08:20 Uhr fährt der Dacia Logan vor. Sowohl Gepäck als auch Fahrgäste und Fahrer finden Platz in dem Kleinwagen, der bereits beachtliche 530.000 km Asphalt oder minderes Material unter dem Profil und sicherlich auch Geländeherausforderungen hinter sich hatte.

Im Taxi

Nach 21 Minuten und 18 km durch Bukarest erreichen wir am Stadtrand den Flughafen Henri Coanda in Otopeni. Zeitweise verlässt die Tachonadel dabei nicht den 90er-Bereich. Rekordverdächtig!

Martha (Dermot Bolger)

Ich fand eine Kiste mit alten Platten,
blies den Staub von einer ausgedienten Nadel,

und Tom Waits sang „Martha„.
Ich war wieder vierundzwanzig,

die Lunge voll Hasch und Tabak,
billiger Weißwein neben mir

am Fenster deines möblierten Zimmers
im staubigen Augustlicht.

Eine Nacht tänzelt über verzogenes Vinyl,
ein letztes Mal, bevor wir losziehen

zu den Bars, wo Freunde sich treffen,
um Karten zu mischen, Würfel zu spielen.

Decken liegen verstreut auf einem Fußboden im Morgenlicht.
Wir warten darauf, dass das Leben beginnt,

und verweilen noch in jener Unendlichkeit,
in der die Stimme von Tom Waits verklingt.

8. Tag – Auf dem Friedhof und im Diplomatenviertel

Mit der Tageskarte geht es in der Metro hoch und runter.

Zunächst steigen wir beim jüdischen Friedhof aus. Weiter über den Bellu-Friedhof geht es hinunter zum diplomatischen Viertel. Mittlerweile hat Norbert ein doppeltes Tagesticket erstanden. Der Erweiterung des Metronetzes steht nun nichts mehr im Wege.

Bukarest – Jüdischer Friedhof
Bellu-Friedhof
Im Diplomatenviertel

Un zu Mittag gibt es ein Drei-Gänge-Menü im Bistro High Life für 7 Euro.

High Life Bistro

Und der Cismigui-Park dekoriert sich mit Krähenbordüren. Es riecht nach Hühnerstall.

Beim Cismigui-Park

Der Essenstipp zum Abend: Restaurant Vatra

Zuvor waren der Besuch von zwei Restaurantempfehlungen aus Norberts analogem Stadtführer erfolglos. Im Fischrestaurant stellte uns der Kellner eine Platte frischen Fisch (ein ganzer Seebarsch, eine ganze Dorade und 1 Scheibe Lachs) und 2 Flasche Wein (rose und weiß) auf den Tisch. Wir lehnten zunächst ab, weil wir uns schon für anderen Fisch und Wein entschieden hatten. Als der Kellner wieder die Platte mit dem Fisch und die Weinflaschen auf den Tisch stellte, hatten wir verstanden. Sehr traurig. Und das andere Restaurant hatte dauerhaft geschlossen.

7. Tag – Bukarest – „Haus des Volkes“ und MNAC

Zweimal zum „Haus des Volkes“ (Parlamentspalast) und zurück.

Vormittags hatte das Nationale Museum für zeitgenössische Kunst (MNAC) geschlossen. Wir gehen den Boulevard hinunter zum größten Shoppingcenter Rumäniens – groß, und schön ist etwas anderes. Das neue Kleid stammt aus rumänischer Produktion.

Und auf dem Weg dorthin genießen wir die schönen Wasserspiele.

Bukarest – Piata Unirii

Die Sammlung moderner Kunst in schönen und hohen Räumen des Parlaments, Quantität mit vielen Proben der Künstler, leider fehlt über alles ein Konzept und die Qualität.

Bukarest – Parlamentspalast
Bukarest – Café in der 7. Etage des MNAC
Bukarest – Nationales Museum für Gegenwartskunst

Das Essen nehmen wir in der bestriechenden Passage in Bukarest ein.

Bukarest – Passage Macca-Villacrosse

6. Tag – Museen in Bukarest

Wir besuchen das Nationalmuseum für Kunst. Und die Sonne quält sich durch die Wolken.

Nationalmuseum für Kunst
Treppenhaus im Nationalmuseum für Kunst
Nationalmuseum für Kunst

Und Essen gab es in der Wasserpfeifen-Galerie.

Passage Macca-Villacrosse

5. Tag – Bukarest

Es regnet.

Blick aus dem Hotelzimmer im Volo-Hotel

Rot ist das neue Grün in Bukarest, an den Kreuzungen jederzeit erlebbar. Die Fußwege haben Angeln und Ösen, überall sind Stolperfallen versteckt.

Durch Paläste im Pariser Stil gehen wir durch das „alte“ Handelsviertel, in dem sich auch eine Karawanserei befindet. Keine schöne Tour, Straßencafe und Kneipe wechseln sich ab.

Handelsviertel

Und auf dem Rückweg kommen wir an einem sog. „Modernistischen Hochhaus“, einem gefährdeten historischen Bauerbe, vorbei.

Bukarest – Modernistisches Hochhaus

4. Tag – Über das Dracula-Schloss zurück nach Bukarest

Zunächst geht es zur Kirchenburg in Tartlau, die Anlage in Heltau wird zur Zeit renoviert.

Tartlau
Tartlau
Tartlaue

Zum Glück war Dracula nicht zu Hause. Dieser Nepp ist keiner Ausführung wert.

Schloss Bran

Die Verkehrswege haben einen eigenen Reiz. Autobahnen und Schnellstraßen werden durch Kreisverkehre unterbrochen. Und die Füßgänger können nah Wahl den Zebrastreifen (!) oder die 5 Meter hohe Überführung benutzen. Unglaublich, insbesondere bei Nacht.

3. Tag – Eine Führung durch Sibiu

Mit einem Stadtführer geht es um 10 Uhr unter kulturellen und geschichtlichen Aspekten durch die Stadt. Das Hirschgehege werden wir heute meiden. Dafür haben wir den Staatspräsidenten Iohannis vor dem Rathaus getroffen.

Die anschließende Stadtführung für uns vier war großartig.

Das Team
Sibiu – Piata Mica
Sibiu – Rathaus und Stadtpfarrirche
Sibiu

2. Tag – Sibiu

Heute besichtigen wir Unter- und Oberstadt.

Aber zuvor wird eingekauft, und zum Naschen gibt es Pinienhonig.

Über den Cibin-Fluß sind es wenige Meter bis zum Markt. Insbesondere Gemüse in großen Mengen und Gebinden sind hier anzutreffen. Es ist ein farbenprächtige Bild.

Markt in Sibiu
Markt in Sibiu
Markt in Sibiu

IPA aus Bukarest in Sibiu bei feinstem Wetter.

Piata Mica in Sibiu

Und heute Abend geht es zum Oktofest. Hier ein Vorgeschmack.

Cibinfest in Sibiu

1. Tag – Die Reise nach Sibiu

Wie im Internet erwähnt musste ich beharrlich die weitere Zusatzversicherung für den Mietwagen ablehnen. Dabei hat sich der Agent sehr bemüht.

Und unterwegs gab es bereits das erste klassische Mittagsmahl an der Straße.

Und Käse und Schnaps gibt es ebenfalls reichlich südlich von Sibiu, vermutlich ein Grundnahrungsmittel in dieser Gegend Transsylvaniens.

Am Tag vor der Abreise nach Rumänien

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Um 2 Uhr fahren wir mit dem Auto von der Wiesenstraße nach Berlin und mit dem Flugzeug weiter nach Bukarest. Hier wartet bereits unser Mietwagen für den Transfer nach Hermannstadt. Mal sehen, was die Reise an Überraschungen mit sich bringt.

40 – Die Ankunft

Um 11:51 Uhr bin ich wieder in Braunschweig angekommen. Und das Rätsel … listet alle Bahnhöfe auf, in denen ich umsteigen, warten oder auch laufen durfte. Schließlich wollte ich die Anschlusszüge erreichen, was bei Umsteigezeiten von 5 Minuten auch schon zur Herausforderung wurde.

Und gab es an diesem Tag noch etwas besonderes?

So was!

39 – Die Heimfahrt

Zum Abschluss der Reise kommt ein kleines Rätsel.
Was haben die folgenden Städte gemeinsam:
Innsbruck, Garmisch-Patenkirchen, München, Nürnberg, Würzburg, Schweinfurt, Erfurt, Nordhausen und Herzberg?

Mantua – Ausstellung „displaced“ im Palazzo Ducale
Mantua – Ausstellung „displaced“ im Palazzo Ducale

38 – Über den Brenner nach Innsbruck

Die letzte Etappe aus einem Mix an Entfernung und Steigung steht heute an. Alle Schrauben sind nachgezogen, die Tankstelle hat die Gummis auf optimalen Druck gebracht und die Ausrüstung ist gleichmäßig verteilt. Also ideale Bedingungen und das Wetter soll auch gnädig sein.

Zum Glück fahre ich nach Norden.

Kühler Wind aus Norden und massive Asphaltsteigungen charakterisieren die heutige Etappe.

Die Abfahrt kurz vor Innsbruck führte durch einen Wald und an der Sprungschanze vorbei. Hier war viel los, Sommerspiele.

Und nun die Auflösung.

Bergisel

Mit den Zügen habe ich eine besondere Verbindung. Für die nächsten Tage gibt es keinen Stellplatz für Fahrräder. Und so fahre ich nun über Garmisch nach München und irgendwie weiter Richtung Norden.

1789 (km-Stand am Tagesende) – 22492 (Höhenmeter am Tagesende)

38 – Vipiteno

Heute verbringe ich meinen letzten Tag in Italien. Umgeben von sattem Grün und kuhbelasteter Luft werde ich als erstes heute Morgen die Molkerei besuchen, denn in Sterzing und Umgebung finden die Joghurttage statt.

Nach einem Bummel durch Sterzing geht es dann wieder zum Zeltplatz, es ist Mittag und endlich kann ich frischen und kühlen Käse essen. Die Fettanteile bleiben im Käse.

Sterzing – Deutschhaus
Sterzing – Zwölferturm

Auf dem Rückweg hole ich noch Lungo-Tomaten bei Eurospar. An der Kasse werde ich stutzig, die Person vor dir kennst du doch. Also durch die Kasse und hinterher.

Edgar auf dem Weg in die Dolomiten und nach Lugano, zum Filmfest natürlich.

1727 – 20759

37 – Livorno, Viareggio , Prato, Bologna und Verona

Die Nacht habe ich recht ordentlich auf Deck 8 auf einer gepolsterten Sitzgruppe verbracht. Alle virtuellen Schlafplätzen bevorzugt in Steckdosenlage sind nun abgebaut, das Aufräumen hat begonnen und der Pilot ist an Bord gegangen. Die Hafeneinfahrt steht kurz bevor. Und das Rad hatte wieder eine Einzelkabine bei der Mannschaft.

Mit kurzen Umsteigezeiten geht es heute Richtung Norden nach Sterzing. Von hier aus erfolgt dann noch eine Abschlussetappe über den Brenner nach Innsbruck.
Leider muss ich stets die Fahrkarten im Bahnhof kaufen, weil Online nicht ersichtlich ist, in welchen Zügen ein Fahrrad transportiert werden kann.

Und dann die Überraschung, meine Planung funktioniert nicht mit Fahrrad. Also neue Verbindung suchen, aber die Frau am Schalter ist sehr bemüht und wird fündig. Nächste Überraschung, die Umsteigezeiten sind wirklich sehr kurz und die Züge haben alle Verspätung. Knapp war es daher in Prato wegen der Aufzüge zum Bahnsteigwechsel mit schwer gepackten Fahrrad, die kein „Express“ davor haben, und in Bologna. Hier musste ich vom Westbahnsteig 4 Est zum Ostbahnsteig 4 Ovest. In 15 Minuten gerade geschafft mit einem Umweg über den normalen Bahnsteig 4. Aber nun rollt der Toskanaexpress.

Nächste Überraschung in Verona, Zugwechsel. Irgendetwas ist kaputt gegangen. Doch an welchem Bahnsteig fährt der Ersatzzug? Also wieder das Gesamtpaket raushieven, herunterfahren, hinausfahren, reinhieven. Das trainiert. Aber es geht weiter Richtung Norden.

Gestern habe ich noch einen Stopp bei Giovanni in Budoni eingelegt. Er sollte auf 8 mm kürzen, oben auf 6 mm. Er fing an zu schneiden und sagte dann, so sieht 6 mm aus. Und lächelte.

Budoni

1707 – 20277

36 – Der letzte Tag in Sardinien

Die letzte Etappe bricht an zum Fährhafen von Olbia. Und nächstes Jahr geht es wieder zu zweit nach Sardinien.

Nun habe ich den Kreis geschlossen. Die Fähre steht schon bereit, aber wir können noch nicht an Bord.

Die Tirrenia gehört nun zur Moby Lines und hat Batman und Superman/-girl für sich entdeckt.

1707 – 20277

35 – Ein Tag auf dem Zeltplatz in Cala Liberotto

Gestern Abend ist einem Reifen die Luft ausgegangen. Zum Glück ist dieser Zustand nicht auf der Fahrt hierher eingetreten. Nach dem Frühstück wird also das Rad für die morgige letzte Etappe fit gemacht.

So, der Dorn ist gezogen, die Bremsen sind eingestellt und eine Gepäckträgerschraube sitzt wieder fest für den Transport der Ausrüstung.

Nun habe ich fast alle Ersatzteile eingesetzt. Sogar die Kombizange erwies sich als nützlich.

Ansonsten mische ich mich unter die Massen, die sich am Strand und im Wasser drängeln.

Und viele Reisen mit dem Fahrrad zum Strand.

34 – Orosei

Von einer Flussmündung zur nächsten, und dazwischen der Berg.

Und beim Packen entdecke ich den ersten blinden Passagier.

Den Pass habe ich bezwungen.

Passo Genna Silana 1017 m

Und unterwegs gab es trockene blühende Flußläufe, die noch fehlenden Korkeichen und satte Landschaft.

Und nicht zu vergessen die Granit- und Marmorsteinbrüche. Gigantische Erdlöcher, in denen gearbeitet wird.

In Villasimius hatte mir der Spanier, der gegen den Uhrzeigersinn die Insel umrundet hat, gesagt, dass die Straße auf der Ostseite ausgeglichener ist. Nun ja, im Grunde hatte er Recht. Interessant dabei ist, dass diese Strecke die alte „Orientale Sarda“ ist, die mittlerweile durch Schnellstraßen überbaut oder parallel durch Schnellstraßen abgelöst wird. Aus dieser Zeit stammen die Häuser der Straßenwärter, die auf der Strecke alle verfallen.

1615 – 19398

33 – Arbatax

Die Temperaturen werden zu einer Herausfordering. Um 24 Uhr habe ich die letzte kalte Dusche genommen.

Und da die Sonne keine Ruhe gibt, muss ich mich für die morgige Tour entsprechend vorbereiten.

Zu Arbatax gehört der bekannte rote Porphyrklippen.

Schwer zu erreichen? Direkt an Hafen gelegen lädt dieser zum Schwimmen ein.

Und wo ist der Sonnenschirm, ein Windstoß.

Und wieder gab es eine Fotoausstellung von „Centonaris“.

Tortoli
Tortoli
Tortoli

Und jetzt geht es wieder zurück zum Zeltplatz.

1520 – 16521

32 – Mit dem Bus durch den Sarrabus

Reingefallen, schön wär es, aber die Schwalben müssen weiterhin herhalten. Und die Fahrradfahrer unterwegs grüßen und motivieren sich gegenseitig.

In Tertenia musste ich einfach fragen.

Tertenia

Ansonsten gab es heute viel Landschaft, …

.. Kirchen und passenden Wandbilder.

S. Nicolas
Tertenia

Vor 2 Jahren wurde in Sardinien die Kurtaxe eingeführt. In diesem Jahr wurde diese um ca. 50% angehoben. Scheint ein Erfolgsmodell zi sein.

1491 (77,2) – 16348

31 – Villaputzu

Weitere „alpine“ Strecken stehen nun bis Olbia an. An der südöstlichen Küste entlang geht es heute in die Flussebene des Flumendosa.

Zornig habe ich wieder große Plaggen Asphalt gefressen, hoch und runter und hoch…

Unterwegs gab es noch eine Imkerei, ich musste probieren. Und es gab für mich neue Sorten. Jetzt erkenne ich die Nachteile des Fahrrads, eine weitere Gepäcktasche kann nicht angebracht werden.

Im August findet hier wieder das traditionelle Tanzfestival statt. Gespielt wird dann auch die Launedda.

Musik der Launedda

Anton aus Cagliari hat den gemeinsamen Kochabend verbockt. Der schöne große neue Elektroherd will seinen Dienst nicht tun, immer fliegt die Sicherung heraus. Wie kann das auf dem Zeltplatz möglich sein? Ich lasse die beiden jetzt mal alleine. Und Restaurants gibt es ja auch noch.

1413 – 15491

30 – Die Erkundung von Schnorchelrevieren

Mit dem Rad und der Schnorchelausrüstung geht es heute Richtung Capo Carbonara.

Spiaggia del Riso

Dieser Strand liegt direkt am Zeltplatz. Auf dem Weg dorthin habe ich eine neuzeitliche Burganlage wie man sie jetzt häufiger im Süden in Meernähe findet entdeckt.

Alle ausgewiesenen Strände habe ich mit dem Fahrrad erkundet. Aber die Erwartungshaltungen unterscheiden sich doch. Alleine der Stand „Cava Usai“ ist auch zum Schnorcheln gut geeignet und fischreich.

Nach dem Abendessen wird gepackt und der Platz bezahlt. Morgen will ich wieder die Kühle des Vormittages nutzen.

Zwischentöne

Nachts trocknet die Wäsche hervorragend. Am nächsten Morgen aber unbedingt die getrockneten Sachen nach Nachtschwärmern untersuchen.

Das absolute Muss bei derartigen Reisen: Besteck von LightMyFire. Wer hatte nur diese einmalige Idee?

Das Fahrradnavi führt dich auf seltsame Um-Wege, die du nie fahren würdest.

Ich liebe den Fahrtwind, die Mücken können nicht mithalten.

29 – Villasimius

Heute ist Aufbruch Richtung Südosten. Damit verlasse ich die Ebene zwischen Oristano und Cagliari.

Frühmorgens bohren sich bereits kilometerlange Autoschlangen in die Stadt. Hupend, schiebend und drängelnd geht es voran. Und dazwischen Hummeln und Fliegen. Zum Glück fahre ich ans Meer.

Bei diesem Bäcker müsste ich anhalten. Cornetto con crema, lecker.

Die Fahrt von Cagliari nach Villasimius führte an wunderschönen Stränden vorbei, und das Wasser ist kristallklar. Die Steigungen sind ebenfalls vorhanden,aber nicht so extrem wie an der Nord- und Westküste Sardiniens. Hier ist es nach meinem ersten Eindruck sehr schön.

Und morgen werde ich den Zipfel erkunden.

Und Laura’s SeaToSummit bewährt sich als Waschmaschine.

1341 – 14776

28 – Flamingos und die Copacabana

Norbert hatte mir einen Reisebericht über Sardinien empfohlen. Nachdem ich gestern die Ciclofficina, ein Fahrradhilfeprojekt in Cagliari, nur geschlossen angetroffen habe, versuche ich heute mein Glück bei den Salinen.

Cagliari

Auch die Gänsegeier bei Bosa kamen im Reisebericht vor.

Auf dem Weg durch die Salinen auf einem schönen Radweg habe ich sie gesehen.

Und im Anschluss habe ich mir das Lido, eine wunderschöne Badeanstalt am Strand mit allem drum und dran, gegönnt. So muss es an der Copacabana zugehen. Man schwimmt nicht im Meer, die Frisur könnte leiden. Stattdessen wird spazieren gegangen, erzählt oder gesmartphoned. Es ist hier wie an einem Familiensonntag.

Lido
Lido

Und nach den Sonnenbrand – Spiderman.

Sogar im öffentlichen Park wird der Brunnen zum Ausruhen genutzt.

1281 – 13739

27 – Cagliari

Die Nacht auf dem Zeltplatz am Meer hat eine ungewohnte Abkühlung beschert. Im Hintergrund streiten Hahn und Meer um ihre Aufmerksamkeit. Mittlerweile nutzte ich meinen Wetterschutz nicht mehr, dafür gibt es freie Sicht nach oben.

Bereits die Zufahrt nach Cagliari war eine Zumutung. Chemie lag in der Luft und war im Highspeed auf der Schnellstraße unterwegs. Es gab keine Alternative.

Sarroch

Trotzdem wird jede Möglichkeit zum Baden genutzt.

Und die Neptunbälle schrecken nicht ab.

Cagliari, eine dreckige und laute Stadt außerhalb der touristischen Schwerpunkte. Und Straßen, die ich unterwegs in Feld und Wald auch hatte. Dafür immer wieder Parkanlagen, die von Jungendlichen für sportliche Aktivitätn in den Abendstunden genutzt werden.

Einige Ansichten:

Elefantenturm

Kathedrale

Und eine Ruhepause beim Kastell im Grünen auf dem Berg.

Und was wird mir morgen gezaubert?

1246 – 13423

26 – Pula und Nora

Nach gut 1.000 km verlasse ich heute den südwestlichen Zipfel Sardiniens Richtung Cagliari.

Mit Blick zurück auf Teulada habe ich auch diesen Berg geschafft.

Blick auf Teulada

In Domus de Maria haben mir die Barmitarbeiter das Original-Ichnusaglas geschenkt.

Birra di Sardegna 1912

Jetzt ein schönes Bad im Meer vor dem Zeltplatz. Aber keine Menschen sind zu sehen, dafür Unmengen Algenreste. Im Frühjahr gab es ein riesiges Algenwachstum, der nun angespült ist und entsorgt werden muss.

Nora hat mir aufgrund der Lage am Meer,der Aufbereitung, der sichtbaren Gebäude und der Pflege gut gefallen.

Nora
Nora

Am Eingang habe ich mir nun das Bad im Meer verdient.

Ohne Kommentar.

Pula

Und morgen…

1190 – 12991

25 – La domenica è il giorno di riposo

Calasetta

Die Sarden lieben den Sandstrand, der mit umfangreichem Gepäck in Beschlag genommen wird.

Der Strandtag beginnt um 8 und endet um 8.

Mir liegt eher klares Wasser zum Schnorcheln.

20 Uhr, nun wird am Strand vom Savataggio der Feierabend geflaggt.

1077 – 11711

24 – Durch die Hitze nach Sant’Antioco

Die Schwalben sind bereits hellwach und formieren sich kreischend vorm Fenster. Und meine beiden Schwalben werden nach dem Frühstück den Asphalt fressen.

Morgens um 9 Uhr wird bereits um die Pole Position gekämpft.

Unterwegs gab es wieder eine Vitaminquelle – frische Feigen.

Die Geschichte hinter der Geschichte erzähle ich später einmal.

Und in Sant’Antioco angekommen, wieder eine Fotoausstellung im öffentlichen Raum.

1031 – 11319

23 – Am Berg vorbei ins Landesinnere

Kurze Tourkorrektur – es geht nicht direkt über den Berg. Aufgrund der hohen Temperaturen vertage ich die Herausforderung.

Mittlerweile bin ich in Arborea angekommen. Aber die Suche nach Reis ist weiterhin erfolglos.

Arborea

Kanäle habe ich auch gefunden.

Und endlich entdecke ich noch unverhofft ein kleines Feld.

Ein kleines Gruppenbild unterwegs.

San Nicolo d’Arcidano

Die Großzügigkeit der Sarden kennt keine Grenzen.

Zitronen gab es umsonst an der Straße, und ein Mann auf einem Balkon war begeistert von der Giro. Er schenkte mir „biologische“ Pfirsiche und ein Ei.

Für morgen sind 42 Grad vorhergesagt. Die Schatten werden noch knackiger.

Ich starte daher das Frühstück um 7:30 Uhr. Die Vermieter haben nur kurz ungläubig geschaut.

So werde ich in den frühen Stunden durchstarten und die südwestliche Ecke Sardiniens erreichen.

Abends sieht es dann etwas anders aus.

934 – 10703

22 – Tharros, Reis und Stadtbesichtigung

Eine unerwartet kühle Nacht geht zu Ende. Für heute nehme ich mir Kultur vor.

Eine morgendliche Kampfszene zeigt die Katze im Baum. Nicht der Vogel ist Objekt der Begierde, sondern unten motiviert der Hund. Zum Glück sind nicht beide im Zelt verschwunden.

Und der Enten-Club prüft noch Ölstand und Wasser, und startet die Maschinen.

Die Halbinsel Sinis ist eine Wucht.

Nie habe ich soviele und verhältnis große Fische beim Schnorcheln gesehen. Barsche, Kraken, kleiner brauner Felsenfisch und sogar eine Muräne. Die Fische hatten keine Scheu und ließen sich beim Weiden beobachten.

Tharros ist eher langweilig in der Gluthitze.

In Oristano habe ich das Wasserhaus entdeckt. Für 5 Cent gibt es 1 Liter Wasser.

Was ich nicht verstanden habe ist dieser Aufkleber, der zahlreich zu finden ist.

Einige Bilder aus Oristano.

Oristano – Keramikkunst im öffentlichen Raum
Oristano
Oristano

Und mit Reis war nicht sehr viel, auch Zeit.

Und heute Nacht ist Strandparty.

Gute Nacht.

848 – 10131

21 – Die Westküste um Oristano

Um 8:30 Uhr gibt es Frühstück im BB. Dann ist gleich der Aufbruch weiter die Küste hinunter.

B&B Da Anna

Die Besitzer sagen, es ist zu heiß für die Jahreszeit. Kein Wunder, mein Flüssigkeitsbedarf lag gestern bei ca. 7 Litern.

Heute wollte eine Straßensperrung „strada interrotta“ meine Weiterfahrt verhindern.

Doch die Absperrungen waren einfach zu öffnen, somit habe ich mir die Rückfahrt von 5 km und eine Umgehung gespart.

Die restliche Strecke war wieder üppig genug. Aber eine Vitaminquelle Hälfte hier weiter.

Nun bin ich in Oristano auf einer kommunalen Campinganlage gelandet. Nach dem Einkauf in Oristano (7 km) gibt es nun Specksticks mit Zwiebel und Tomaten, und dazu paar Gläschen Monica.

Die Giro wird auch von einem französischen Enten-Club durchgeführt. Die Ente ist die nächste Giro-Stufe nach einem Fahrrad.

793 – 9945

20 – Zur Mündung des Temo

Der Zeltplatz ist sauber hinterlassen, alle Kleintiere habe ich wieder der Wildnis übergeben. Nun geht es weiter, und in Alghero gibt es einen Ristretto.

Nun bin ich in Bosa angekommen. An der Westküste sind die Hügel ordentlich gebirgig. Diese Fahrt kommt mir wie die Besteigung des Ben Nevis vor. Dazu die knackenden Leitplanken, wenn sie sich in der Sonne strecken.

Bosa

20 km vor Bosa habe ich 6 Gänsegeier beim kreisen beobachtet. Einer Schlange konnte ich aber meine Dienste nicht anbieten.

Am späten Nachmittag bin ich noch nach Tinnura, einem Dorf auf dem Berg gefahren, um mir die Via dei Murales sehen. Ein kleines „coming down“ am Berg.

Und einer darf hier auf Sardinien nicht fehlen.

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19 – Die katalanische Perle an der Nordwestküste

Die Lichtverhältnisse sind optimal. Heute schaue ich mir das Kopfsteinpflaster in Alghero an. Und unterwegs, vielleicht wieder eine Überraschung?

Eine sehr schöne Stadt. Viel Abwechslung durch die Lage am Meer und den wechselnden und dauerhaften kulturellen Höhepunkten.

Alghero ist Ort der Giro d’Italia. Hier startete das 100. Rennen.

Der Blick am Meer auf die Stadt ist einfach schön. Und abends soll dieser durch die Lichtverhältnisse noch bezaubernder sein.

Und in der Stadt fand eine Fotoausstellung im öffentlichen Raum statt. Sardinien gehört zur sog. „blauen Zonen“ der Erde, in der überproportional viele Menschen leben, die das 100. Lebensjahr erreicht oder überschritten haben. Fahren wir daher gerne nach Sardinien?

Und weil sich in Alghero auch ein Kloster des S. Franziskus befindet, ist der Besuch unausweichlich, zu viele Erinnerungen an Assisi.

Und dann gab es noch die Lichtpassagen, die die Stadt durchzogen…

… sowie die Bewerbung für die UNESCO Creative City, u.a. Stadt der Korallen.

Nicht nur die Randonnneure laufen zur Höchstform auf, das Wetter zieht nach. Überall werden die Beine gewetzt, und die Schafe haben sich ein schattiges Plätzchen gesucht.

Die Sonne geht unter. Bei feucht-warmer Luft duftet die Maccia sehr intensiv. Und das Wasser – ruhig und kristallklar.

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18 – Alghero

Salz ins Wasser, und dann geht es los.

Wahrlich, über Stock und Stein hetzt mich das Navi vorbei an wilden Mülldeponien, streunenden Hunden und Schafherden die Hügel hoch und runter. Vollbremsung – eine Schildkröte von rechts kreuzt den Feldweg.

Irgendwo zwischen Castelsardo und Alghero

Und wo ist die Schildkröte?

Ich verbringe die nächsten beiden Tage in Strandnähe auf dem Zeltplatz Torre den Porticciolo mit Swimmingpool.

Viel Luxus hier, und Markt, Bar und Restaurant (Margherita 8 €) sind sehr teuer. In Alghero werde ich daher die Grundversorgung in einem Supermarkt mit maximaler Regalware vornehmen. Frische Tomaten fehlen mir aber heute Abend schon.

Dafür ist der Blick auf den Torre und den Strand sehr schön.

Am rechten Rand des auslaufenden Hügels befindet sich die Neptungrotte

Auf Bilder verzichte ich aufgrund der sehr sehr schlechten Internetvetbindung. Später stelle ich fest, dass bei der Bar freies Internet zur Verfügung steht.

Und was war unterwegs bemerkenswert?

Wilde Möhre
Wilde Möhre

Und nun zur Auflösung der Mottowahl. Eigentlich ganz einfach für die älteren Jahrgänge. Die LP heißt „7 Lieder“.

Unterwegs nach Süden

Und zum Abschluß des Tages noch dieser Sonnenuntergang.

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17 – Selfie mit dem Elefanten

Heute begebe ich mich auf die Suche nach dem Elefanten. Und er hat stillgehalten.

Rocca dell’elefante

Und aus der Ferne ist die Formation ganz deutlich erkennbar.

Castelsardo ist eine sehenswerte Stadt. Als ich an der Rezeption nach dem kürzesten Weg frage, erhalte ich den Tipp, mit dem Bus zu fahren. Aber ich habe mein Fahrrad dabei, unterwegs wird mir klar, warum mir der Bus empfohlen wurde. Dafür bin ich unabhängig.

Je so‘ pazzo!

Nun ein paar Bilder vom heutigen Tag.

Castelsardo
Castelsardo Graffiti

Und dann fand noch eine italienisch-englische Hochzeit statt, direkt unterhalb der Burg.

Castelsardo – Kathedrale
Colgo la luna
Statt Burger passt besser Pizza

Und am Sonntag geht es vermutlich aufgrund der günstigen Wettetlage, es ist bewölkt und letzte Nacht hat es getröpfelt, weiter Richtung Alghero.

Und wem verdanke ich das Motto für den Reisebericht?

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16 – Vorbei an der Costa Paradiso nach Castelsardo

Heute steht die erste anspruchsvollere Etappe an. Bis Castelsardo sind es ca. 80 km und ein Gesamtanstieg von ca. 900 m. So war die Planung.

Um 16 Uhr bin ich in Valledoria auf dem Zeltplatz angekommen. Aber insgesamt bin ich 84 km gefahren und der Gesamtanstieg betrug 1.200 m. Die Isola Rossa hatte mich so fasziniert, dass ich den Berg zur Insel halb heruntergefahren bin, um dann zu merken, dass das Navi gerne eine kürzere Strecke nehmen würde. Also wieder Radwandern, schön ging es trotzdem den Berg hinunter.

Aber nun wird die Infrastruktur hergerichtet.

Camping International Valledoria

Die Sarden sind sehr freundlich.

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15 – Die Verlängerung

Sonnenaufgang um 6:03 Uhr

Die hervorragende Versorgungslage (Dank an Petra und Andreas), das weiterhin intensive Blau am Himmel, auf der Erde und im Wasser hält mich auf dem Zeltplatz fest.

Ich starte erst am Donnerstag Richtung Castelsardo. Der Tag gibt mir auch Zeit, den Umwerfer neu zu justieren. Mir fehlt aktuell der Berggang.

Der heutige Nachmittag verlief sehr entspannt mit Schnorcheln, Sonnen und Lesen. Kleiner impressiver Nachtrag zum Markt in Arzachena:

Arzahena
Käsestand
Zucchiniblüten

14 – Arzachena

Ich bin mir nicht ganz sicher, es könnten kleine braune Drachenköpfe gewesen sein, die mich aus der Felsspalte heraus beobachteten.

Das Meer ist ruhig, kaum Verkehr auf dem Wasser. Vom Strand kann ich das Leben im Wasser beobachten.

Es gibt aber auch gefährliche Fische, die Murales.

Um ca. 10:30 Uhr ist Abfahrt zum Markt in Arzachena.

Heute habe ich meine erste Decke verkauft. Ein hartnäckiger Bursche, er wollte handeln, handeln, handeln. Wie soll da noch Geld für die Familie bleiben?

Arzachena

Das letztendlich für beide erfolgreiche Geschäft wurde dann gebührend abgeschlossen.

Arzachena

In den letzten 2 Jahren hat auch Arzachena eine Änderung erfahren. Die Treppe zur Kirche St. Lucia ist nun nicht mehr so schön verziert.

Bevor Petra und Andreas ein Abschiedsabendbrot ausgeben , fahre ich noch zur Spiaggia di Barribisu in der Nähe der Isola Isuledda.

Spiaggia di Barrabisa

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13 – La Maddalena

Davide schließt gerade seinen Markt auf und trägt frische Brioche über den Platz. Was für ein Duft. Ich genieße den Cappuccino in der Bar.

Bar Baia Saraceno

Heute sind die ersten Feuerquallen aufgetaucht, zum Glück noch in übersichtlicher Anzahl.

Die Kleintransporter beliefern Markt, Bar und Restaurant. Der Zeltplatz erwacht nun langsam.

Das Tauchboot fährt vorbei. Segelboote, Yachten und Schlauchboote bringen sich in Position. Nur der beste Platz ist begehrt. Die Ausflugsboote nehmen Ladung auf. 30 Minuten pro Stand.

Nun bin ich fällig.

Palau – bei Giuseppe

Dir Tour über Caprera wurde zu einer Fahrt mit umgekehrten Vorzeichen. Ein Trail ist zum Wandern und sogar nichts für XBikes. So habe ich dann eben streckenweise meinen Drahtesel durch die blühende Maccia bergauf getragen.

Vieles hat sich in diesem Jahr geändert. Überall wird eine Kurtaxe erhoben, der Besuch des Garibaldi Memorials ist mun auch kostenpflichtig und die Kellner haben ihren Stellplatz für Wohnwagen räumen müssen. Nun genießen sie das quälende Geräusch der Klimaanlage neben dem Markt.

Am Wegesrand:

Der Friedhof des Karnevals in La Maddalena

Die Fähre kurz vor dem Anlagen. Scharf gebremst und schon verschiebt sich die Ladung nach vorne.

Pace

Wieder zurück auf dem Zeltplatz freue ich mich schon auf die Pizza von Davide. Welche nehme ich nur?

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12 – Palau

Heute werde ich Palau nicht verlassen. Ausgiebiges Baden und ein Spaziergang soll die Randonneure heute schonen.

Und so startet der Tag mit einem Schnorchelgang. Die „Ausbeute“ des morgens: 1 Tintenfisch, 1 Seestern und Goldbrassenkolonien.

Nun gibt es bei bestem Blick ein amerikanisches Frühstück. „Maple and Brow Sugar und „Apples and Cinnamon“. And my favourite – more.

Ich vermisse die Strckmuscheln.

Und es fehlt noch die Auflösung zu den Persönlichkeiten in Parma.
Von oben nach unten:
Maria-Louise von Österreich
Parmigianino
Guiseppe Verdi

Gilt auch für Fahrräder
Der in der Sonne steht

Und gleich gibt es Abendessen. Das Rezept „Frische Ricottaravioli kalabreser Art“ teile ich gerne mit. Mengen je 1 Person:

100g Ravioli (können auch mit Spinatfüllung sein)
1 kl. Dose Tomaten
1 Peperoni
Meersalz

Tomaten erhitzen und Ravioli dazugeben. Schwimmen die Ravioli, dann kann der Teller gefüllt werden. Peroni kommen in die Tomatensauce nach Bedarf, wie auch Salz.

Dazu schmeckt Anima Sarda.

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11 – Durch die Maccia nach Palau

Um 7:50 Uhr hat die Fähre wieder alle Fahrzeuge und Reisende ausgespuckt.

Unterwegs habe ich noch schnell eine Schildkröte von der Straße geholt.

Das Tor zum Zeltplatz in Palau

Um 12:30 Uhr steht die Infrastruktur.

Palau – Baia Saraceno

Nach einer kurzen Pause habe ich meine intensiv genutzte Kleidung seit Mantua gewaschen. Immerhin habe ich 6 Wäscheklammern dabei.

Um 4 Uhr sind Petra und Andreas vorbeigekommen. Mit Andreas ging es dann zur Revival-Knoblauchinsel. Gesprungen sind wir nicht.

Anima Sarda

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10 – Von Parma nach Olbia?

Das Frühstück war für BB hervorragend. Es gab soviel zu Essen, selbstgemachte Marmelade und ein Kännchen Kaffee italienischer Art. Aber schaut selbst.

Eine kleine organisatorische Herausforderung oder sogar ein olympische Wettbewerb auf der Straße, auf der Schiene und zu Wasser steht nun an.

Mal sehen, wie sich der Tag weiter gestaltet. Auf jeden Fall wünsche ich „Buon Weekend“.

Sabbioneta

Ein Vorgeschmack auf Sardinien.

Zu welcher Stadt gehört diese Persönlichkeit?

Parma

Um 15 Uhr geht es mit dem Zug weiter Richtung Livorno.

In Pisa verpasse ich den Zug. Zum Glück habe ich das Fahrrad dabei, und es sind nur 25 km. War aber anders geplant.

Strecke von Pisa nach Livorno
Livorno
Und wo steht der Randonneur?

Die Fähre legt um 23:50 Uhr ab. Um 7 bin ich endlich auf der Insel. Ich denke, ich rieche schon die Maccia. Es ist aber ein Terminal mit Rindenmulch.

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9 – Heute Abend Parmaschinken?

Weiter geht es Richtung Süden, eine lange Strecke durch die Ebene.
Aber auch die ist nun zu Ende, auch wenn das Navi zuckeraffin eine Route über eine aufgelassene Zuckerfabrik vorschlug. In San Secondo Parmense erfrische ich mich kurz, um dann die Highlights der Umgebung zu erkunden. Und Abendessen muss auch noch besorgt werden.

Einige Impressionen von unterwegs:

Ballermänner-tauglicher Platz für Fußlümmeleien
Sabbioneta
Meine Unterkunft in San Secondo
Fontanellato
Fontanellato
San Secondo – Theaterprobe

Kein Parmaschinken, dafür Grana Padano aus einer lokalen Käserei. Nach zähen Verhandlungen bekomme ich doch ein kleines Stück, frisch abgeschnitten und nicht eingeschweißt. Die anderen Stücke wogen mindestens 600g.

Und nun noch zur Wallerklinik. Der Waller ist ein riesiger Fisch. Die Gäste, so der Zeltplatzbesitzer, sind alle gaga auf diesen Fisch und gehören deswegen eigentlich in eine … Auf jeden Fall ist es hier unter den Anglern, die teilweise auf den vermieteten Hausbooren die Zeit verbringen, sehr lustig und rustikal.

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Zwischentöne

Die Pappeln fliegen, wie Schneefall im Restaurant.
Der Jasmin blüht unterwegs und steigt wie Orchideen in den Kopf.
Konjunktive beim Einpacken, einfach Zuhause lassen.

8 – Wallerklinik und Mantua

Beide Orte können noch stark an ihrer Infrastruktur arbeiten.

Dafür hat der Zeltplatz einen hervorragenden Blick auf Mantua. Und gestern Abend zeigte die Wiesen ihre hidden secrets. Unzählige Junikäfer kamen aus dem Erdreich. Da hätte sich der Waller beim Zuschnappen gefreut.

Wallerklinik

Unterwegs in die Stadt. Welches Tier versteckt sich hier?

Mantua – Schloss San Giorgio
Casa di Rigoletto
Ausstellung „displaced“ im Palazzo Ducale
Abendbrot auf dem Zeltplatz

Warum heißt der Zeltplatz Wallerklinik?

7 – Das nächste Ziel ist der Süden des Gardasees

Heute gönnen sich die Radonneure eine kleine Ruhepause. Dafür gibt es keinen Prosecco in Bardolino. Die Einheimischen haben mir von einer Weiterfahrt an der Westseite abgeraten, zu viele Tunnel und enge Straßenführung. Auf der Ostseite ist dafür der Verkehr das Nadelöhr.
Mit dem Rad geht es über den See mit Stopps in Limone, Malcesine, Assenza,… Erinnerungen an die Kroatienfahrt kommen hoch. Ab Sirmione geht es weiter Richtung Mantua. Eine ordentliche Tagesstrecke mit einem guten Abschluss auf dem Rad.

Fährstation Torbole

Vorher wurde das Bruttogewicht noch schnell um ca. 4 KG reduziert. 8:20 Uhr öffnet die Post, 9:35 Uhr legt die Fähre ab. Dazwischen wird noch Zeltplatz bezahlt und das Zelt abgebaut.
Moni bekommt in den nächsten Tagen ein Wäschepaket. Aber nicht zurücksenden. Für das verbleibende Gepäckgewicht werde ich in den nächsten Tagen weitere Kraftreserven aufbauen und die leckeren Quaker-Vorräte verzehren. Insbesondere für Sardinien ist das erforderlich.

Endlich sind wir in Sirmone angekommen. Nun geht das Rennen Richtung Mantua los.

Sirmione

Der edle Zeltplatz erinnert an die Campingtage in der Camargue 1976. Aber der Besitzer ist sehr nett, und er wäscht meine wenigen waschreifen Textilien.

Archaischer Zeltplatz mit Blick auf Mantua
Blick vom Zeltplatz auf Mantua

Und Schneewitchen wohnt auch hier.

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Mantua

In Mantua bleibe ich 2 Nächte, bevor ich Richtung Parma weiterradel.

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6 – Weiter Richtung Gardasee

Um 8 Uhr ist Aufbruch. Der Hausstand ist wieder untergebracht.

Zeltplatz San Cristoforo

Was für eine Reise bis Rovereto. Erst verfahre ich mich, kleiner scheinbarer Umweg von 5 km, dann bestätigt der Einheimische mir den Weg durch den Wald, nur bei den Mountainbike-Hinweisschildern hätte ich stutzig werden müssen. Aber alles ist auch ein wenig Abenteuer. Dann das.

Also alles abpacken und durch den Wald zur freien Strecke tragen.

Und zu guter Letzt habe ich eine Zecke an Knie. Die Zecke hat nun ihren Zweck getan.

Sollte das heute alles gewesen sein.

Hinter Rovereto Richtung Mori

Dann eben auch noch diesen Umweg. Zwischendurch werde ich in Mori wieder aufgeheitert.

Aber nun bin ich auf dem Zeltplatz Bellavista in Linfano am Gardasee angekommen.

Am Strand kann ich noch die letzten Stunden vor der Nachtruhe genießen. Das Gewitter ist vorbeigezogen.

Strand vorm Zeltplatz

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5 – Rätseltour

Damit ich heute morgen ja nicht verschlafe, habe ich den Kuckuck für 5:30 Uhr gestellt.

Wohin geht es heute? Hinweise folgen ab 10 Uhr.

Ein weiterer Tipp.

Die Auflösung kommt um 20 Uhr. Und niemand hat es herausgefunden.

Auch die Wände äußern sich kritisch.

Venedig
Venedig

Ja, in guten und klimatisierten Zügen bin ich heute in knapp 3 Stunden für 10,50 € je Strecke über Bassano del Grappa nach Venedig gefahren. Die Stadt ist mittlerweile grenzwertig. Touristen, Touristen, und noch mehr Touristen aus aller Welt. Alle quälen sich keuchend durch die Stadt, und die Sonne erhitzt die Gemüter. Topzuschlag an jeder Ecke.

Und auf dem Zeltplatz, eine angenehmige ruhige und familiäre Stimmung. Alle sind freundlich und bemüht. Und im Restaurant habe ich mir zum Abschluss eine Margherita bestellt. Super, mit 0,4 Bier für 9,80 €.

Aktuelles: Eiweiß satt auf Sardinien, kein Verpflegungsproblem in der Region von Nuoro:
https://www.n-tv.de/21077319

Nun habe ich mich bestens auf dem Zeltplatz am See und in der Umgebung eingerichtet. Der kommode Modus muss nun verlassen werden.

Zwischentöne

Die ersten Akklimatisierungstage tun gut und sind empfehlenswert.

Gewicht ist das größte Problem. Rei in der Tube ersetzt Hemd, Hose und Strümpfe.

Verbot von Sportkleidung für e-Biker. Doppelripp ist angemessen. Ich habe noch nie Mofafahrer im Rennlook gesehen.

Kochgerät gehört ins Gepäck. Es gibt so viele leckere Sachen auf den Märkten für den Topf.

4 – Ruhetag und Sonntag

Die Musik hat dann doch um 24 Uhr eine schlafkonforme Beschallung angenommen.

Disco Robotz bis zum nächsten Tag. https://youtu.be/3gI-oDtoH08

Die Neigen des Drachenbootrennen

Die kommende Nacht und der Montag sollen durch Gewitter beherrscht werden. Aber am Gardasee soll es nicht besser sein.

Daher werde ich am Montag die Bahn nutzen, Ziel unbekannt. Aber heute wird umgepackt, neu verpackt, ausgepackt und weggepackt. Und Wäsche hängt.

Nutzung der Restsonne

Und morgen gibt es ein Rätsel.

3 – In Trient.

Mit der Valsuganabahn ging es nach Trient. Perfekte Anbindung ab Zeltplatz: 5 Minuten Gehweg, 30 Minuten Fahrtzeit, alles für 2,20 €.

Und im Zug treffe ich Lucky Luke.

Castello del Buanconsiglio
Angelegte Grünzonen in Trient
In Trient werden als Vorboten für die Musiktage Klaviere zur freien Verfügung gestellt. Überall Musik.
Boulder-Wettbewerb

Auf dem Zeltplatz sind martialische Trommeln zu hören, ein Drachenbootrennen wird durchgeführt.

Drachenbootrennen auf dem Lago del Caldonazzo
Es gibt aber auch normales Bier

Und was passiert heute Nacht?

Drachenbootrennenfest – der DJ spielt sich warm

49,1

2 – Nach der ersten Nacht.

Das Wetter ist nun wie gebucht. Und die Strapazen der ersten Route sind mit einem Cornetto verspeist.

Bier mit Salz für Radfahrer

Heute findet ein Markt in Caldonazzo statt. Ich schaue ihn mir gleich an.

Amerikanisches Mittagessen

49,1

1- Ankunft in Innsbruck und San Christoforo al Lago

Die Verspätung von 45 Minuten in Hannover hat der Nightjet fast aufgeholt.

Nun bleibt noch Zeit für einen Cappuccino in der Stadt. Gleichzeitig auch Erholung für das Gepäckgewürge. Die Türen vom Fahrradabteil waren defekt.

Dafür sind keine Gäste im Abteil gewesen. Die Nacht war verhältnismäßig ruhig. Aber Nachtzüge machen viele Stopps.

Und der EC nach Trient hat auch fast eine Stunde Verspätung, mit zweimaligen Gleiswechsel für die Abfahrt. Mit dem Fahrrad bedeutet das: Fahrstuhl suchen.

Fahrrad am Haken im EC

Und endlich ist der Zeltplatz erreicht. Auch aufgrund des Regens findet morgen bereits der erste Waschtag statt.

Mein bescheidener Stellplatz
See am Zeltplatz
Nur tierisches Vergnügen am Swimming-Pool

18,1

Start in Braunschweig.

Maximal bepackt – mehr voluminös statt schwer – geht es zum Braunschweiger Bahnhof, die Westfalenbahn erwartet mich.

Feuerbachstrasse 8
Waggonmischen in Nürnberg

Ausflug nach Wernigerode

Kurz entschlossen sind wir heute morgen Richtung Harz aufgebrochen.

Wernigerode
Wernigerode
Schloss Wernigerode
Singende Burschen
Blick vom Agnesberg auf Wernigerode
Stempelstelle 31
Aufstieg zum Picknikplatz
Beste Aussicht, aber kein Wild in Sicht.
Statt Panini-Sammelbilder die harztypischen Stempelstellen

Zusammen haben wir heute die Bronzene Wandernadel erwandert. Zur offiziellen Verleihung müssen wir aber noch einmal in den Harz.

Wanderpass

Warming up.

Ich reise mit dem Nightjet nach Innsbruck auf einem Fensterplatz in einem Abteil. Ich erwarte 5 Gäste, die mir aber nicht bekannt sind. Die Nacht wird sicherlich ruhig, weil alle die Dunkelheit und die monotonen Umgebungsgeräusche genießen werden.

Aufgrund der gegenwärtigen Witterungsverhältnisse in Innsbruck geht die Bahnfahrt dann weiter nach Trient. Nach Überplanung wird so nun die erste kleine Route aussehen.

Trainingsfahrt nach Wolfsburg oder Shoppingtour

Um Viertel nach 9 war der Start Richtung Wolfsburg.

Die erste ungeplante Unterbrechung kam schon nach 400m.

Bahnübergang Gliesmarode

Unterwegs gibt es Graffiti.

Querum

Nun bin ich angekommen, und ich genieße die Sonne vor dem Phaeno.

Der Einkaufszettel ist erfolgreich abgearbeitet. Nach einem Cappuccino geht es weiter zu Hornbach, liegt auf dem Weg nach Hause. Und hier noch ein paar Bilder von unterwegs.

Harley-Parkplatz

Wieder zu Hause. Es ist 16 Uhr 30.

Wandmalerei in Gliesmarode

Dowesee

Heute geht es zum Dowesee, hier findet der Tomatenmarkt statt.

Auf der Startgeraden

Am 05. Juni geht es mit den Nightjet nach Innsbruck und dann mit dem Fahrrad weiter Richtung Sterzing.

Trenino Verde in Tempio Pausania
1. Teilstrecke
2. Teilstrecke
3. Teilstrecke und weiter

Wismar

Kutterfisch weltweit wird hier verkauft. Ich bin hier auf dem Schiff die Einzige aus der Ostsee, so die Fischfrau.

Smalltalk mit dem Käptn.

Boltenhagen

Schon kurz vor 10 Uhr sind wir in Boltenhagen. Und Moni’s Vorschlag wird umgesetzt.
Keine Eiszeit …

sondern strahlender Sonnenschein! 9 Grad Wassertemperatur und Windstärke 2 bedeuten ausgiebiges Sonnenbaden.