Ein Job ein Auto aber nicht genug zu essen
Ein weiterer Artikel über Kalifornien.


nach Süden und dann weiter bis ans Meer
Ein Job ein Auto aber nicht genug zu essen
Ein weiterer Artikel über Kalifornien.

Es ist 6.45 Uhr. Aus dem Nachbarraum dringt bereits Gesang in unsere Ohren.
„Everybodody, we have a party …“. Luke ist bereits im Lärm der startenden Flugzeuge aufgewacht. Und wenig später: „Papa, komm her“.
San Diego erwacht. Der Starkregen war gestern, die Nacht war kühl und feucht. Jetzt beginnen die Stunden der Sonne zu schlagen. Und somit geht es heute mit dem „Wagen“ zum Robb Field Playground, bevor dieser stark frequentiert wird. Es ist noch Coronazeit.

Heute hat uns Laura auf dem Weg zum Robb Field Playground eine traurige Nachricht mitgeteilt. Mit unseren Gedanken sind wir nun woanders unterwegs.

Immer wieder freitags … auch freitags sind wir trotz regnerisch kaltem Wetter unterwegs. Wir nutzen die 2stündige Regenpause für eine Löwenfütterung.

Und am Nachmittag hagelt es. Aber mit Musik ist das kein Problem, und die Sonne saugt alles wieder auf.
It Never Rains In Southern California
Aus der Farmer’s Box gab es heute den „Spaghetti Squash“ gebacken. Dieser Kürbis landet auf jeden Fall noch einmal in Deutschland im Backofen, sofern wir diesen finden.

Farmer’s Box Day!!! Heute gab es als besondere Frucht eine Schale mit Kumquats. Und weil alle diese kleinen leicht säuerlichen in einer süßen Schale eingepackten Mini-Orangen niemand mag, spiele ich „Alles meins!“. Eigentlich sagt Luke dieses immer zum Früchteteller mit riesigen Erdbeeren und vor Saft strotzenden Äpfeln. Besonders lecker sind auch die „Honey Crisp“ Äpfel von Barons.
Jeder Tag bringt etliche neue Impresionen und Abenteuer. Auf dem Weg zum San Diego River auf der Suche nach den Fliegenden Fischen zeigt uns in der Nachbarschaft Davis seine aktuelle Plage. Die „Walking Sticks“ sind über seine Bodenbedecker hergefallen. Da wir anfangs nicht wissen, was Walking Sticks sind, zeigt uns Davis einen. Im Glauben, ein kleines Stück Holz in den Händen zu halten, wird es Moni dann doch mulmig, als dieser die Beine ausfährt. Eine Gespensterschrecke.

Weiter geht es unter der neuen Brücke entgegen der Richtung „South San Diego“. Kunststück werden aufgeführt. Und dem Treiben der Baustelle an der Brücke könnte Luke stundenlang folgen. Trucks kommen und gehen, Rohre werden mit Schweißgeräten von der alten Brücke getrennt und mit einem Bagger abtransportiert, Abraum wird auf Trucks geladen, neue Röhre werden von Kränen in Position gebracht.


Auf dem Rückweg zum Lunch treffen wir noch den Loser.

Am Nachmitag besuchen wir den Kindergarten von Luke und demnächst auch von Emma: Honey Bear Preschool & Child Care Center.

Heute ist Fischtag.
Mit dem Fahrrad fahre ich zum Point Loma Seafoods. Eine kleine aber schöne Tour von 10 km. Wir starten mit den lokalen Fischsorten Pacific Rockfish und California halibut.




Und nach der Arbeit noch schnell eine Stunde Homeoffice.

Und am Abend spielen wir „Giant Uno“.
Die Regeln sind wie immer auch regional sehr unterschiedlich. Bei dieser Variante können sogar 2 eigene Karten entwickelt werden. Z.B., einen Witz erzählen, und wenn keiner lacht, 4 Karten aufnehmen.
Es herrscht Ruhe nach dem nächtlichen Sturm. Kühl und wolkig beginnt der Tag, die Regenpfützen sind weggeblasen. Und die Sonne wirft noch lange Schatten.

Orangetheory erwartet bereits die Gäste.

In der Küche brennt schon Licht.

Jetzt gibt es Frühstück.
Seit Tagen frage ich mich, was wohl unter der Abdeckung steckt.

Ein Ford GT.

Heute Vormittag hatten wir schlechtes Wetter. Es ist stürmisch, regnerisch mit Starktdgen und kühl. Am Nachmittag wagen wir uns aufgru d der Vorhersage nach draußen. Bei Krave holen wir uns einen „O.G. Kraveman“. Kaffee mit Honig und Cream, sehr süß, einmal reicht es zum Probieren.


Und am Nachmittag werden die neuen Office-Möbel von Amazon ausprobiert.

Heute fahren wir in den Joshua Tree Park. Die Wettervorhersage ist sonnig, nach Starkregen am Vortag. Damit dürfte die Luft klar und die Landschaft gereinigt sein. Zur Überraschung ist sie sogar gepudert, ein seltenes Schauspiel.
Der Harz lässt grüßen mit 2 Sonderstempel am Barker Dam und der Wall Stret Mill.








Und beim Dragsterrennen.

Das Wetter ist kühler geworden. Für heute ist Regen angesagt. Nach dem späten Frühstück brechen wir alle auf in Richtung der Feuerwehrstation. Alle Türen sind geschlossen, der Weg geht weiter zu Krave. Für uns gibt es „Cowboy Coffee“ und für Luke eine Waffel. Zu lange getrödelt, nun beginnt es doch heftig zu regnen. Arbeit für die Waschmaschine und den Trockner.


Und dann konnte ich noch erstmalig den Coronavirus fotografieren.

Das neue Spiel des Jahres „This Way“ kann ich nur empfehlen. Spielbar ab 2+, kurzweilig durch viele Aktionskarten, die täglich abzuarbeiten sind. Bestellbar bei Amazing Home.
Heute übernimmt Luke wieder die Spielleitung. Emma ist mit dabei.



Die Aktionskarte heute: Dattelpalmenfällung.
Im NFebruar-Newsletter der Community wird ausführlich auf die Fällung eingegangen.

Den Playground haben wir auf die Rasenfläche gegenüber der Wohnung verlegt.



Und abends kommt die Farmer’s Box. Und dazu ein Sortiment Früchte.

Seit gestern ist es wieder kühler geworden, Regen ist vorhergesagt, bleibt heute aber fast ganz aus. Emma darf heute hren Helm zurückgeben, und dasTestergebnis war wieder negativ. Wohin geht heute die Reise? Wieder zum Cleater Park. Spektakulär war heute nur der Toyota Celica, geschätzt Mitte 70er Jahre.




Und das nächste Kinderabenteuer wartet auf uns. Luke und auch Emma verfolgen die Baumarbeiten an einer Dattelpalme.





Luke und Emma schlafen, napping am Nachmittag. Ericka fährt zu ihrem wöchentlichen Covid- Test. Ich fahre noch kurz mit Erickas Fahrrad nach Ocean Beach zu Bernie,’s Bikeshop. Der Umwerfer lässt sich nicht einstellen. Nach 40 Minuten und 10 Dollar ärmer ist alles wieder justiert.





Heute ist der Martin Luther King Jr. Tag. Ericka hat frei, Simon arbeitet dafür für zwei damit der Nachmittag frei wird.
Der Ausflug geht heute ums Haus. Weiter ist auch nicht erforderlich, denn heute werden die Birds of Paradeis beschnitten, mit der Motorsäge. Luke verfolgt das Spektakel sehr interessiert.



Im Takt der Seifenblasenmaschiene hat Luke viel Spaß auf dem Rasen, und wir abends beim Rack-O.

Heute fahren wir mit dem Fahrrad und per Fähre nach Coronado. Das Wetter ist wieder sehr sonnig vorausgesagt, und damit bietet sich ein Strandtag an.
Am Fähranleger Frage ich kurz nach der Abfahrtzeit: When is the next ferry to Corona? Die Frau am Schalter antwortet freundlich: At 11 o’clock. Was für ein Versprecher. Gemeint war natürlich Coronado, eine Halbinsel im Hafen von San Diego mit einem wunderschönen Sandstrand.








Heute unternehmen wir einen Familienausflug nach Liberty Station, einem ehemaligenUS Naval Training Center. Da die Kindersitze für uns keinen Platz lassen, nehmen wir die Fahrräder und genießen die Sonne, den Asphalt und die schönen An- und Aussichten. Luke liegt noch im Bett und parkt seine Autos, biep, biep, biep …
Was erwartet uns bei Moniker?



Museum Young Americans



Und bei Moniker gibst es am Nachmittag einen regulären Coffee.

Und gegenüber haben wir unser Picknik zu Mittag mit einer Pizza von Buona Forchetta bereichert.
Heute ist Sommer im Winter, 28°.
Mit Luke und Emma haben wir heute eine Nachbar- Community besucht. Ein großer verlassener Parkplatz ist eine ideale Rennstrecke für Luke’s Bobycar.




Und Simon hat heute aufgrund seiner Arbeit die 1. Impfung erhalten.
Unser Sentinel ist wieder negativ, wir haben somit alle Regeln erfolgreich eingehalten.
Auf unserem vormittaglichen Gang durch die Nachbarschaft müssen wir bei Susan’s „Katza“ vorbeischauen. Die Nachbarin ist ebenfalls draußen und schenkt Luke Seifenblasen.

Er hat viel Spaß dabei, auch beim Lunch gefallen die kleinen Reiskörner. Wie widerspenstig diese doch sein können. Handarbeit ist daher bei der Platzsäuberung erforderlich, alles unter Beobachtung durch den Platzwart, buckled in.

Und am Abend kommt endlich die 2. sehnsüchtig erwartete Farmer’s Box. Die Freude ist groß. Es gibt Karotten rote Kartoffeln, Süßkartoffeln, Rosenkohl, Blumenkohl, Spinat, Zucchini, Gurken, Aubergine, Kürbis, Zwiebel, Tomaten und Früchte. Erdbeeren, Cherimoya, Orangen, Birnen, Äpfel, Kaki, Mandarinen.

Emma hat heute wieder einen Arzttermin. Mit Luke können wir somit einen längeren Spaziergang unternehmen. Zur Abwechslung geht es wieder den San Diego River entlang zum Robb Field Playground.




Und auf dem Rückweg finden wir dieses Bild an einer Brücke.

Die Nacht war wieder kalt, der Pullover, den ich gestern gefunden habe, tat gut. Die Krähe hat eine Plastiktüte herausgefischt, ich untersuche ihn. Nichts verwertbares für das Frühstück. Langsam wärmt die Sonne. Der Rucksack wiegt schwer auf meinen Schultern, ich gehe weiter.
Bedrohlich steht der Peterbilt vor mir.

Homeless
von Jürgen Jost
I’m walking through the streets alone,
with plastic bags all on my own.
The tea-room helps me to survive,
A rotten sandwich keeps alive.
I lost my job, my home, my wife,
that put an end to civil life.
My kids don’t know me any more,
in my face they slammed the door.
I walk the streets and have no hope,
I drink my booze and shoot up dope.
I kill myself in different ways,
numbered are my lonely days.
Und wöchentlich grüßt das Murmeltier. Wie bereits angekündigt geht es heute durch die Community – Trashtruck-Watching Tour. Luke ist von der ersten Abholung begeistert und jubelt am Fenster. Auch die zweite Lieferung wird am Fenster beobachtet, denn nun startet bedtime.
Neujahr war gestern, nun laufen die Vorbereitungen für den Valentinstag.

Und Susan’s Katze Sally „Diego“ ist immer wieder eine interessante Anlaufstelle.

Mittagspause in der Sonne auf glühendem Asphalt.

Heute ist unser freier Tag. Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Cabrillo auf. Ein kleiner Umweg führt aber zunächst in das alternative Viertel Ocean Beach. Und Sonne pur bei 25°. Am Strand genießen wir den Kaffee von Azucar und einen Tiger Keks. Das Schauspiel der Szene erleben wir live. 34 km später kommen wir wieder nach der Entdeckung eines Fischmarktes, der Beobachtung eines Seelöwen … in Loma Portal an.







Über den San Diego River geht es mit den Kindern nach Marina Village. Garibaldi ist heute jedoch nicht aufzufinden, und Emma’s Helm haben wir vergessen. Also geht es ohne Umweg über den Playground zurück. Dinnertime! Ericka und Simon haben vom Fahrradausflug von Conpane ital. Brot mitgebracht.





Fotoshootings am Morgen. Und der Coaster ruft im Hintergrund.

Danach findet der obligatorische Spaziergang statt.

Wir entdecken viele neue Bilder.




Nach 20 Tagen in Kalifornien lässt sich Moni zu einem Review hinreißen.
„Also, ohne den Wagen wäre unser Radius ziemlich klein. Mit dem Wagen, Luke muss sich auch manchmal ‚reinsetzen, erreichen wir die nächsten Spielplätze, die eine halbe Stunde strammen Fußmarsches entfernt sind. Und Luke liebt es, den Wagen zu ziehen. Da ist er beschäftigt. Also wir lieben den Wagen!
Zwei kleine Kinder zu betreuen, die feste Essens- und Schlafenszeiten haben, aber unterschiedliche, und dann noch oft Kochen, füllt unsere Tage aus. Kleine Kinder zu haben ist ein Fulltimejob. Hatten wir nie vergessen, aber erleben wir gerade wieder hautnah.
Tja, und in Deutschland würden wir ohne Arbeit und mit den Einschränkungen eher auf das Ende des Lockdown warten. Also haben wir es gerade gut getroffen.“
Und Donald schaut in die Röhre.

In der Community gibt es viel zu erleben. Schon vor 9 Uhr inspizieren wir die Bauarbeiten und deren Ausführung. Einen kleinen Unfall beobachten wir genauer. Dann geht es an die Arbeit. Orchideenblätter vom Rasen entfernen und den Wagen über die Bürgersteige ziehen.


Mittags kommt nun endlich die Farmersbox an. Eine wahre Überraschungskiste mit leckerem Gemüse und leckeren Früchten. Luke ist von den Erdbeeren, Weintrauben und Blaubeeren begeistert.


Heute hat Emma einen Arzt-Termin. Wir haben somit mehr Zeit für einen Ausflug. Es ist draußen noch kühl und diesig, die Temperaturen sind jedoch noch 2stellig. Natürlich geht es wieder zum Playground, bei dem wir 4 Straßenkehrmaschinen bei der Entleerung ihrer wertvollen Kehrfracht beobachten können. Und für Luke fällt noch ein Sticker ab, ein sehr freundlicher Fahrer.





Und Emmis Schuhe wärmen.


Erika hatte ja von den Fliegenden Fischen berichtet. Nun haben wir ein Exemplar in der Nachbarschaft entdeckt.

Natürlich kein Fliegender Fisch, der wäre in den San Diego River zurückgeflogen.
Dafür gab es aber „Goldfische“.

Auf unserer kleinen Nachmittagsrunde haben wir ein sehr schön restauriertes Auto entdeckt – ein Model T Abschleppwagen.

Der Trashtruck kommt am Montag, nun sind wir immer montags unterwegs und verfolgen den reibungslosen Ablauf der Müllentsorgung. Wann aber werden die Wertstoffe abgeholt?

Auf dem Dach wird spanisch gesprochen, ein mexikanisches Dachevent. Ziegel fliegen durch die Luft, begleitet von traditioneller mexikanischer Musik, die zum Mittanzen einlädt.

Für die Freunde der Grünanlagen eine Aromatherapie pur.


Und immer noch wehen in der Wohnanlage unzählige Flaggen. Auch noch nach der Entscheidung in Georgia?

Likes Fieber ist zurückgegangen. Er spielt nun wieder, benötigt aber noch seine Eltern für Ruhepausen.
Wir fahren heute mit dem Fahrrad nach Downtown und dann weiter zum Chiano Park. 30 km auf für uns neuen Fahrrädern über Highways und Boulevards. Teils sehr schön, teils sehr bedrohlich. Die nächste Tour an unserem freien Wochenendtag geht nach Ocean Brach.






Heute wird nach der Poolnutzung der Tannenbaum entsorgt, und Luke bekommt seine Spielecke zurück. Der faltbare Bollerwagen ist sehr flexibel nutzbar.

Der heutige Spaziergang nur mit Emma führt uns in ein ruhiges Viertel mit einem schönen Blick auf Downtown und andere Besonderheiten.






Luke hat Fieber.
Noch 29 Sekunden, wo ist Moni? Um 00:15 Uhr ist Moni wieder da. Wir klären die Tradition „New York Party“ auf.
Zum Frühstück haben wir Croissants bestellt. Der Bote klopft freundlich an das Küchenfenster, als er mich sieht.


Und die gesellschaftlichen Gewinner oder Verlierer sind stets präsent.



Und wohin geht die Reise, USA?

Nach stundenlanger gnadenloser Aufholjagd ist der Anschlusstreffer geglückt. Es steht nur noch 1:4 bei Rack-O.

Ist schon wieder Heiligabend? Nein, heute gibt es wieder eine leckere Pizza. Fatto a mano von Simon.
Am Vormittag ind wir zusammen zum Robb Field Playground gegangen. Wieder strahlendes Wetter, in der Sonne sehr warm, im Schatten kühl. Zur Stärkung gab es zum Lunch Time in OB Acai und Dragonfruit Nowl. Sehr lecker und riesige Portionen. Luke hat diese Mahlzeit sehr genossen. Aber wo bleiben die Fliegenden Fische? Sind wir wieder zu spät am San Diego River unterwegs?





Der heutige Spaziergang führt uns zum Bill Cleator Community Playground. Simon ist mit Emma zum Arzt gefahren, Routineuntersuchung. Er kommt später nach. Ericka hat heute ihren letzten Arbeitstag in 2020, Homeoffice.





Es gibt nur 4 Himmelsrichtungen, damit sind die nahen Drives, Roads und Boulevards sowie Bikeways abgeschnitten. So ging es heute zur Pachonga Arena, die in den nächsten Jahren abgerissen wird.


Und am Abend singt der Elefant „Do your ears hang low“.
Wir tauchen immer tiefer ab in das kalifornische Familienleben. Die täglichen Spaziergänge führen zu einer perfektionierte Kenntnis der Umgebung in der Nachbarschaft. Sicherlich demnächst auch in den Bereichen Richtung OB und Downtown. Kein Fußweg ist uns zu weit.
Zum Glück lassen wir aktuell den Harz aus. Hier herrscht zu reges Treiben mit chaotischen Zuständen. Wir sammeln wieder ab April.

Später kommt Luke doch mit nach draußen. Wir schlendern durch die Nachbarschaft.


Die Tagesabläufe werden vertrauter, unter dem Tannenbaum liegen noch Geschenke. Im Hintergrund starten und landen Flugzeuge im Minutentakt.
Ein Spaziergang in der Sonne zeigt uns das leise Leben in der Community.



Was für ein privilegiertes Angebot.
Bescherung aud amerikanisch, abgetaucht in neue Rituale. Und zwischendurch baden wir im Pool. 1. Weihnachtstsg. Klarer blauer Himmel und Sonne. Ales unwirklich!? Am Nachmittag gehen wir für eine Stunde am River entlang. Luke schläft zuhause, Emma im Tragegestell.
Impressionen vom Spaziergang:





Heiligabend mit Blick aus dem Hotelzimmer und grau vergangener Himmel.

Schön, dass dieses Hotel auch Frühstück à la carte to go anbietet.

Wir warten weiterhin auf das Ergebnis. Die Anmeldung bei der UCSD läuft mittlerweile mehrfach eingeübt mechanisch ab. Ein Hoffen auf baldige „negative“ Nachricht hängt in unserem double queensize room.
Und sollte bis 11 Uhr kein Ergenis vorliegen, dann verlängern wir unseren Aufenthalt um eine weitere Nacht. Zur Bescherungszeit werde ich dann als ungeübter Vorleser mit Versprechern und fataler Betonung ansonsten fließend die Weihnachtsgeschichte von Axel Hacke vorlesen. Moni wird hierfür Verständnis haben. Und das traditionelle Weihnachtsfoto gibt es auch.

Das Warten nimmt kein Ende und immer noch kein Ergebnis. Die Ungeduld steigt.

Endlich trudelt das ersehnte Ergebnis ein, eine Befreiung, keine weihnachtlichen Notplanungen mehr.



Alles hat wunderbar geklappt. Frühes Aufstehen, geistiges Frühstücken …was die Verpflegungskiste so hergab, schnelle Anreise zu m PCR drive-thru in San Diego Hillcrest, und hier die Information, die wir nicht hören wollten. Das Testergebnis liegt erfahrungsgemäß von heute gerechnet aufgrund der vielen Tests nun erst am 1. Weihnachtstag vor. Feiern wir Heiligabend im Hotel? Kurze Weiterfahrt zum Hotel mit frühem Check-in, eine Tankstelle haben wir auch gefunden, der Tankvorgang gestaltete sich recht einfach … wir haben nur für 17$ getankt, die Abgabe unseres Chevrolet bei Thrifty …bitte den Schlüssel vorne liegen lassen.
Nun beginnt unsere Stadtwanderung über 7 Brücken Komoot ist wieder klasse. Eine kurze Beschreibung zu den Brücken:
Seven Bridges




Die Wanderung endet nach fast 21 km wieder beim Hotel.

Und dazu den ganzen Tag einen fast leeren Strand. Doch heute Abend ändert sich das Wettet, es gibt bereits eine WUnwettervorwarnung.

Strand und Sonne und zur Abkühlung ein Eis, den ganzen Tag genießen.
Einige Impressionen von unserem Spaziergang durch Laguna Beach zum Thema Corona.




Unseren ersten Tag in Kalifornien verbringen wir am Strand. Trotz langem Flug und insgesamt anstrengender Anreise sind wir wieder um 6.30 Uhr wach. Die Sonne scheint. Also geht es frühmorgens zum Strand. Hier herrscht schon Hochbetrieb bei den Tauchern und Standup-Paddlern. Ansonsten sind wir hier fast alleine.

Ein sonniger Tag 35` geht zu Ende, nun brauchen wir wieder warme Sachen 10`.

Ein Reroute muss nicht schlecht sein. Muss nicht, können aber. Wir sind nun von KLM an Airfrance übergeben worden. Damit machen wir unseren Umsteigestopp nun in Paris statt Amsterdam. Alles im Zeitplan, nur 10 Minuten später.
Um 0.54 Uhr werden wir darüber informiert, dass sich die Abflugszeit auf 8.30 Uhr verschiebt. Und 30 Minuten später werden weitere 15 Minuten darauf gepackt. Nun landen wir planmäßig zum Start des Fliegers nach L.A. und können hinterschauen. Merkwürdige wirtschaftliche Effekte, Abwarten und kurzfristig umbuchen, canceln und zusammenlegen, ein permanentes Optimieren im Hintergrund.
Und wie geht es weiter? Meine WA-Anfrage bei KLM wird beantwortet: „Es ist im Moment sehr viel los, sodass wir nicht so schnell antworten können, wie wir wollen. Wir entschuldigen uns dafür. Wir danken für deine Geduld. …“

Nun liegt die Umbuchung seitens AF vor. Um 14 Uhr soll es weitergehen Richtung Atlanta. Von dort fliegen wir mit Delta nach Los Angeles. Der Umstieg in Atlanta bedeutet füt uns: Gepäck abholen, alles durch den Zoll bringen, erneut einchecken und Gepäck wieder aufgeben. Die Umsteigezeit beträgt 2 Stunden, und somit wird alles sportlich abzuarbeiten sein. Was uns trotz Verspätung bei der Ankunft und der Nicht bekannten Shuttlefahrt zum Terminalauch gelingt. 20 Minuten vor dem Start sitzen wir im kühlen Airbus. Der Flughafen in Atlanta muss riesig sein.

Parallel müssen wir die Autovermietung und das Hotel über die Verspätung informieren.
Auf dem Flug nach Mexiko.

Den Atlantik sehen WIR erst am Sonntag. Dabei bleibt es nach über 30stündiger Anreise.
Seit heute Vormittag befinden wir uns auf der 91tägigen Rückfahrt. Die erste Etappe mit den ersten beiden Enkelkindern endet in Bad Vilbel.
Oje, eine Anreise unter einem roten Zeiger.

In Amsterdam wird am Flughafen eine Gesundheitserklärung (Formular) verlangt. Sofern der Cityhopper hier keine Verspätung eingeflogen hat, der CBP-Officer mit unserer Ausnahmegenehmigung zufrieden ist, wir den Interkontinentalflieger trotz kurzer Umsteigezeit nun erreichen, … wir entspannen uns unter der FFP2-Maske. Sorgfältiges Reinigen des Fliegers vor dem Flug, ausreichende Desinfektionsmittel an Bord und Hepafilter in der Klimaanlage schaffen eine erstmals beruhigende Situation, denke ich. In L.A. müssen wir dann noch online die Corona-Sicherheitsbestimmungen zur Kenntnis nehmen und bestätigen. Und dann gibt es auch noch die Zollerklärung im Flieger. Die Einfuhrbeschränkungen für Geschenke sind schon hart, da bleibt so manches Schleichtier lieber in Braunschweig.
Und am Samstag läuft der Film ab.
Die Handwerker haben mich 3 Tage blockiert. Zeit, um andere Themen vorzubereiten oder zu bearbeiten. So habe ich eben die Weihnachtskarte 2020 erstellt.

Am Freitag wage ich mich nun nach dem Besuch der Mütter an das neue Parkett-Projekt.
Flüge werden verschoben, PCR-Tests geplant, Hotel neu gebucht, Auto gemietet und dann zum Jahresende noch die Taufe von Finja coronabedingt nur digital aus der Ferne gezoomt.

Alles Gute zum Nikolaus!
Heute haben wir den Antrag auf Ausnahmegenehmigung bei der amerikanischen Botschaft in Frankfurt gestellt. Der Eingang wurde bestätigt, nun müssen wir warten.
Sag niemals nie. Seit gestern haben wir nun offiziell die Ausnahmegenehmigung erhalten. Es geht demnächst Richtung Westen.

Bislang planen wir gemeinsam weiterhin die Reise nach San Diego. Aber es gibt noch einige Hürden zu überspringen.
Sag niemals NIE. Nicht Bond, NIE steht für „national interest exception“. Und aus nationalem Interesse soll uns die amerikanische Botschaft mit der Trägerin der Bürgermedaille die Reise erlauben.

Werden wir unser Art Hotel in Laguna Beach beziehen?
Die Zeit ist im Fluge vergangen. Wir können uns damit trösten, in 2 Wochen wieder hier sein zu dürfen, dann in anderer Konstellation.

Vor dem Frühstück wird noch Omamascha vorgelesen und Parkplatz gespielt.

Der Zug nach Rotdorf fährt wieder. Es ist 06:30 Uhr und der erste Espresso ist serviert, und ein kleiner Becher mit Saft. Omamascha kann nun die Geschichte vom Aufräumtag weiter vorlesen.
Heute fand ein Ausflug mit Jonathan statt. Auf dem Hinweg wird noch schnell eingekauft, 200 Wasserbomben. Beim Einpacken bemerken wir, dass wir den Buggy vergessen haben, ein kleiner Umweg wird erforderlich.



Zweimal Picknick und viele Ziegen prägen den Besuch. Überstrahlt wird aber alles durch den Natur-Lehrpfad. Hier kann Jonathan balancieren, springen, verstecken und die Fledermaus bespielen, am Besten ist die Klappe im Kopf.


Bis zum Nachmittag sind wir wieder nach Frankfurt gefahren. Leipziger Straße, Römer und die Märkte laden immer wieder ein. Und die Straßenzüge …




Und den Nachmittag sind wir von der Kita aus mit dem Fahrrad zum Dottenfelder Hof gefahren. „Helm“. Jonathan erinnert uns an etwas. Also erst zurückfahren und den Helm holen.
Rolf heißt der Wolf, und Raabe Socke ist Raabe Socke. Was erwartet uns am ersten Tag in Bad Vilbel. Nun ist Moni mit dabei, und Jonathan wird von Lina zur Kita gebracht.
Der Vormittag und der frühe Nachmittag sind frei. So fahren wir zu zweit nach Frankfurt in die Schirn-Ausstellung „Starke Frauen“. Sehr surreal.


Ja, heute ist Ankunft in Bad Vilbel. Aber anders als geplant fahren wir nun zu zweit mit dem Auto. Die weiteren Radetappen sind gestrichen, werden aber in irgendeiner Form nachgeholt.
Und auf dem Weg Richtung Süden streifen wir Erdbeerfelder.


Aber auch aus dieser Tour wird wetterbedigt nichts. Der Zeltplatz ist storniert. Und nun hat der Arzt auch noch einen Corona-Test bei Laura veranlasst.
Das Testergebnis liegt erst am Dienstagvormittag vor. Die geplante frühe Bahnverbindung wird daher verschoben, erst warte ich das Testergebnis ab. Bei negativem Befund geht es dann am späten Vormittag Richtung Süden – vielleicht direkt nach Bad Vilbel. Immerhin kann ich dann noch einige Meter mit dem Rad zurücklegen.
Das Wetter wird besser.
Und so ist der erste geplante Streckenverlauf. Aber aufgrund des starken Regens und der schweren Gewitter am Samstag sowie in der Vorhersage für Sonntag fällt diese Strecke sprichwörtlich ins Wasser. Ich beobachte das Wetter und suche für Montag oder Dienstag einen neuen Einstiegspunkt per Bahn. Die Randonneure wollen nach Bad Vilbel radeln.

Stattdessen besuchen wir alle Installationen des Lichtparcours am Tage. Auch der zwischenzeitliche Regen hält uns nicht von unserer 12 km langen Stadtwanderung ab.








Auf der Rückfahrt von der Erdbeerplantage machen wir beim Blumenladen Halt. Vielleicht gibt es Neuigkeiten von Vito, unserem Stadtteilversorger aus Italien. Moni erfährt, dass Vito am Donnerstag die Restaurants wieder beliefert hat. Am Samstag wird er aber nicht am üblichen Platz seine Waren anbieten. Die Enge am Parkplatz-Stand macht es in Coronazeiten unmöglich, die Hygienebsestimmungen umzusetzen. Nun sind Alternativen gefragt, aber eine Lösung ist noch nicht in Sicht. Zur Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen zeige ich ein altes Foto.

Im Anschluß war ich bei Mike. Der Salon des Herrn hat wieder geöffnet, und nach wochenlanger Hochsaison ist nun wieder Ruhe eingekehrt. Glück für mich, ich komme gleich dran. Vorher noch kurz registrieren, Haare waschen lassen und dann geht es schon los.
Kein Fußball am Sonntag, welches Format käme für alle in Frage? Erste Antworten liefert ein Artikel im Spiegel.

Interessante Mitteilungen im Zusammenhang mit der Schließung von Geschäften findet man in vielfältigster Form oder eher in vielfältigsten Versuchen. Aber in diesem Tatoostudio würde ich mir keinen Namen in die Haut stechen lassen.


In der Kulturzeit gibt es weiterhin Kultur trotz(t) Corona. Das Gedicht von R.M. Rilke beschreibt sehr schön die Situation von beiden Seiten – Mensch und Tier.
Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.
Heute Abend sind Laura und Daniel vorbeigekommen. Es gab Kartoffelpuffer mit Apfelmus und als 2. Gang asiatische Nudeln. Und zum Nachtisch in Erinnerung an das einsame Osterfest verschiedene Hello-Eier. Serviert wurde auf der Treppe.

Auch Ostern gilt: Abstand halten.

Und neuerdings mehren sich die Nachrichten über Spätfolgen einer Coronavirus-Erkrankung.

Bei wieder strahlendem Sonnenschein begeben wir uns frühmorgens mit unseren Fahrrädern auf den Rundkurs. Ein kleiner Umweg aufgrund schlechter Ausschilderung am Schloss Richmond schraubt unsere Gesamtstrecke auf über 25 km. Und gegen Mittag nimmt die Nutzungshäufigkeit auf dem Trail sichtbar zu. Nun könnte auf einigen Abschnitten nur noch eine Trennwand helfen.












Ansonsten: Die Arbeit einteilen, großzügig auf die Woche(n) verteilen und dann diese auf den ganzen Tag ausdehnen. Die Kontaktbeschränkungen werden bestimmt weiter andauern, und die Beschäftigung soll nicht ausgehen. Und unsinnige Dinge wie z.B. das Sortieren von Schrauben nach Größe, Beschaffenheit und Zweck müssen noch nicht in Erwägung gezogen werden.
Heute wurde in der Braunschweiger Zeitung ein Gedicht von T. Stelzner veröffentlicht. Nachzuhören ist dieses auch auf Youtube.
Um Mitternacht, ich liege wach
und denke über vieles nach.
Zuerst kommt mir direkt in den Sinn,
dass ich extrem geborgen
und ziemlich frei von Sorgen bin.
Obwohl längst Nacht und wirklich spät,
das Licht, es brennt, die Heizung geht.
Das Wasser läuft, das Dach ist dicht.
Der Regen draußen stört mich nicht.
Das Haus ist ruhig, die Kinder auch.
Nicht eines krank, kein Hungerbauch.
Sind alle fit, satt und gesund.
Sie schlafen tief – für Angst keinen Grund.
Das ist ein Glück – das größte schier.
Wir leben jetzt, wir leben hier.
Nur 100 Jahre früher, eventuell auch später,
was taten/täten Mütter, Väter,
um sich ganz so bewusst zu sein
Es geht uns gut! Wir hatten Schwein!
Nur 1000 Kilometer, die Richtung fast egal,
da leiden Menschen größte Qual.
Da herrscht Verzweiflung, Angst, und Not.
Da stirbt die Hoffnung, siegt der Tod.
Da fragt sich Mensch: Warum? Warum nur wir?
Warum herrscht Krieg und Seuche hier?
Warum ist Leben hier so schwer?
Es geht mir schlecht! Ich kann nicht mehr!
Um Mitternacht, ich liege wach
und denke über vieles nach.
Als Zweites kommt mir in den Sinn,
dass ich hier ziemlich sicher
und dafür unermesslich dankbar bin:
All denen, die auch nachts noch tun,
was nötig ist – sie tun es nun.
Ich liege hier und schreibe bloß
dieses Gedicht – wie ahnungslos!
Ich weiß genau, ich weiß es nicht
wie’s ist, wenn man zusammenbricht
unter der Last, dem Druck, dem Stress,
der einen nicht mehr ruhen lässt.
Was für ein Glück, das größte hier.
Die Menschen, die stets dir und mir
zur Seite stehen und dafür Sorgen..
Das Licht, es brennt auch noch am Morgen.
Das Wasser läuft, die Heizung geht –
egal wie kalt, egal wie spät –
wir sind versorgt. Wir werden satt
und wenn es jemand nötig hat,
dann sind sie da, ob Tag, ob Nacht,
verarzten uns und halten Wacht;
sie hegen, pflegen und versorgen
und bleiben meist dabei verborgen.
Sie schützen uns zu jeder Zeit,
tun ihren Dienst, sie sind bereit,
ob es hier raucht, knallt, oder brennt,
wenn man am liebsten selbst wegrennt,
dann tun sie nicht nur ihre Pflicht.
Nein! Das ist mehr! Das trifft es nicht..
Um Mitternacht, da lag ich wach,
und dachte kurz darüber nach
es fiel mir letztlich dazu ein,
wir sollten demütig, zufrieden
und im besten Sinne menschlich sein!
Mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein.
Außer …doch, das eine noch:
Es gibt tatsächlich Menschen hier,
die kloppen sich um Klopapier!
Gute Nacht, Deutschland!
Schlaf gut!
Und die Welt schaut zu!
Am 14. März sind wir aus dem Elsass zurückgekehrt. Wir begeben uns nun nach vorheriger Rücksprache mit dem Hausarzt und dem Gesundheitsamt in die sog. „häusliche Quarantäne“. Es erfolgt kein Test, weil wir keine typischen Symptome aufweisen.
Frischluft erhalten wir in diesen merkwürdigen Zeiten und bei strahlendem Wetter in den ersten Tagen auf dem Balkon. Sogar eine leichte Bräune stellt sich ein.

Wir freuen uns auf den 28. März.
Wir wählen als Grenzübergang nach Deutschland Wyhl am Kaiserstuhl. Einen kleinen Grenzübergang in der Hoffnung auf wenige Kontrollen und eine zügige Rückkehr nach Braunschweig.
Kontrolle? Keine. Amtliches Personal? Keines.
Mittlerweile sind alle Veranstaltungen abgesagt, Institutionen und Vereine geschlossen.

Unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklungen mit dem Virus werden wir unsere Sozialkontakte auf das Notwendigste einschränken. Und aufgrund der Abreise aus einem Risikogebiet werden wir am Montag den Hausarzt aufsuchen und wahrscheinlich einen Test vornehmen.
Nein, nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt begeben wir uns nach unserer Rückkehr nach Braunschweig für 2 Wochen in Quarantäne.

Und Umgebung? Ein Kurzausflug in das „verlassene“ Neuf-Brisach brachte eine kurze Abwechslung und gedankliche Vorbereitung auf den Tag der Abreise.
Das Wetter ist weiterhin durchwachsen. Die Museen werden uns Deckung geben und notfalls Trocknungsanlage sein.

Die Exponate gehören vermutlich uns allein.
Kennt ihr das inoffizielle elsässer Wappentier?

Das Département Haut-Rhin ist nun vom RKI zum Risikogebiet erklärt worden.
Aber nun zu den Museen, von denen nur das Museum Unterlinden übrig geblieben ist. Und das war genau richtig. Wundervoll und kurzweilig in einem sehr schönen Gebäude.


Gefühlt waren nur ca. 20 Personen im Museum.


Kleine Geschichte auf dem Rückweg. Ein junger Mann mit Mundschutz fragte Moni nach dem Weg zu Petite Venise. Moni bot ihm unseren Stadtplan an, weil wir diesen doppelt hatten. Der junge Mann lehnte mit Hinweis auf den Coronavirus dankend ab.
Wir fahren hin und werden sehen.
Keine Masken, kaum Menschen. Beste Sicht auf die Sehenswürdigkeiten. Liegt es am Wetter, der Jahreszeit. Die Sonne quält sich durch die Wolkendecke. Und abends flieht der Zug wieder Richtung Colmar.
Straßburg-Impressionen? Schaut selbst.








Warum nicht einmal exklusiv ohne große Reisengruppen in der Vorsaison, auch wenn das Grün der Bäume fehlt und das Wetter noch wechselhaft ist? Wir werden es heute erleben und Highlights gibt es als Zugabe.
Und hier unsere Eindrücke aus der fast menschenleeren Stadt. Ein verwegener Reiter ist auch hier unterwegs.










Heute regnet es wieder. Wir starten unsere Reise daher mit Innenaktivitäten wie Shopping. Aber am Nachmittag kam wieder die Sonne durch.
Im schnellen Bilderdurchlauf der heutige Tag.






Und zum Abschluss des Tages gab es Makronen mit Schokolade, Ananas und Pistazien in Colmar.

Um 9:30 Uhr treffen wir uns in der Kirche. Im Anschluß startet die Feier im Murgtal-Cafe.
Und schwäbische Pünktlichkeit bedeutet, keine Angst haben, alle kommen noch rechtzeitig in der letzten Minute oder alle warten, bis alle anwesend sind. Und so endet die schöne Feier um 17:30 Uhr.
Ein paar Impressionen vom sonnigen Tag:





Am Samstag geht es nun wieder Richtung Süden. Über die Schwarzwaldhochstraße und einem Zwischenstopp in Kappelrodeck werden wir am späten Nachmittag unser erstes Ziel in Obertal erreichen.
Wir sind angekommen. Und die ersten Eindrücke waren schon leicht berauschend, und alles mit netten Geschichten seitens der Brennmeisterin untermalt.


Frau Ursula Baßler
Und Schnee!

Um 08:20 Uhr fährt der Dacia Logan vor. Sowohl Gepäck als auch Fahrgäste und Fahrer finden Platz in dem Kleinwagen, der bereits beachtliche 530.000 km Asphalt oder minderes Material unter dem Profil und sicherlich auch Geländeherausforderungen hinter sich hatte.

Nach 21 Minuten und 18 km durch Bukarest erreichen wir am Stadtrand den Flughafen Henri Coanda in Otopeni. Zeitweise verlässt die Tachonadel dabei nicht den 90er-Bereich. Rekordverdächtig!
Martha (Dermot Bolger)
Ich fand eine Kiste mit alten Platten,
blies den Staub von einer ausgedienten Nadel,
und Tom Waits sang „Martha„.
Ich war wieder vierundzwanzig,
die Lunge voll Hasch und Tabak,
billiger Weißwein neben mir
am Fenster deines möblierten Zimmers
im staubigen Augustlicht.
Eine Nacht tänzelt über verzogenes Vinyl,
ein letztes Mal, bevor wir losziehen
zu den Bars, wo Freunde sich treffen,
um Karten zu mischen, Würfel zu spielen.
Decken liegen verstreut auf einem Fußboden im Morgenlicht.
Wir warten darauf, dass das Leben beginnt,
und verweilen noch in jener Unendlichkeit,
in der die Stimme von Tom Waits verklingt.
Mit der Tageskarte geht es in der Metro hoch und runter.
Zunächst steigen wir beim jüdischen Friedhof aus. Weiter über den Bellu-Friedhof geht es hinunter zum diplomatischen Viertel. Mittlerweile hat Norbert ein doppeltes Tagesticket erstanden. Der Erweiterung des Metronetzes steht nun nichts mehr im Wege.



Un zu Mittag gibt es ein Drei-Gänge-Menü im Bistro High Life für 7 Euro.

Und der Cismigui-Park dekoriert sich mit Krähenbordüren. Es riecht nach Hühnerstall.

Der Essenstipp zum Abend: Restaurant Vatra
Zuvor waren der Besuch von zwei Restaurantempfehlungen aus Norberts analogem Stadtführer erfolglos. Im Fischrestaurant stellte uns der Kellner eine Platte frischen Fisch (ein ganzer Seebarsch, eine ganze Dorade und 1 Scheibe Lachs) und 2 Flasche Wein (rose und weiß) auf den Tisch. Wir lehnten zunächst ab, weil wir uns schon für anderen Fisch und Wein entschieden hatten. Als der Kellner wieder die Platte mit dem Fisch und die Weinflaschen auf den Tisch stellte, hatten wir verstanden. Sehr traurig. Und das andere Restaurant hatte dauerhaft geschlossen.
Zweimal zum „Haus des Volkes“ (Parlamentspalast) und zurück.
Vormittags hatte das Nationale Museum für zeitgenössische Kunst (MNAC) geschlossen. Wir gehen den Boulevard hinunter zum größten Shoppingcenter Rumäniens – groß, und schön ist etwas anderes. Das neue Kleid stammt aus rumänischer Produktion.
Und auf dem Weg dorthin genießen wir die schönen Wasserspiele.

Die Sammlung moderner Kunst in schönen und hohen Räumen des Parlaments, Quantität mit vielen Proben der Künstler, leider fehlt über alles ein Konzept und die Qualität.




Das Essen nehmen wir in der bestriechenden Passage in Bukarest ein.

Wir besuchen das Nationalmuseum für Kunst. Und die Sonne quält sich durch die Wolken.



Und Essen gab es in der Wasserpfeifen-Galerie.

Es regnet.

Rot ist das neue Grün in Bukarest, an den Kreuzungen jederzeit erlebbar. Die Fußwege haben Angeln und Ösen, überall sind Stolperfallen versteckt.
Durch Paläste im Pariser Stil gehen wir durch das „alte“ Handelsviertel, in dem sich auch eine Karawanserei befindet. Keine schöne Tour, Straßencafe und Kneipe wechseln sich ab.

Und auf dem Rückweg kommen wir an einem sog. „Modernistischen Hochhaus“, einem gefährdeten historischen Bauerbe, vorbei.

Zunächst geht es zur Kirchenburg in Tartlau, die Anlage in Heltau wird zur Zeit renoviert.



Zum Glück war Dracula nicht zu Hause. Dieser Nepp ist keiner Ausführung wert.


Die Verkehrswege haben einen eigenen Reiz. Autobahnen und Schnellstraßen werden durch Kreisverkehre unterbrochen. Und die Füßgänger können nah Wahl den Zebrastreifen (!) oder die 5 Meter hohe Überführung benutzen. Unglaublich, insbesondere bei Nacht.
Mit einem Stadtführer geht es um 10 Uhr unter kulturellen und geschichtlichen Aspekten durch die Stadt. Das Hirschgehege werden wir heute meiden. Dafür haben wir den Staatspräsidenten Iohannis vor dem Rathaus getroffen.
Die anschließende Stadtführung für uns vier war großartig.




Heute besichtigen wir Unter- und Oberstadt.
Aber zuvor wird eingekauft, und zum Naschen gibt es Pinienhonig.
Über den Cibin-Fluß sind es wenige Meter bis zum Markt. Insbesondere Gemüse in großen Mengen und Gebinden sind hier anzutreffen. Es ist ein farbenprächtige Bild.



IPA aus Bukarest in Sibiu bei feinstem Wetter.

Und heute Abend geht es zum Oktofest. Hier ein Vorgeschmack.

Wie im Internet erwähnt musste ich beharrlich die weitere Zusatzversicherung für den Mietwagen ablehnen. Dabei hat sich der Agent sehr bemüht.
Und unterwegs gab es bereits das erste klassische Mittagsmahl an der Straße.


Und Käse und Schnaps gibt es ebenfalls reichlich südlich von Sibiu, vermutlich ein Grundnahrungsmittel in dieser Gegend Transsylvaniens.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Um 2 Uhr fahren wir mit dem Auto von der Wiesenstraße nach Berlin und mit dem Flugzeug weiter nach Bukarest. Hier wartet bereits unser Mietwagen für den Transfer nach Hermannstadt. Mal sehen, was die Reise an Überraschungen mit sich bringt.

Um 11:51 Uhr bin ich wieder in Braunschweig angekommen. Und das Rätsel … listet alle Bahnhöfe auf, in denen ich umsteigen, warten oder auch laufen durfte. Schließlich wollte ich die Anschlusszüge erreichen, was bei Umsteigezeiten von 5 Minuten auch schon zur Herausforderung wurde.
Und gab es an diesem Tag noch etwas besonderes?

So was!
Zum Abschluss der Reise kommt ein kleines Rätsel.
Was haben die folgenden Städte gemeinsam:
Innsbruck, Garmisch-Patenkirchen, München, Nürnberg, Würzburg, Schweinfurt, Erfurt, Nordhausen und Herzberg?


Die letzte Etappe aus einem Mix an Entfernung und Steigung steht heute an. Alle Schrauben sind nachgezogen, die Tankstelle hat die Gummis auf optimalen Druck gebracht und die Ausrüstung ist gleichmäßig verteilt. Also ideale Bedingungen und das Wetter soll auch gnädig sein.

Zum Glück fahre ich nach Norden.
Kühler Wind aus Norden und massive Asphaltsteigungen charakterisieren die heutige Etappe.


Die Abfahrt kurz vor Innsbruck führte durch einen Wald und an der Sprungschanze vorbei. Hier war viel los, Sommerspiele.

Und nun die Auflösung.


Mit den Zügen habe ich eine besondere Verbindung. Für die nächsten Tage gibt es keinen Stellplatz für Fahrräder. Und so fahre ich nun über Garmisch nach München und irgendwie weiter Richtung Norden.
1789 (km-Stand am Tagesende) – 22492 (Höhenmeter am Tagesende)
Heute verbringe ich meinen letzten Tag in Italien. Umgeben von sattem Grün und kuhbelasteter Luft werde ich als erstes heute Morgen die Molkerei besuchen, denn in Sterzing und Umgebung finden die Joghurttage statt.
Nach einem Bummel durch Sterzing geht es dann wieder zum Zeltplatz, es ist Mittag und endlich kann ich frischen und kühlen Käse essen. Die Fettanteile bleiben im Käse.


Auf dem Rückweg hole ich noch Lungo-Tomaten bei Eurospar. An der Kasse werde ich stutzig, die Person vor dir kennst du doch. Also durch die Kasse und hinterher.

Edgar auf dem Weg in die Dolomiten und nach Lugano, zum Filmfest natürlich.
1727 – 20759
Die Nacht habe ich recht ordentlich auf Deck 8 auf einer gepolsterten Sitzgruppe verbracht. Alle virtuellen Schlafplätzen bevorzugt in Steckdosenlage sind nun abgebaut, das Aufräumen hat begonnen und der Pilot ist an Bord gegangen. Die Hafeneinfahrt steht kurz bevor. Und das Rad hatte wieder eine Einzelkabine bei der Mannschaft.
Mit kurzen Umsteigezeiten geht es heute Richtung Norden nach Sterzing. Von hier aus erfolgt dann noch eine Abschlussetappe über den Brenner nach Innsbruck.
Leider muss ich stets die Fahrkarten im Bahnhof kaufen, weil Online nicht ersichtlich ist, in welchen Zügen ein Fahrrad transportiert werden kann.
Und dann die Überraschung, meine Planung funktioniert nicht mit Fahrrad. Also neue Verbindung suchen, aber die Frau am Schalter ist sehr bemüht und wird fündig. Nächste Überraschung, die Umsteigezeiten sind wirklich sehr kurz und die Züge haben alle Verspätung. Knapp war es daher in Prato wegen der Aufzüge zum Bahnsteigwechsel mit schwer gepackten Fahrrad, die kein „Express“ davor haben, und in Bologna. Hier musste ich vom Westbahnsteig 4 Est zum Ostbahnsteig 4 Ovest. In 15 Minuten gerade geschafft mit einem Umweg über den normalen Bahnsteig 4. Aber nun rollt der Toskanaexpress.
Nächste Überraschung in Verona, Zugwechsel. Irgendetwas ist kaputt gegangen. Doch an welchem Bahnsteig fährt der Ersatzzug? Also wieder das Gesamtpaket raushieven, herunterfahren, hinausfahren, reinhieven. Das trainiert. Aber es geht weiter Richtung Norden.

Gestern habe ich noch einen Stopp bei Giovanni in Budoni eingelegt. Er sollte auf 8 mm kürzen, oben auf 6 mm. Er fing an zu schneiden und sagte dann, so sieht 6 mm aus. Und lächelte.

1707 – 20277
Die letzte Etappe bricht an zum Fährhafen von Olbia. Und nächstes Jahr geht es wieder zu zweit nach Sardinien.

Nun habe ich den Kreis geschlossen. Die Fähre steht schon bereit, aber wir können noch nicht an Bord.

Die Tirrenia gehört nun zur Moby Lines und hat Batman und Superman/-girl für sich entdeckt.


1707 – 20277
Gestern Abend ist einem Reifen die Luft ausgegangen. Zum Glück ist dieser Zustand nicht auf der Fahrt hierher eingetreten. Nach dem Frühstück wird also das Rad für die morgige letzte Etappe fit gemacht.
So, der Dorn ist gezogen, die Bremsen sind eingestellt und eine Gepäckträgerschraube sitzt wieder fest für den Transport der Ausrüstung.

Nun habe ich fast alle Ersatzteile eingesetzt. Sogar die Kombizange erwies sich als nützlich.
Ansonsten mische ich mich unter die Massen, die sich am Strand und im Wasser drängeln.

Und viele Reisen mit dem Fahrrad zum Strand.

Von einer Flussmündung zur nächsten, und dazwischen der Berg.
Und beim Packen entdecke ich den ersten blinden Passagier.

Den Pass habe ich bezwungen.

Und unterwegs gab es trockene blühende Flußläufe, die noch fehlenden Korkeichen und satte Landschaft.



Und nicht zu vergessen die Granit- und Marmorsteinbrüche. Gigantische Erdlöcher, in denen gearbeitet wird.


In Villasimius hatte mir der Spanier, der gegen den Uhrzeigersinn die Insel umrundet hat, gesagt, dass die Straße auf der Ostseite ausgeglichener ist. Nun ja, im Grunde hatte er Recht. Interessant dabei ist, dass diese Strecke die alte „Orientale Sarda“ ist, die mittlerweile durch Schnellstraßen überbaut oder parallel durch Schnellstraßen abgelöst wird. Aus dieser Zeit stammen die Häuser der Straßenwärter, die auf der Strecke alle verfallen.

1615 – 19398
Die Temperaturen werden zu einer Herausfordering. Um 24 Uhr habe ich die letzte kalte Dusche genommen.
Und da die Sonne keine Ruhe gibt, muss ich mich für die morgige Tour entsprechend vorbereiten.

Zu Arbatax gehört der bekannte rote Porphyrklippen.

Schwer zu erreichen? Direkt an Hafen gelegen lädt dieser zum Schwimmen ein.

Und wo ist der Sonnenschirm, ein Windstoß.

Und wieder gab es eine Fotoausstellung von „Centonaris“.



Und jetzt geht es wieder zurück zum Zeltplatz.
1520 – 16521
Reingefallen, schön wär es, aber die Schwalben müssen weiterhin herhalten. Und die Fahrradfahrer unterwegs grüßen und motivieren sich gegenseitig.

In Tertenia musste ich einfach fragen.

Ansonsten gab es heute viel Landschaft, …

.. Kirchen und passenden Wandbilder.


Vor 2 Jahren wurde in Sardinien die Kurtaxe eingeführt. In diesem Jahr wurde diese um ca. 50% angehoben. Scheint ein Erfolgsmodell zi sein.
1491 (77,2) – 16348
Weitere „alpine“ Strecken stehen nun bis Olbia an. An der südöstlichen Küste entlang geht es heute in die Flussebene des Flumendosa.
Zornig habe ich wieder große Plaggen Asphalt gefressen, hoch und runter und hoch…

Unterwegs gab es noch eine Imkerei, ich musste probieren. Und es gab für mich neue Sorten. Jetzt erkenne ich die Nachteile des Fahrrads, eine weitere Gepäcktasche kann nicht angebracht werden.


Im August findet hier wieder das traditionelle Tanzfestival statt. Gespielt wird dann auch die Launedda.


Anton aus Cagliari hat den gemeinsamen Kochabend verbockt. Der schöne große neue Elektroherd will seinen Dienst nicht tun, immer fliegt die Sicherung heraus. Wie kann das auf dem Zeltplatz möglich sein? Ich lasse die beiden jetzt mal alleine. Und Restaurants gibt es ja auch noch.
1413 – 15491
Mit dem Rad und der Schnorchelausrüstung geht es heute Richtung Capo Carbonara.

Dieser Strand liegt direkt am Zeltplatz. Auf dem Weg dorthin habe ich eine neuzeitliche Burganlage wie man sie jetzt häufiger im Süden in Meernähe findet entdeckt.

Alle ausgewiesenen Strände habe ich mit dem Fahrrad erkundet. Aber die Erwartungshaltungen unterscheiden sich doch. Alleine der Stand „Cava Usai“ ist auch zum Schnorcheln gut geeignet und fischreich.


Nach dem Abendessen wird gepackt und der Platz bezahlt. Morgen will ich wieder die Kühle des Vormittages nutzen.