Erst die Arbeit und dann geht es los nach Metz. Für den Garten und die Wohnung sorgen nun Laura und Daniel.
Der Kilometerstand um 12:45 Uhr: 248.760. Zwei Stopps später erreichen wir Metz um 18:50 Uhr. Rechtzeitig, um das Auto in der Tiefgarage zu parken, wobei wir das Auto am Freitagmorgen noch einmal um parken müssen, weil unser Platz von einem Fremdparker besetzt ist und am Freitag der Chef kommt.
Metz – Auf unserem Balkon
Am Abend findet um 22:30 Uhr großes Kino in der Stadt statt. Das Festival International Constellations de Metz.
Nach dem Frühstück brechen wir zur Free Walkingtour auf. Wir sind gespannt, was uns an der renovierten Hartmannfabrik erwartet.
Chemnitz, Hartmannfabrik
Neben diesem wieder restauriertem Gebäude befinden sich einige Kunstobjekte im freien Raum.
Chemnitz, das aufgesockelte „Schlafende Pferd“ bei der HartmannfabrikChemnitz, „Geierskulptur“ bei der HartmannfabrikChemnitz,Wandgestaltung „Das Licht am Ende des Tunnels ist das Licht der Lok, die mir entgegenkommt“ bei der HartmannfabrikChemnitz,Wandgestaltung „Das Licht am Ende des Tunnels ist das Licht der Lok, die mir entgegenkommt“ bei der HartmannfabrikChemnitz,Wandgestaltung „Das Licht am Ende des Tunnels ist das Licht der Lok, die mir entgegenkommt“ bei der Hartmannfabrik
Der erste Eindruck der Free Walkingtour stellt sich als trügerisch heraus. Vor dem Eingang warten geschätzt 100 Personen, die an der Stadtführung teilnehmen wollen. Aber zum Glück gibt es mehrere Ehrenamtliche, die einen Free Walking anbieten. Und so finden wir uns in einer Gruppe von fast 20 Personen bei einer 68jährigen Ehrenamtlichen wieder.
Nach 20 Minuten wechseln wir unterwegs die Gruppe und schleichen uns heimlich ein. Die Ausführungen der neuen Ehrenamtlichen werden jetzt ausführlicher und fundierter. Die Sätze finden ein geordnetes Ende und bleiben nicht in der Luft zur persönlichen Ergänzung stehen.
ChemnitzChemnitzChemnitz
Nach fast 2 Stunden ist die Führung beendet. Wir hatten, denke ich, mehr erwartet. Erzählungen aus dem Alltag in Chemnitz zu DDR-Zeiten und geschichtliches mit leichtem Tiefgang. Die Erwartungen waren zu hoch gesteckt.
Chemnitz
Und dazwischen immer wieder Hutfestival. Ich finde, dieser lenkt bei einer Stadtbesichtigung enorm ab. Trotzdem für die Einwohner von Chemnitz das jährliche Jahrmarkts-Highlight. Alle sind unterwegs, das Wetter gibt alles.
Chemnitz, HutfestivalChemnitz, HutfestivalChemnitz, HutfestivalChemnitz, Kunst im öffentlichen Raum
Nach der Führung legen Isa und Norbert eine längere Pause ein und fahren zurück in die Pension. Wir begeben uns auf Spurensuche der Installationen zu #3000Garagen.
Die erste Station ist das Industriemuseum Chemnitz. Aber nicht hier ist die Ausstellungsfläche, sondern im Strasenbahndepot. Noch weiter zu Fuß stadtauswärts bei strahlemden Sonnenschein vermeiden wir. Isa und Norbert haben die Kulturhauptstadt3tageskarte. Wir zurück stadteinwärts und legen den geplanten zweiten Stopp bei der Hochgarage ein, in der im Erdgeschoss das Museum für sächsische Fahrzeuge e.V. beheimatet ist. Das Museum schließt aber in 30 Minuten und wir müssen für die Garagenausstellung im einem der drei Aufzüge 7 Euro p.P. Zahlen. Der Vereinmitglied an der Kasse sagt nur, lohnt nicht. Meint er dieses aufgrund der kurzen Besuchszeit oder …
Treffpunkt ist wieder 18 Uhr beim Turm–Brauhaus. Mit der Tram fahren wir zum Abendessen, eine Restaurant-Entdeckung von Norbert. Das letzte Stück geht es zu Fuß. Die Moovme App führt uns in die falsche Richtung, zum Glück kein großer Umweg.
Das Restaurant Franklin Hofmann bietet uns in einem schönem Ambiente sehr gutes Essen, sogar Pferdefleisch aus der angeschlossenen Roßfleischerei.
Chemnitz, Restaurant Franklin Hofmann
Die Rückfahrt ist leider wieder von einem Umweg durch das Navi belastet. Aber auch Google hat an diesem Wochenende einige Probleme. Diesmal aber sehr zum Leidwesen von Isa. Gefühlt gehen wir die 5fache Strecke, im Kreis bergauf und bergab. Der Rote von Vito in der Küche stellt die gute Laune wieder her.
Die Erkundung des gegenüber der Pension gelegenen Supermarktes mit osteuräiscahen Produkten hat nun auch bei Isa und Norbert ein Interesse geweckt.
Nach dem Einkauf bei Aleks wird stolz die 2,5 Literflasche mit ukrainischem Bier zum Zimmer gebracht.
Chemnitz, Supermarkt Aleks
Aber nun brechen wir wieder mit dem Bus Richtung Zentrale Haltestelle auf. Das Ganzenhauser Museum mit der Ausstellung „European Realties“ werden wir uns ansehen.
Kunstsammlungen Chemnitz – Museum GunzenhauserKunstsammlungen Chemnitz – Museum GunzenhauserKunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser
Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser European Realities
Und am Nachmittag nehmen wir an der bereits vor Wochen gebuchten Führung durch die Villa Esche teil. Wieder ein Hightlight in Chemnitz.
Chemnitz, Villa EscheChemnitz, Villa Esche
Nach einem Abendessen im Turmbräuhaus, heute essen wir auf dem Rathausplatz, machen wir uns auf die Suche nach der Garageninstallation „Innenlandschaften“. Hier kommen wir mit der Kuratorin ins Gespräch über die Vorbereitungen und die Entstehung des Projektes #3000Garagen. Der Austausch ist sehr spannend und bestätigt unsere bisherigen Eindrücke zum Garagenprojekt. Die Vorlaufzeit von einem Jahr hat nicht ausgereicht, um die Garagenbesitzer auf diese Veranstaltung professionell vorzubereiten.
Gestern haben wir im Bus noch das Kulturhauptstadt-Ticket entdeckt. Für 50 Euro können bis zu 5 Personen 3 Tage lang die Öffentlichen Nahverkehrsmittel nutzen. Das reicht für die verbleibenden Tage, und mobil flexibel sind wir damit auch noch.
Und das erste Frühstück in der Pension – heute pro Paar ein Tisch mit liebevoll vorbereiteter Wurst- und Käseplatte. Wie wünschen Sie die Eier? Frisch zubereitet bietet der Hausherr gekochte Eier an, Spiegeleier mit Speck und Zwiebeln oder „blank“ oder Rührei mit und ohne. Für mich steht die Entscheidung fest.
Die Bus-Abfahrt ist gegenüber der Pension, und wir steigen wieder an der zentralen Bushaltestelle aus. Zu Fuß gehen wir zum Nischel und vorbei am Theaterplatz mit der Oper und der Kunstsammlung zum Schillerpark mit dem Omnibusbahnhof.
Chemnitz, Omnibus ZentralhaltestelleChemnitz, Omnibus Zentralhaltestelle
Zurück zur Innenstadt nehmen wir einen Mittagsimbiss im Hinterhof ein.
Chemnitz, IBO’S Kebap HausChemnitz, IBO’S Kebap Haus
Ich verzichte auf eine Bestellung und nasche eine Kleinigkeit von Moni´s Teller.
Am Nachmittag fährt Isa für eine Pause zurück in die Pension.
Derweil besuchen wir 2 Garagenhöfe, die aber erst morgen eröffnet werden. Der Fischefant wird nicht von uns entdeckt – schade. Unterwegs kommen wir an den Tanzenden Häuser vorbei.
An der ehemaligen Markthalle an der Chemnitz vorbei gehen wir zurück in die Innenstadt und treffen zufällig Uli und Nicola – nach vielen Jahren wieder eine Begegnung der ehemaligen Kollegen*innen.
An der zentralen Haltestelle verabreden wir uns mit Isa. Moni hat uns zum Geburtstagessen in ein vietnamisches Restaurant eingeladen. Wir nehmen die 32 mit der Kulturhaupststadtkarte.
Leider ist die Busfahrt nach wenige Stationen zu Ende. An unseren Sitzplätzen vorbei geht der Busfahrer nach ganz hinten und fordert eine jungen Fahrgast auf, den Bus zu verlassen. Nach seiner Aussage hat es über die Videokamera gesehen, dass er die Füße auf den Sutz gestellt hat. Chemnitz, Im Bus.
Keiner der Kontrahenten bewegt, die Fronten sind klar, werden aber nicht aufgelöst. Keiner gibt nach. Der Bus bleibt stehen. Dieses findet ein weitere Fahrgast gar nicht gut, denn meine Kinder warten zu Hause. Er wird laut, geht dann nach vorne und beschimpft den Busfahrer. Zum Glück steigt er dann aus, die Situation zwischen beiden esklaliert nicht weiter.
Der angesprochenen Fahrgast kommt nun auch nach vorne, weil vermutlich der spürbare soziale Druck größer wird, und spricht in ruhigem Ton mit dem Fahrer, der aber unnachbiebig ist. Schließlich steigt auch er aus. Die Fahrt geht nun weiter.
Chemnitz, Restaurant Vietnam!nam!
Das Essen war phantastisch – Räumlichkeiten, Zubereitung und Geschmack. Und zum Abschluss des Tages gibt es heute in der Gasteküche der Pension Vitos Privato.
Wie geplant treffen wir uns kurz nach 9 Uhr in der Wiesenstraße. Die Fahrt zur Kulturhauptstadt kann beginnen, sie endet jedoch jäh auf der Höhe der Autoabfahrt Lengede. Der gestern reparierte Steinschlag in der Windschutzscheibe zeigt trotz 30jähriger Garantie einen wandernden Riß. Wir drehen um und fahren zurück zu carglass.
Der Verkäufer nimmt die schon für uns sehr ärgerlich sehr professionell. Er vereinbart einen neuen Termin, die Windschutzscheibe muss nun erneuert werden. Er beruhigt uns aber auch, denn mit den Riß können wir problemlos weiterfahren, weil die Dcheibe aus zwei miteinander verklebten Elementen besteht und nur die äußere beschädigt ist. Also fahren wir wieder mit dem Roomster ein neues Mal Richtung Chemnitz.
Stau auf der A2, wo denn sonst.
Bei trockenem Wetter kommen wir in Rotluff an und besuchen das jüngst eröffnete Karl-Schmitt-Rotluff Museum. Ein kleines feines Haus mit Ausstellung von Objekten im Kontext KSR.
Karl-Schmitt-Rotluff Haus
Bei strömenden Regen fahren wir weiter zur Pension. Familiengeführt, das spüren wir.
Isa und Norbert bevorzugen den Bus 62 zur Fahrt in die Innenstadt, ein 4 Personen-Tagesticket bietet sich an. Und dann während der Fahrt die Überraschung. Der Fahrer ruft mich nach vorne zu sich, was habe ich falsch gemacht. Nichts, er hat einen Tipp für mich. Heute Abend gibt Kraftklub kostenlos ein Konzert bei dem Schauspielhaus. Dieses wollen wir dann auch nach dem Abendessen besuchen.
Das Abendessen im Turnbrauhaus, es ist Schnitzeltag. Für 20 Euro ein Schnitzel mit Pommes und Salat , dazu ein Bier und einen kleinen Becherovka. Und im Keller entdecken wir noch den Brauclub, der aber erst um 23 Uhr öffnet.
Zu Fuß gehen wir zum §chauspielhaus, dabei reihen wir uns bei den herbeieilenden Zuschauern ein. Aber bis zum Konzertbeginn müssen wir noch über eine Stunde warten. Aber dann springt der Funke auf das Publikum über. Textlicher wippend wird die Band unterstützt. Leider verpasst Isa den Auftritt, das Stehen fällt ihr schwer, und später fährt sie alleine zur Pension vor. Das Konzert gibt einen sehr schönen Einblivck in den Kultstatus der Band, Begeisterung, leider schwächelt die Anlage trotz „lauter“-Aufforderungen des Publikums. Im März 2026 ist Kraft lieb dann auch in der VW-Halle on Stage.
Konzert vor dem Schauspielhaus
In der hoteieigenen Gästeküche lassen wir den Tag mit moldawischen Rotwein ausklingen, den wir im Aleks erworben haben. Ein Supermarkt mit Ost-europäischen Produkten.
Wieder einmal sind die Vorbereitungen für einen anstehenden Kurzurlaub mit Norbert und Isa gestartet. Vom MI 28.05.2025 bis SO 01.06.2025 besuchen wir auch wieder einmal eine Kulturhauptstadt – bislang ungesehen stets lohnenswerte Ziele.
Auch eine Komoot-Route zur sog. „Ostmodernen“ steht mit einer kurzen zur Verfügung.
Mit dem Begriff Ostmoderne werden im Allgemeinen Bauten der Nachkriegsmoderne (nach 1945) auf dem Gebiet der ehemaligen DDR erfasst und eine Vielzahl an Stilen und Strömungen subsumiert. Gebäude, bei denen sich am Konzept der Klassischen Moderne orientiert wurde, werden dabei ebenso dazu gezählt wie Plattenbauplanungen der 1970er und 1980er oder baubezogene Kunst in der DDR. Chemnitz – Ostmoderne-Tour
Gestern haben wir mit Elisabeth per Video-WA die letzten Details geklärt. Und Service, Elisabeth holt uns in Cete vom Bahnhof ab.
Sie sagt, dass der Taxifahrer das Haus nicht finden wird. Die Straßenbezeichnung ändert sich gerade und wird zukünftig Elisabeth statt Elizabeth heißen.
Für Porto empfiehlt sie einen Strandbesuch am Vormittag, am Nachmittag kommt sehr häufig der kalte Nordwind, und damit auch warme Bekleidung für die Abendstunden. Dagegen sind die Temperaturen bei Elisabeth im Landesinneren sehr warm. 30 Grad sind dabei.
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, eine Jacke gibt es nun extra und morgen starten wir nach der Arbeit mit Laugengebäck Richtung Metz.
LOU Restaurant – The Finest Asian Kitchen & Sushi Dessau Information Route
Alles andere als simpel, aber sehr gut ist die Küche im Lou. Die Sushibar von Nguyen Quang bietet aber nicht nur verschiedene Variationen an Sushimenüs und andere asiatische Gerichte, sondern auch hausgemachte Getränke.
Place Stanislas
Der prächtige Platz, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist ein Symbol für die Schönheit und Eleganz der Stadt umgeben von pittoresken Gebäuden, Statuen und Brunnen. Route
Chez Mauricette
Inmitten der wuseligen Markthalle serviert Mauricette hier französische und lothringische Spezialitäten. Besonders empfehlen kann ich Dir die kalte Platte mit regionalen Käse- und Wurstspezialitäten.
Blaue Andante Card (Andante Azul für Touristen)
Die Andante Card ist eine wiederaufladbare Karte.
Einzelfahrkarte aufladen und bei 10 Karten gibt es eine Karte gratis. Die Standseilbahn Funicular dos Guindais kann mit der Andante Card genutzt werden.
Alternative: Die Andante Tour-Karte gibt es als 24-Stunden-Tageskarte oder für 3 Tage, die ab dem Zeitpunkt der ersten Nutzung für den gesamten Zeitraum gültig ist. Mit dieser Karte kann man uneingeschränkt die U-Bahn, Busse und Straßenbahnen in den Zonen 1 bis 6 nutzen. Preisübersicht Kartenkauf
Tripas (Kutteln am besten mit Bohneneintopf – Tripas à Moda do Porto)
Tripas wird in vielen traditionellen portugiesischen Restaurants (Tascas) bis heute serviert.
Ich lege mich vor wenigen Tagen mit Werner auf eine Backpflaume fest. Nun muss gesucht werden. Fündig werde ich auf dem Weg zum HEH im Gartenbaucentrum Heidberg. Und Rabattwochen sind auch gerade. Spontan kaufe ich eine Hauszwetschge für nun nur noch 20 Euro.
Werners Kommentar: Eigeninitiative bringt uns voran.
Die Gärtnerin beschreibt den Baum: Veredelungsstelle 10 cm über der Erde, gute Ausbildung der Zweige, max. Höhe ca. 2,5 m und damit ideal für eine Ernte. Und nächstes Jahr gibt es villeicht schon 3 Pflaumen zu pflücken.
Free Walking Tour Free Walking Tour
Die Touren finden jeden Samstag ab 05. April 2025 statt und dauern zwischen 90 bis 110 Minuten.
Um an der Tour teilzunehmen, finde dich bitte 10 Minuten vor Start der Free Walking Tour ein.
Die Touren starten an der Hartmannfabrik in Chemnitz, dem Besuchs- und Informations-Zentrum der Europäischen Kulturhauptstadt (Fabrikstraße 11, 09111 Chemnitz). Wir treffen uns vor dem Eingang gegenüber der Hartmannhalle, an der Statue „Schlafendes Pferd“. Route
Museen
Henry van de Velde Museum (Villa Esche)
—> Handy-APP „Virtual van de Velde“ Information Route
Kunstsammlungen am Theaterplatz Information
Zu den signifikantesten Sammlungsbeständen zählen die Romantik und vor allem der Expressionismus der Brücke-Künstler, mit einem großen Konvolut von Werken von Karl Schmidt-Rottluff – er stammt aus Chemnitz und ist mit Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel hier aufgewachsen. Auch von diesen beiden Künstlern befinden sich herausragende Arbeiten in den Kunstsammlungen am Theaterplatz. Die Malerei umfasst aber auch zahlreiche Werke von Künstler:innen wie Caspar David Friedrich, Max Slevogt, Lovis Corinth, Helene Funke, Louise Seidler, Edvard Munch und Georg Baselitz.
Galerie Borssenanger Information Route
In den Räumlichkeiten befand sich früher der Speisesaal der Hauptpost, danach einige Zeit der Club Atomino und nun kann man sich hier an ausgewählter zeitgenössischer Kunst erfreuen. Die Toiletten dort sind übrigens auch sehr sehenswert. Unverändert vom Vormieter übernommen, sind sie ein buntes Kabinett der unkommerziellen Wandgestaltung. Graffiti, Aufkleber und Tags künden vom Stand des Nachtlebens vor über zehn Jahren.
Skulptur Darm von Karl Marx (im Schillerpark)
Die Installation befindet sich aktuell in Bratislava. Route
Dort können Touristen den Darm von Karl Marx in den Größenverhältnissen bestaunen, wie er (wohl) aussehen dürfte, wenn nicht nur der Kopf wie im Chemnitzer Wahrzeichen auf die 24-fache Größe anwachsen würde.
#3000Garagen – Die Ausstellung – Das Phänomen Ost-Garage auf einen Blick Information Route
Innenlandschaften – Eine Videoinstallation über Garagen-Interieure Information Route
Öffnungszeiten:
25.05., 30.05., 31.05., 06.06., 07.06., 13.06. und 14.06.
von 20 bis 24 Uhr
Ausstellung: Sonnensucher! Kunst und Bergbau der Wismut
40 Minuten/50 km von Chemnitz entfernt Information Route
Hutfestival vom 30.05.2025 – 01.06.2025 Information
Light Our Vision | Lichtkunstfestival Chemnitz | 24.-27.09.2025 Information
Emfehlenswert: Vietnam.Nam (von der Pension Tiffany ca. 2,8 km / 37 min Fußweg) Information Route
———————————————————————————– Hotalo (€€) Information Route
Nun sind bereits 18 Monate im Schrebergarten vergangen. Die Erfahrungen dieser Zeit in der Auseinandersetzung mit der Natur reduzieren den Umfang der unterschiedlichen Gemüsesorten. Ein guter Erfolg auch mit Bklick auf die Entwicklungen dieser bei Werner waren:
Buchbohnen
Stangenbohnen
Tomaten
Chilies
Knoblauch
Große Andenbeere
Die weitere Entwicklung der folgenden Gemüsesorten beobachten wir noch für eine spätere Entscheidung.
Die Nacht im verwunschenem und überdekoriertem Zimmer war aufgrund der fehlenden AC-Geräusche und gefühlt kühlen Nachttemperatur sehr entspannend. Wir schlafen im Rosenzimmer.
Im Konzum um die Ecke werden wir noch schnell für das Wochenende einkaufen.
Wir hoffen auf eine sichere und schnelle Fahrt und einen regenfreien Nachmittag in Krumau. Und so soll es dann auch werden.
Der Besuch einer kleinen Stadt mit einer phantastisch gut erhaltenen Altstadt und einer riesigen Schloßanlage. Touristisch ist die Stadt schon sehr gut besucht mit internationalem Publikum. Ein weiterer Tag wäre gut gewesen für Besichtigungen, aber der Stopp auf der Rückfahrt sollte nur einen ersten Eindruck vermitteln, in Verbindung mit Pilsen sicher lohnenswert für eine weitere Reise nach Tschechien.
Das Bereitstellen von Bildern muss aufgrund der schlechten Internetverbindung auf den späten Abend oder den frühen Morgen verschoben werden.
Krumau
Krumau
Krumau
Krumau – St.-Veit-Kirche
Krumau – Schlossanlage
Krumau – Schlossanlage
Krumau – Schlossanlage
Krumau – drehbare Zuschauertribüne in der Schlossanlage
Vor dem Frühstück achten wir ein Spaziergang durch die noch menschenleere Altstadt und die alte verbindende Brücke. Alles ist noch sehr ruhig.
Mostar – Villa Divana
Mostar
Mostar
Mostar
Mostar
Mostar- nach dem Krieg
Mostar
Das Navi führt uns über unbefestigte Wege Richtung Kroatien. Innerhalb einer Minute haben wir die nächsten beiden Grenzen überwunden. Schengen ist für die weiteren Fahrten ein Riesen Gewinn, und endlich nun fliegt vor uns ein weißer Schwan. Die Autobahn ist bestens ausgebaut, die Umgehung von Zagreb schenken wir uns aufgrund der Verkehrsbelastung. Dafür kürzen wir Richtung Slowenien nur kilometermäßig ab.
Grenzkontrolle Kroatien und Slowenien
Hinter der Grenze besuchen wir eine slowenische Weinkellerei. Was für ein Gewinn, dass wir diese Abkürzung genommen. Der Verkäufer hat bereits vor über einer Stunde geschlossen, er ist aber so freundlich uns trotzdem herein zu lassen. Er fragt nach unseren Weinvorzügen, erklärt die verschiedenen Weine und läßt uns die gewünschten Weine verkosten. Nach einer knappen Stunde geht es weiter.
VINSKA KLET METLIKA
In Ljubljana gewittert es. Der Ausflug in die Stadt soll trotzdem nicht in den Regen fallen. Durchnässt kommen wir später zurück. Ein erster wenn auch eingeschränkter Eindruck bleibt, und die prämierte Standseilbahn mit einem Glaskasten haben wir exklusiv genutzt. Und Fast Food wird noch richtig beworben.
Ljubljana
Ljubljana
Ljubljana
Ljubljana
Ljubljana – Standseilbahn mit der Gläsernen Kabine
Ljubljana – Standseilbahn
Ljubljana – Standseilbahn mit der Gläsernen Kabine
Die Fahrt nach Mostar beginnt morgens um 5:30 Uhr. Die Strecke ist nicht das Problem. Vielmehr die Durchschnittsgeschwindigkeit und die Kontrollstationen werden uns fordern. Nach gut 12 Stunden, 380 km Luftlinie und 540 km Asphalt erreichen wir Mostar.
Kurz hinter der Grenze von Montenegro machen wir in Bileća eine Kaffeepause mit Eisbecher. Auch aus dieser Stadt nehmen wir Bilderandenken mit.
Bileća
Bileća
Und einen Knoblauchzopf.
Bileća
Zur Belohnung nach dem Besuch der alten Brücke in Mostar gibt es ein Abendessen im Hindin Han, eine Empfehlung der Villa Divani, in der wir ein Zimmer gebucht haben. Immerhin bereits das 5. Mal, dass wir Essen gehen.
Mostar
Mostar – Hindin Han
Leider ist es schwierig, die politischen Themen richtig einzuordnen.
Mostar
Mostar
Die Red Devils als bekannte Supporter des lokalen Fußballvereins findet man häufig an Hauswänden verewigt. Die kürzeste Form ist dann „1981“.
Den heutigen starten wir wieder am Strand von Orikum. Letzte Seiten sind noch zu lesen, kleine Einkäufe und Vorbereitungen für die Fahrt nach Mostar zu tätigen.
Beim Bummel durch das Dorfzentrum nehmen wir noch einige Erinnerungsbilder mit.
1 L – Wasser ( Ujë )
500 g – Weizen ( Grurë )
250 g – Stärke ( Niseshte )
250 g – Zucker ( Sheqer )
1 – Zitrone oder Orange( Limon ose Porokall)
1. Esslöffel mit ungeschwefelte Sulltanien ( Një lugë gjelle me rrush të thatë )
5 – Gewürz Nelken ( Karafila të plotë )
1- Teelöffel Zimt Pulver
5- Nüsse ( Arra )
Zubereitung:
Wasser sprudelnd aufkochen. Weizen zufügen und weiter langsam 20 Minuten kochen. Topf von der Kochstelle kurz wegnemen.
Stärke und Zucker mit 6 Esslöffel Kaltes Wasser zusammen mit eine Schneebesen Rühren. Die Zitrone oder Orange Schale in kleine Würfel schneiden, und zusammen mit der Sulltanien, Nüsse, und Nelken mischen. Mischung im Topf zufügen. Es wird wie eine Brei aussehen. Langsam Kochen lassen noch 5 Minuten. Topf von der Kochstelle nehmen und nochmal kräftig Rühren.
Die Ashure in Dessertgläser einfüllen und mit Zimtpulver bestreuen. Kalt stehen lassen und dan servieren.
Wir entscheiden uns wieder für den Strand am Dhermi Beach. Caesar’s Beach klingt verlockend, aber bereits vorgestern sind wir durch das Straßengewusel kilometerweit von diesem entfernt hier gestrandet. Heute soll es schneller gehen, die letzten Lektüren warten darauf gelesen zu werden.
Wir nehmen unseren bekannten Parkplatz an der Straße unweit vom Strand. Der Preis ist geblieben, keine 500 Leke wie auf den angrenzenden Parkplätzen mit so schönen Namen wie Blue Boutique, auf denen neben etlichem Müll auch Ausrangiertes verteilt ist. Jede kleine Fläche wird fürs Geschäft genutzt, ein kleiner Krümel vom großen Kuchen.
Dhermi Beach
Eine Überraschung erleben wir am bekannten Strandabschnitt. Der Preis in der 1.und 2. Reihe ist innerhalb von 2 Tagen um 500 auf 2000 Leke gestiegen. Oder lag es vorgestern an der freundlichen Unterstützung einer albanisch ind deutsch sprechenden Urlauberin hier am Strand? Die Gewissheit kommt später, wir haben den Touristenpreis erhalten.
Morgens ist uns bei der Einfahrtsstraße zum Apartment eine mit breiten weißen Strichen gekennzeichnete Fläche aufgefallen. Am Abend erklärt sich dieses. Hier wird selbst hergestellter Wein und Raki verkauft.
10% prozentige Steigungen und Gefälle im Ceraunischen Gebirge auf der Fahrt nach Butrint. 120 km in knapp 3 Stunden. War die Welterbestätte den Aufwand wert? Kein Vergleich mit Delphi oder Pompeji. Trotzdem eine interessante Anlage aus griechischer Zeit auf einer Halbinsel, in der zahlreiche Kulturen in den folgenden Jahrhunderten ihre Spuren hinterlassen haben.
Nationalpark Butrint
Nationalpark Butrint
Nationalpark Butrint – Taufkapelle
Nationalpark Butrint – Basilika
Nationalpark Butrint – Basilika
Nationalpark Butrint
Nationalpark Butrint – Löwentor
Nationalpark Butrint
Nationalpark Butrint- Theater
Nationalpark Butrint – Fähre
Die Rückfahrt nach Orikum beschert uns 2 Unterbrechungen. Im Ksamil entdeckt Moni am Strasenrand ein Grillrestaurant. Lamm, Schwein ind Huhn bräunen sich hier nicht in der Sonne. Verspätete Mittagspause. Es gibt einen gemischten Salat mit Brot und 500g Panceta Gici. Traditionell ist auch die gesamte Restaurantanlage.
Ksamil – Kreni Grill & Beer House
Ksamil – Kreni Grill & Beer House
Ksamil – Kreni Grill & Beer House
Ksamil – Kreni Grill & Beer House
Ksamil – Kreni Grill & Beer House
Abkühlung erfolgt einige Kilometer weiter am Palermo Beach. Klares und sauberes Wasser, vermüllter Strand, verfallene Gebäude mit anderweitiger menschlicher Nutzung.
Palermo Beach
Palermo Beach
Palermo Beach
Palermo Beach
Athina überrascht uns mit einer Linsensuppe mit leichtem Zitronenanklang (Ursache ist aber der sehr intensive Oregano), die auch kalt sehr lecker ist. Unser Apartment hat auch neue Bettwäsche und Handtücher erhalten. Für das kleine Problem mit der Dusche entschuldigt sie sich.
Heute bezahlen wir wie bei Booking angegeben unsere Unterkunft in bar. Athina nennt und notiert sich in ihrem – ich nenne es Buchungskladde liniert im DIN A5 Format – den Betrag und die Zahlung. Eine Quittung ist nicht erforderlich.
Wir liegen 2. Reihe. Die erste Reihe ist reserviert. Stolze 1500 Leke kostet uns die später zugestellte Sicht aufs Meer. Am Strand dürfen wir nicht liegen, weil dieser vermietet ist. Das EU-Recht ist hier nicht einklagbar, nur im Verteidigungsfall wird uns ggf. geholfen.
Dhërmi – Strand
Dhërmi – Strand
Dhërmi – Strand
Der Strand ist bis auf den letzten Zentimeter durchnutzt.
Dhërmi – Strand
Die Zufahrt zum Ort gestaltet sich nicht einfach. Zwischenzeitlich steigt TomTom aus, obwohl ich aktuelles Kartenmaterial installiert habe. Alte Wege sind nicht mehr kalkulierbar. Geht es ortsauswärts oder doch den Berg hinauf? Neue breite Straßen münden in Hotelbauten oder sogar Anlagen mit Kontrollstationen. Der Kommerz hat hier schnell eine neue Heimat gefunden. Gerne hätte ich mir diesen Ort zu Hoxhas Zeiten angesehen, aber das war auch nicht möglich.
Der Strand ist zu Ende, Berg und Fels versperrt den Zugang. Der Bagger muss ran, später wird er durch einen Kran ersetzt.
Dhërmi – Strand
Und dann gibt es auch hier das alte Problem mit dem Müll. Verkauft wird überall, auch unter dem Schirm, den ersten Mülleimer finde ich 50 m entfernt. Wer geht denn so weit, ohne den Pullmann zu nutzen?
Hier einige Impressionen vom Strand.
Dhërmi – Strand
Dhërmi – Strand
Dhërmi – Strand
Dhërmi – Strand
Dhërmi – Strand
Dhërmi – Strand
Dhërmi – Strand
Und was ist hier schön? Das erfrischende Wasser, der heiße Börek und die kalte Flasche Wasser, die warmen Temperaturen, der schattige Platz auf den Liegen… und Honig.
Dhërmi – Imkerei
Dhërmi – Imkerei
Wie schön, dass wir zwischen 2 Ferienorten in einem kleinen Dorf untergekommen sind. Wir nehmen den Hahn und die Hunde in der Nacht und am frühen Morgen gerne in Kauf.
Orikum – Blick auf die albanischen Alpen vom Balkon
In morgendlicher Kühle schreien sich die Hähne die Hälse wund. Einige Hunde stimmen ein. Gummireifen liegen in der Luft. Sind wir westlich der Adria gelandet?
Der Ruhetag beginnt am Strand auf neuer Decke.
Orikum
Und wieder entdecken wir einen Bunker, dieses Mal am Strand im Wasser.
Orikum
Heute Abend wird es wieder Garnelen geben, Brot kaufen wir auf dem Weg dorthin. Und zum Nachtisch kaufen wir Ashure wie gestern.
Orikum
Beim abendlichen Lauf entdecke ich weitere 3 Bunker im Ort. Die Wahl der Orte erschließt sich mir nicht.
Ein weht ein leichter, kühlender Wind vom Meer. Der kommende Sonnenuntergang erinnert an den Sonnenaufgang in Palau, sehr kontrastreich.
Gerade haben wir die Tiefgarage am Rande der neuen Stadterweiterung verlassen, der Alltag in den alten Viertel ist wieder präsent.
Tirana
Tirana – Straßenmarkt
Tirana – Straßenmarkt
Tirana – Straßenmarkt
Auf der Fahrt nach Orikum machen wir einen Abstecher nach Berat, der Stadt der 1000 Fenster. Wir haben nicht gezählt. Nach einem Espresso geht es um die Mittagszeit bei nun 38 Grad durch die Stadt. Im Gegensatz zu Tirana ist hier alles aufgeräumt und sauber. Müll wird nicht mehr auf der Straße entsorgt.
Berat
Berat
Berat – Vertreibung der deutschen Truppen durch Partisanen
Berat
Berat
Für das Abendessen macht Moni noch schnell ein paar Einkäufe. Es gibt (nur ganze) Hähnchen mit Salat.
Berat
Berat
Unser schönes Apartment mit Balkonblick (rechts oben) auf den kleinen Ort, die Berge und das Meer erreichen wir am späten Nachmittag. Wir müssen noch bei der griechischen Vermieterin auf den „Einzug“ warten, weil die Tochter und der Enkel gleich kommen werden. Sie bietet uns einen Frappé an und serviert eine kleine Portion Moussaka und Börek.
Orikum – Apartment Athina
Baue eine Straße in der Breite eines Autos, und Straßenlärm kommt nicht auf. Der Erkungsspaziergang führt zum Strand und damit einmal rund um den kleinen Ort.
Mit dem orangefarbenen Bus geht es in die Innenstadt und dann weiter mit dem blauen Bus Linie 11 Richtung Porcelan. Der Fahrer fährt, der Fahrscheinverkäufer verkauft, der Kontrolleur prüft später die Fahrscheine.
Tirana – Busticket
Nach fast 60 Minuten erreichen wir die Talstation.
Tirana – Seilbahn Dajti Ekspres
Die Fahrt dauert 18 Minuten. Wir haben eine wunderbare Sicht auf Tirana und die albanischen Alpen. In etwas mehr als 1000 m Höhe steigen wir und erkunden das Umfeld. Leider ist noch vieles lieblos hergerichtet, Müll liegt überall herum. Bauzäune versperren die Sicht auf den Wald, später werden dieses die Hotelanlagen schaffen. Bunker sind in Albanien allgegenwärtig. Im gesamten Land gibt es ca. 180.000 Stück.
Tirana – Bergstation Dajti Ekspres
Tirana – Bergstation Dajti Ekspres
Neben der Talstation liegt einer der großen Bunker in Tirana, in dem Enver Hoxha, der Betonbolschewist, auch Privaträume hatte. Fünf Etagen, 100 Meter tief unter der Erde. 106 Räume.
In der Stadt ist es sehr warm. Die Ventilatoren in den Cafés blasen zuckend wie Roboter warme Luft unter die Sonnenschirme, manchmal mit Wasserdampf. Die Temperatur steigt auf 36 Grad.
Tirana – Cooling Station
Eine morgendliche Kühle und Frische kann man in Tirana zur Zeit nicht nutzen. Wir brechen auf Richtung Pyramide und Mutter Theresa Platz. An Straßenmärkten und Bunkern vorbei machen wir einen klimatisierten Stopp und besuchen spontan die Fotoausstellung einiger Magnum-Fotografen, die nach dem Zusammenbruch der Hoxha-Ära Menschen im Alltag fotografiert haben.
Tirana – Marktstände
Tirana – Marktstand am Straßenrand
Tirana – Bunker in der Stadt
Tirana
Tirana – Pyramide
Tirana – Fotoausstellung „Things Take Time“ in der Landesregierung
Tirana – Fotoausstellung „Things Take Time“ in der Landesregierung
Tirana – Fotoausstellung „Things Take Time“ in der Landesregierung
Tirana – Fotoausstellung „Things Take Time“ in der Landesregierung
Und beim Mutter Theresa Platz treffen wir Agron Hoti, der ein Großgemälde (7.600 m2) für das Stadion entwirft.
Tirana – Agron Hoti „Vjosa River Projekt
Tirana – Agron Hoti „Vjosa River Projekt“
Tirana – Agron Hoti „Vjosa River Projekt“
Tirana – Agron Hoti „Vjosa River Projekt“
Eine Komoot-Empfehlung führt uns am späten Nachmittag zur Taverna Paidhaqe DAJKUA. Wirklich eine Empfehlung mit traditionellen Speisen frisch vom Grill im Keller. Das Abendessen wird vorverlegt. Für die gemischte Grillplatte, die Beilagen und Getänke zahlen 2.250 Leke.
Tirana – Taverna Paidhaqe DAJKUA
Tirana – Taverna Paidhaqe DAJKUA
Tirana – Taverna Paidhaqe DAJKUA
Der Rückweg führt wieder an unzähligen Straßenverkäufern und dem wuseligen Treiben auf den mit hupenden Autos und kreuzenden Zweirädern vorbei zum Hotel. Beim Überqueren muss man beharrlich sein grünes Recht einfordern.
Tirana – Historisches Nationalmuseum
Tirana – Auferstehungskathedrale
Tirana – Auferstehungskathedrale
Vergessen habe ich die Moschee, wo bringe ich sie unter? Erst mal am Ende.
Um kurz vor 11 Uhr erreichen wir die Grenze zu Montenegro in einem ausgedehnten Raftingrevier. 140 km mit Ziegen und Kühen auf der Straße, Serpentinen, unbeleuchteten Tunneln, Schlaglöchern, Brücken mit Holzbohlen und ohne Autobahn liegen seit unserer Abfahrt um 8:30 Uhr hinter uns.
Grenzübergang BiH nach Montenegro
In Montenegro haben wir ab Grenzübertritt besten Fahrbahnbelag mit Fahrbahnlinien, Leitplanken und sogar Tunnelbeleuchtung, in Bosnien haben wir das vermisst. Und die Landschaft ist faszinierend.
Montenegro – Pivsko jezero
Montenegro – Pivsko jezero
Um 14:30 Uhr erreichen wir die albanische Grenze, weitere 110 km sind geschaft, bis Tirana sind es nur noch 140 km. Für den Grenzübergang bei sehr moderatem Verkehr benötigen wir 1 Stunde. Eine lange Anfahrt, die nach dem Schengenraum ruft.
Um 18 Uhr erreichen wir unser Hotel in Tirana. Der Verkehr ist wirklich wie in Indien ohne heilige Kühe.
Am letzten Tag in Sarajevo holen wir noch Besuche nach und machen einen Abstecher durch die Innenstadt.
Wir beginnen bei unserem Hotel mit Blick auf die Lateinerbrücke. Berühmt ist sie für das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand im Jahr 1914, das sich am Nordende der Brücke ereignete und den Ersten Weltkrieg auslöste.
Sarajevo – Lateinerbrücke
Sarajevo – Lateinerbrücke
Heute ist Sonntag, wir müssen in beiden Kathedralen die Messen abwarten.
Die serbisch-orthodoxe Mariä-Geburt-Kathedrale ist eine der größten orthodoxen Kathedralen auf dem Balkan.
Sarajevo – Mariä-Geburt-Kathedrale
Sarajevo – Mariä-Geburt-Kathedrale
Sarajevo – Herz-Jesu-Kathedrale
Sarajevo – Herz-Jesu-Kathedrale
Und nun noch ein paar Impressionen aus der Stadt.
Sarajevo
Sarajevo
Sarajevo
Sarajevo
Sarajevo – Gemüsemarkt
Sarajevo – Gemüsemarkt
Sarajevo – Gemüsemarkt
Die Gazi-Husrev-Beg-Moschee ist die größte und älteste Moschee im Land, aber kein Vergleich mit der Blauen Moschee in Istanbul.
Sarajevo – Eintrittskarte Moschee und Karawanserei
Um 4:50 Uhr erinnert mich der Muezzin daran, im Auto den Stecker der Kühlbox herauszuziehen. Leider zu spät. Wir werden uns einen freundlichen Fremdstarter suchen, vielleicht schon beim Taxistand gegenüber.
Ansonsten planen wir heute eine Fahrt mit der Gondel auf den Hausberg und witterungsbedingt den Besuch eines Museums und einen Spaziergang durch die Innenstadt.
Die Fahrt mit der Trebević-Seilbahn dauert ca. 15 Minuten und bietet in 1160 m Höhe einen schönen Blick auf die Stadt. Oben gehen wir einen kleinen Rundkurs in morgendlicher Kühle. Die Kiefern duften.
Sarajevo – Trebević-Seilbahn
Sarajevo – Trebević-Seilbahn
Sarajevo – Trebević-Seilbahn
Sarajevo – Auf dem Trebević
Sarajevo – Auf dem Trebević
Sarajevo – Auf dem Trebević
Sarajevo – Olympische Bobbahn auf dem Trebević
Sarajevo – Olympische Bobbahn auf dem Trebević
Zurück in der Stadt besuchen wir noch das nahe gelegene Rathaus, in dem temporär Ausstellungsstücke zeitgenössischer Kunst gezeigt wird. Das hält sich in Grenzen und die Frage bleibt unbeantwortet, ob sich der Neubau eines Museums für zeitgenössische Kunst lohnt. Auf jeden Fall gibt es hierzu seit 1999 Überlegungen. Als Stararchitekt soll Reno Piano das Gebäude entwerfen und erstellen.
Sarajevo – Rathaus
Sarajevo – Rathaus
Sarajevo – Rathaus
Sarajevo – Rathaus
Sarajevo – Rathaus
An der Miljalka entlang und durch die Innenstadt schließen wir die heutige Berg- und Stadtwanderung.
Sarajevo – Miljacka-Fluß
Sarajevo – Miljacka-Fluß
Sarajevo – Kunst im öffentlichen Raum
Damit wir am Montagmorgen früh Richtung Tirana aufbrechen können, müssen wir noch das Batterieproblem lösen.
1. Lösungsversuch: TaxifahrerIn mit Überbrückungskabel
Der Versuch scheitert. Die deutschsprechende Taxifahrerin hat kein Kabel. Wenig später kommt sie mit einem Kabel zurück. Das Fremdstarten misslingt aber, weil ein Kabel an einem Endel durchtrennt ist. Die Klemmspange liegt in der Verpackung. Beim Startversuch schmort das Kabel. Wir brechen ab.
2. Lösungsversuch: Werkstatt in der Nähe der Talstation der Seilbahn
Das ist zu, aber nicht abgeschlossen. Wir gehen hinein und suchen. In der Werkstatt liegt ein Mann auf einer Liege und spielt mit einer jungen Katze. Er kann uns nicht helfen und schickt uns zum großen Parkplatz vor dem Rathaus. Dort sollen wir einen Parkwächter nach einem Kabel fragen.
3. Lösungsversuch: Parkwächter
Wir finden keinen Parkwächter und schildern einem Polizisten unser Problem. Routiniert und freundlich stellt er den Kontakt zu einem Pannenservice her. Wir müssen aber bar bezahlen. 66 KN. Genau soviel hat Moni noch in der Reisekasse und keinen Fennigk mehr.
4. Lösungsversuch: Bihamk
Wie mit dem Polizisten besprochen warten wir beim Hotelparkplatz auf Bihamk. Eine knappe halbe Stunde vergeht. Endlich kommt das gelbe Auto vom Pannenservice. Souverän begutachtet er die Situation und schließt die externe Batterie an. Und der Motor setzt sich in Bewegung. Stunden später und erleichtert übergibt Moni die letzten konvertiblen Mark.
Ich habe noch die Vorgeschichte vergessen.
Bevor die Taxifahrerin den ersten Versuch unternommen hatte, wollte ich den deutschen Pannenservice einer bekannten norddeutschen Versicherung um Unterstützung bitten. Schließlich haben wir einen Auslandsschutzbrief. Da ein EU-Roaming in Bosnien nicht möglich ist, habe ich für einen Tag ein Weltpaket zum Mobiltarif zugebucht. Nach 50 Minuten war mein Telefonkontingent aufgebraucht. Die Hotline vertröstete zuversichtlich, alle Plätze sind besetzt, haben sie noch etwas Geduld. Das Minutenkontingent hat dem ein Ende gesetzt.
Heute verlassen wir wieder einmal den Schengen-Raum. Was erwartet uns an der Grenze? Stundenlanges Warten? 2 Kontrollstellen gilt es heute zu passieren, aber nach 45 Minuten ist auch das erledigt. Der bosnische Zollbeamte ist an der großen Kiste im Auto interessiert. Als er aber erfährt, dass diese eine Kühlbox ist, winkt er uns durch.
Sarajevo ist mit unseren bisherigen Stopps nicht vergleichbar. Der muslimische Einfluss ist allgegenwärtig, die Stadt befindet sich im Umbruch, das Ursprüngliche ist noch vorhanden.
Unser Hotelzimmer (Balkon in der Mitte) beziehen wir aufgrund des Stop and Go Verkehrs in Sarajevo erst kurz nach halb 5.
Sarajevo – Hotel Ornament
Wir sammeln noch einige erste Eindrücke und befolgenden die Restaurantempfehlung des Portiers: Ćevabdžinica Beg im Basarviertel. Es gibt tradionell Cevapcici in Brot mit Salat, die Moni noch um Pommes und Cola aufstockt. Ich trinke Ayran und hinterher einen Mokka mit einer Süßspeise.
Aus Platzgründen in der Innenstadt wurde das viel zu große Museum am Stadtrand gebaut. Das Bespielen fällt zur Zeit noch spürbar schwer. Mit der 6 geht es Richtung Sopot, nicht nach Polen.
Zagreb – Tram 6 zum Museum für zeitgenössische Kunst
Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Das Museum widmet sich überwiegend kroatischen Künstlern. Die Aufbruchstimmung ist zu spüren, vieles wird versucht in Bild, Video oder Ensemble. Dadurch wirkt alles abwechslungsreich, nichts ist inszeniert, alles irgendwie authentisch. Dabei muss nicht alles gefallen, allein der Versuch ist interessant.
Es gibt auch viele unterhaltsame und lustige Objekte.
Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Aber auch Objekte der Betroffenheit sind hier zu finden.
Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Zum Abschluß nehmen wir die Rutsche aus dem 2. Stock. Die Rutsche aus dem 3. Stock ist leider gesperrt. Auch gut so, es geht immer schneller auf dem Rutschteppich nach unten, ein Eingreifen und Steuern ist nicht möglich. Ich lande neben der Auslaufbahn. Aber es ist gut gegangen.
Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Norbert schickt am Abend einen Katalogauszug der Jubiläumsausstellung der Mitglieder des Photomuseums Braunschweig. Wer wird denn in Istanbul frisiert?
Der Besuch des Marktes und der Einkauf für das Essen am Donnerstag macht viel Spaß. Es soll eine Gemüsepfanne geben. Dabei wissen wir noch nicht, was uns am Abend ereilt.
Zagreb – Markt
Zagreb – Markt – 1 Aubergine
Zagreb – Markt – 2 Kartoffeln
Zagreb – Markt – 1 Aubergine
Mit dem Bus 617 fahrent wir zum Hausberg. Mit der Gondel geht es dann in 25 Minuten nach oben. Hier ist es angenehm kühl bei 24° Grad und leichtem Wind.
Auf der Rückfahrt legen wir einen Stopp zum Besuch des Mirogoj-Friedhofes ein.
Zagreb – Mirogoj-Friedhof
Zagreb – Mirogoj-Friedhof
Essen nebenan bei Kod Pere, 20 Cevapcici, Pommes für 2, 3 Kalovacko. 2 Schnaps und … 2 Salate für 30 Euro. Die Hälfte vom Essen gibt es morgen. Die Bedienung sagte, dass es traditionelle kroatische Portionen gibt. Das relativiert die Essenssituation für morgen.
Desweiteren berichtet sie von einem Mann aus Montenegro, der berichtete, dass die Albaner wie in Indien Auto fahren, nur Heilige Kühe kennen sie nicht.
Bei 39° Grad machen wir einen Stopp im „Arena Centar“, um erste Versorgungen für das Apartment vorzunehmen. Heute Abend gibt es Scampis.
Vorher wird noch schnell die Stadt erkundet. 202 Stufen hinunter vom Apartment. Über den Marktplatz und Nebenstraßen geht es dann mit der weltkürzesten Standseilbahn für 66 Cent in 55 Sekunden 66 Meter hoch zur Oberstadt.
Zagreb
Zagreb – Marktplatz
Zagreb
Zagreb
Zagreb – Dom
Zagreb – Fahrkarte Standseilbahn
Zagreb – Standseilbahn
Zagreb – Standseilbahn
Zagreb
Der Weg hinterunter endet am Treppenaufgang zum Apartment. Diesmal sind es nur sportliche 101 Stufen.
Glockenturm auf dem Schloßberg per Standseilbahn
Uhrenturm auf dem Schloßberg zu Fuß über 260 Stufen
Glockenspielplatz ist die Adresse, aber um 12 Uhr sind wir wieder nicht rechtzeitig am richtigen Ort
Moni gibt auf
Nein, um 18 Uhr sind wir pünktlich bei der letzten von 3 Vorstellungen.
Graz – Glockenspielplatz
Graz – Glockenspielplatz
Graz – Glockenspielplatz
Die neue kulinarische Entdeckung ist der Käfersalat, und alle Zutaten kaufen wir auf dem Bauernmarkt.
Käferbohnen 24 Stunden in 3facher Wassermenge einweichen und ca. 2 Stunden kochen. Dann zubereiten wie Bohnensalat, aber mit Kürbiskernöl.
Der Murr entlang bei morgendlicher Frische stadtwandern wir Richtung Schloßberg. An der Mur-Insel und dem Kunsthaus vorbei geht es durch den Volksgarten ins Kloster.
Graz – Kunsthaus mit Blick auf den Schloßberg
Unsere Mittagspause verbringen wir auf dem Schloßberg im Biergarten im Schatten unter großen Bäumen mit Blick auf Graz und das Umland. Hoch fahren wir mit der Standseilbahn, runter nehmen wir statt der Rutsche den Lift. Sehr bequem.
Graz – SchloßbergbahnGraz – Lift im Schloßberg
Aber heute müssen wir uns in der Messe noch die Fotoausstellung von Kristian Schuller ansehen. Morgen ist Montag.
Graz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand ShowGraz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand ShowGraz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand ShowGraz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand ShowGraz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand Show
Pünktlich zum Endspiel erreichen wir wieder das Hotel. Der Himmel hatte sich bereits verdunkelt. Blitze und prasselnder Regen lösen die schwüle und sehr warme Luft ab. Sogar die Grazer kennen diese Witterung nicht. Spanien gewinnt, gut so. Wir schauen das Spiel in der Hotelbar, Gösserbier erfrischt uns.
Die Brote sind geschmiert, Heilwasser ist gekühlt.
Nach einer von vielen Staus und Umleitungen geprägten Fahrt kommen wir endlich nach 17 Uhr in Graz an.
Obgligatorisch erkunden wir wieder den Weg in das Zentrum. Beim Würstl Scheich gibt es zur Stärkung einen Classic Hot Dog. Empfehlenswert und günstig.
Würstl Scheich
Graz – Würstl Schleich
Graz – Bestellung beim Würstl Schleich – Wir sitzen vorne drinnen, der Dog wird gerecht geteilt.
Und nebenan „Die Eisperle“, die ihrem Namen gerecht wird.
Rechts vom Hotel Pupp geht’s es nach den Quellwasserproben, unterschiedlich salzig und bis zu 65° Grad heiß, und einem Besuch bei Manufaktura (100% tschechisch) hoch zum Dianaturm, zuletzt doch noch 150 Stufen, weil der Aufzug streikt.
Talstation der Standseilbahn
Standseilbahn
Aussichtsturm Diana
Und hier gibt es Krusovice, hell und dunkel.
Der Rückweg führt uns an der orthodoxen Kirche Peter und Paul vorbei. Karl Marx nimmt Kenntnis von unserem Besuch und die Villa Becher lädt zur Besichtigung ein.
Karl-Marx-Denkmal
Russisch-Orthodoxe Kirche St. Peter und Paul
Karlsbad – Villa Becher
Karlsbad – Villa Becher
Karlsbad – Villa Becher
Karlsbad – Villa Becher
Gerade noch sahen wir herausragende solitäre Villenarchitektur, Nun zerstört der Brutalismus das Bild.
Karlsbad- Alter Brutalismus
Karlsbad– Neuer Brutalismus
Gewitterzeit kündigt sich mit Vorboten an.
Wir nutzen diese Zeit im Inneren des städtischen Kurhauses und genießen das Sprudelbecken und die Dampfsauna.
Karlsbad – Städtisches Kurhaus mit Badeanstalt
Nach dem Picknick auf dem Balkon nutzen wir noch schnell die regenfreie Zeit, um eine kleine Flasche mit salzigen Quellwasser aus Nr. 15 abzufüllen. Die Fahrt morgen nach Graz ist lang, und Wasserdoping ist ein gutes Mittel gegen die Anstrengung und für die Fitness.
Kurz vor 13 Uhr starten wir nach unserer Arbeit Richtung Karlsbad. Der obligatorische Stopp nach ca. 2 Stunden versetzt uns das erste Mal ins Staunen. Hier wird hinter dem Zaun gegrillt. Unerreichbar für Parkende?
Autobahnrastplatz
Kurz vor Ablauf des gebührenpflichtigen Parkens um 18 Uhr erreichen wir das Hotel Romania. Vom Balkon genießen wir das Rauschen der Tepla. Morgen früh wird umgeparkt.
Mit einem ersten Spaziergang vorbei an den Heilbrunnen sehen wir uns genötigt, wie von vielen Besuchern genutzt, ebenfalls die schon fast obligatorische Schnabeltasse für das Heilwassertrinken zu kaufen. Ein Irrer Genuß, z.T 60 Grad heiß.
Brunnen in Karlsbad
Moni hat Hunger. Gut, dass wir ein Restaurant recherchiert haben. Leider ist dieses ukrainische Geschäft geschlossen. Aber Rettung ist im der Nähe, ein georgische Restaurant. Mit lauter Musik und einer Operneinlage werden wir im Wohnzimmer empfangen. 10 von 17 Plätze sind besetzt, alles wirkt familiär.
Restaurant Pirosmani
Restaurant Pirosmani
Georgische Essen muss traditionell sehr fleischladtig sein. Aber das frisch gebacken e Brot und der Salat sind klasse.
Dajti-Seilbahn Information
Mit dem orangefarbenen Bus geht es in die Innenstadt zum Tirana Central Bus Stop und dann weiter mit dem blauen Bus Linie 11 Richtung Porcelan.Die Buslinie 11 (Linja 11) in Tirana verbindet das Viertel Porcelan mit dem Stadtzentrum (Qendër) und fährt weiter bis zur Seilbahnstation Dajti Ekspres. Zentrale Busstation bei der Reiterstatue Skanderbeg
Führung Flughafen Tempelhof Information
Treffpunkt der Führungen ist das Besucherzentrum CHECK-IN am Platz der Luftbrücke, direkt neben dem zentralen Haupteingang des Flughafengebäudes. Route
Lost Place Teufelsberg (Grunewald) Route
Der Teufelsberg in Berlin ist ein Lost Place mit einer spannenden Geschichte. Er wurde aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs aufgeschüttet und diente als Abhörstation der Amerikaner im Kalten Krieg.
Heute ist er ein Paradies für Graffiti-Künstler, Fotografen und Abenteurer, die die verlassenen Gebäude erkunden wollen. Der Teufelsberg bietet übrigens einen fantastischen Blick über Berlin.
Blumenmarkt mit Kauf von kleinen Kostbarketen (helle und dunkle Eichenblatt, Rukola, Pflücksalat, Kohlrabi, Wirsingkohl) und eine alte Marmande Tomatemsorte
Moni kommt vom Kita-Kochen. Damit wir zeitnah ohne großen Aufwand Richtung Thüringen aufbrechen können, gibt es Käse-Kürbis-Laugenringe von Mechau.
Das Wetter ist vielversprechend. Unseren ersten Stopp auf der ursprünglich geplanten Fahrt zum Panorama-Museum in der Nähe von Bad Frankenhausen machen wir sehr spontan im Vorbeifahren am Kyffhäuser-Denkmal. Was für eine Anlage! Wenn das die Zwerge non Erebor wüssten.
Weiter geht die Anfahrt über Erfurt nach Gotha. Die kürzeste Strecke
Und am Abend suchen wir die Restaurantempfehlung von Werner. Es soll Pizza gen in der Osteria. Aber mittlerweile ist das Restaurant in asiatischer Hand, und Pizzen stehen nicht auf der Menükarte. So landen wir nach einigem Suchen nach regionaler Küche im Ratskeller. Der Inhaber oder Geschäftsführer ist Italiener, seine Angestellten ebenfalls Italiener und türkischer Herkunft. Der Nahe Osten könnte auch vertreten sein.
Moni verschmäht die Konvenienz-Möhren.
Die Kirchenglocke ist 7/24 in Betrieb. Zu jeder Viertelstunde erklingt eine Glocke in Anzahl der Viertelstunden. Zur vollen Stunde schlägt eine andere Glocke in Anzahl der vollen Stunden, um Mitternacht somit 4 + 22 Mal.
Werner hat am Wochenende die Schmetterlingsraupen im Buchsbaum gespritzt. Den Rasen konnte er aber nur mit dem Trimmer stutzen. Der Elektrorasenmäher startet nicht. Ist er neidisch auf den neuen Betriebskondensator im Häcksler.
Der alte defekte Betriebskondensator
Heute (03.05.2024) ist der neue Betriebskondensator angekommen. Der Test findet am Nachmittag statt. Und er schnurrt, aber erst nach Änderung der Polarität.
6 Zylinder, 32 Gänge, emissionsfrei6.32 E (Baujahr ab 1996)
Der Hechselmax hat uns im Stich gelassen. Klopfen und rütteln am Motorblock bringen den Motor nicht zum Laufen. Also muss der Häcksler zerlegt werden, um mögliche Fehlerquellen zu finden. Ein jahrelanger chemischer Prozess hat die Schrauben mit dem Gehäuse verbunden, aber mit Gewalt, dem richtigen Werkzeug und viel WD40 trennen wir die Elemente. Und Blumengarn umgarnt die Achse sprichwörtlich. Von Hand lässt sich schließlich der Motor zu rotierenden Bewegungen hinreißen. Bei geschlossenem Gehäuse ist dieses aber nicht möglich. Die Internetrecherche bringt mich auf die Spur zum Betriebskondensator. Gleich bestellt und nach 3 Tagen nach der Lieferung verbaut schnurrt der Motor wie zu besten Tagen.
Unser Spaziergang, oder eher Kontrollgang, soll uns heute auch wieder zum Schrebergarten führen. Beim Bahnübergang stelle ich fest: der Schlüssel fehlt. Also fahre ich später noch einmal mit dem Fahrrad hin, und Speck bzw. Käserinde kann ich dann auch mitnehmen.
Die erste fiel im ersten Jahr nicht sehr üppig aus. Mal lag es an den falschen Plätzen im Garten, mal an der zu späten Anzucht. Dann kam noch die Gartenpest dazu bei den Gurken, die frühe Trockenheit, dann Starkregen. Aber insbesondere die schleimenden und grabenden Tiere waren eine Last. Dabei lasse den Maulwurf außen vor. Angefressene Zucchini, Tomaten und Kürbisstränge, verwelkende Gemüsestände waren Anlaß, Vorbereitungen für das nächste Jahr zu treffen. Dabei hat bereits die Bierfalle gegen die Schnecken sowie ein konsequentes Absammeln erste Erfolge gezeigt. Nun ist die Wühlmaus dran.
15 Mäuse sind mir in die Falle gegangen. 2 Fallen sind bereits aus dem Garten verschwunden, hier verdächtige ich einen Greifvogel. Aber noch immer wird die Käserinde verzehrt. Daher wird die Falle weiterhin beobachtet und vorsichtshalber befestigt. Hilft vielleicht das Hochwasser?
Nach fast 4.500 km kommen wir leider ohne roten Schirm wieder in Braunschweig an. Maria hat uns für 19 Uhr zum Abendessen eingeladen, ein schöner Urlaubsabschluß. Und am Montag warten wieder Kinder und Akten auf uns.
Die Nacht haben wir mit 2 größeren Heuschrecken verbracht. Vermutlich haben sie auch die Wärme und die grüne Zeltplane gesucht.
Die Einladung von Standa und Sarka konnten wir in Braunschweig nicht abschlagen. Wie werden rechtzeitig zum Grillen in Ricany, einem Vorort von Prag, da sein. Und wir verbringen ei en netten Abend mit Freunden bei sommerlichen Temperaturen und wunderbaren Gastgebern.
Tatsächlich haben die Hartliner bei kalter und feuchter Nacht unter der Plane geschlafen. Unser Zelt wärmt gut, und ein weiteres Gutes sind weiter Schal, Mütze und neu mein neuer roter Hoodie.
Wien haben wir für uns abseits der touristisch überlaufenen Innenstadt neu entdeckt. Endlich. Früh ging es in den Prater. Wenig los, aber dafür viel Spaß beim Fotografieren. Moni nimmt das Riesenrad, zusammen steigen wir in die Geisterbahn. Ich muß Moni beschützen.
Die Route führt uns weiter zum Campus der WU Wien. Beeindruckend, diese Lernatmosphäre, Ruhe und Entspanntheit, die sich in der Konstruktion des Stadtteilteils Viertel Zwei fortsetzt.
Wien – Campus WU – Bibliothek von Zaha HadidWien – Campus WU – Bibliothek von Zaha HadidWien – Campus WU – Bibliothek von Zaha HadidWien – Campus WUWien – Stadtteil Viertel ZweiWien – Stadtteil Viertel Zwei
Mit der U2 geht es weiter in die Innenstadt zur Jugendstilroute der Stadt Wien. Ein bisschen überbewertet, und dann noch durch die touristischen Massen. Mir ein Greuel. Und der Schirm wurde in der Albertina modern auch nicht abgegeben. Trotzdem gab es einige schöne Orte, und mit Falco gab es einen überraschenden Abschluss am Ende des Naschmarktes.
Wien – VotivkircheWien – Hl. AntoniusWien – FeuerwehrWiener BaumkuchenWien – Jugendstilroute – SecessionWien – Jugendstilroute – AnkeruhrWien – Jugendstilroute- Pavillipns KarlsplatzWien – Jugendstilroute – Wienzeilenhäuser von Otto WagnerWien – Falco
Heute bleibt die Küche kalt es ein halbes Hähnchen kalt. Unser österreichisches Abendbrot mit Salat.
Ausstellung Steve McCurry im SemperdepotWien – Steve McCurry Ausstellung – EintrittskarteWien – Steve McCurry Ausstellung – EintrittskarteAusstellung Steve McCurry im SemperdepotAusstellung Steve McCurry im SemperdepotAusstellung Steve McCurry im Semperdepot
Kino lief auf der Zeltwiese. Lehnstuhl zurechtrücken, Wein einschenken und zuschauen. Camper, die mit Bedienungsanleitungen hantieren und die Umsetzungen versuchen, neue Großraumzelte mit Überdruck versehene Luftwürsten gleich schlanken Bananen statt Stangen und das im wahrsten Sinne bei dieser kühlen Witterung coolste Zelt besteht an den Ecken aus 4 Fahrrädern, über die eine Plane gelegt und an den Fahrrädern befestigt wird. Darunter eine Plane als Liegefläche und die Seiten provisorisch verhangen. Morgen schaue ich mir diese Konstruktion genauer an.
Die Nacht war kalt, zu. Glück hatte ich die Schlafmütze und einen Schal eingepackt.
Es nieselt bis zum späten Nachmittag. Und beim Museumsbesuch in der Albertina modern wird Moni auch noch der Schirm geklaut, den sie neben einem Schirmständer abgelegt hatte.
Wien -Vor dem Parlament mit Schirm
Malade beginnt der Tag. Und das Wetter macht keinen richtigen Spaß bei der Außenbesichtigung von Wien. Dafür ist der Museumsbesuch schon ein Highlight. Die Außenstelle der Albertina Zeit zeitgenössische Kunst vom Feinsten. Nara, Warhol, Hirst, Dines, Lichtenstein, Smith, Kiefer u.a. sind z.T. großformatige in den hohen Räumen vertreten.
WienWien – Albertina modern Noshitomo NaraWien – Albertina modern Noshitomo NaraWien – Albertina modern Noshitomo Nara
Im Laufe des Tages haben sich kleine Impressionen, an die ich mich später erinnern möchte.
Wien – Denkmal für die TrümmerfrauenWien – ParlamentWienWien – Blick auf das BurgtheaterWien – Rathaus hinter der Filmfestkulisse
Vielleicht schauen wir uns morgen einen Film an, sofern das Wetter und die Physe mitspielen.
WienWienWienWien
Eine kleine Reminiszenz am Abend. Es gibt serbischen Salat, sehr fein. Rezept geben wir gerne weiter.
Dieser Beitrag wurde in der Herrendusche auf dem Zeltplatz erstellt. Wegen der Steckdose.
Die letzten Dinare werden wir nicht mehr umsetzen können. Vielleicht reicht das Geld noch für die Bezahlung der Maut in Landeswährung anstatt Euros. Wir nehmen hier die Visa-Währung, fast der gesamte Rest wird in Ayvar angelegt. Auf der Fahrt zum Aroma- Markt kommen wir am Partizan-Stadipn vorbei. JNA Grupa hat die grauen Fassaden mit Fußball-Motiven versehen.
Stadion Partizan BelgradStadion Partizan BelgradStadion Partizan Belgrad
Leicht bewölkt und angenehm kühl beginnen wir die Weiterreise nach Wien. Die serbische Grenze ist noch schnell passiert, die ungarischen Kontrollen für EU-Bürger gestalten sich zeitraubender. Aber Türen müssen nicht geöffnet und die dahinter verborgenen Schätze erklärt werden. Falsche Annahme! Aber wir haben nichts zu vergolden, und der Kontrolleur ist zufrieden mit dem Blick in den Kofferraum.
Nach 8 Stunden haben wir den Zeltplatz in Wien an der Donau erreicht. Es gibt nur noch Zeltplätze ohne Stromanschluß. Stromanschluß ist bei den Duschen. Dafür ist die U-Bahn in die Stadt und der Prater jenseits der Donau sehr nah.
Wir werden sparsam mit den Batterieladungen umgehen. Bilder und Einträge werden daher sparsamer ausfallen.
Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg zum Museum für zeitgenössische Kunst, d.h. ausschließlich Kunst serbischer Künstler ab dem 20. Jahrhundert. Die Route führt uns an den Hauptbahnhof und den Busbahnhof vorbei. Vor uns erhebt sich die mächtige Statue von Stefan Nemanja.
Belgrad – Denkmal Stefan Nemanja vor dem Hauptbahnhof
Über die Grüne Brücke überqueren wir die Sava Richtung Neustadt. Die Straßenbahnen rumpeln über die Brücke, die Geräusche sind später noch von weitem hörbar. Die Bahn überträgt spürbar die von den unebenen Spuren erzeugten Schwingungen auf die Eisenkonstruktion. Rostige Elemente geben den Blick nach unten frei.
Belgrad – WaterfrontBelgrad – Waterfront
Das Museum ist nicht nur architektonisch, sondern auch vom Darstellungskonzept und den Werken sehr interessant. Besonders die Linolschnitte aus den zwanziger und dreißiger Jahren sind so klar und wirkungsvoll in ihrer Aussage und Darstellung.
Belgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Musrum für zeitgenössische Kunst
Und kurzweilig kann es hier auch noch zugehen.
Belgrad – Musrum für zeitgenössische Kunst
Mit dem Salon für zeitgenössische Kunst, ein Raum im Erdgeschoss in der Nähe der französischen Botschaft, beenden wir unsere Museumstour. Von der nahegelegenen Festung schauen wie ein letztes Mal die Sava flussabwärts. Rechtzeitig vor dem angekündigten Regen um 17 Uhr wollen wir wieder im Hotel sein und das Restaurant ausprobieren.
Belgrad – StraßenverkaufBelgrad – Straßenverkauf von T-Shirts mit den Abbildern von Tesla, …
Das Frühstück ist ei-dominierend und wird nach Auswahl zubereitet. Ich mag EIER.
Bereits vor 8 Uhr brechen wir zur Altstadt auf. Den ab 15 Uhr soll es regnen. Bis dahin haben wir wolkig sonniges Wetter. Auf dem Weg zur Festung legen wir bei dem beeindruckenden Dom des Heiligen Sava, der erst 2003 eröffnet wurde, einen ersten Stopp ein. Do viel Blattgold und Marmor, Oligarchen machen es möglich.
Belgrad – Dom des Heiligen SavaBelgrad – Dom des Heiligen SavaBelgrad – Dom des Heiligen SavaBelgrad – Dom des Heiligen Sava
Vorbei an Hausfassaden aus unterschiedlichen Epochen und Zuständen erreichen wir die große Festungsanlage im Vaubanstil. Toll wie die Räume zwischen den 3 Festungsringen genutzt werden: Tennisplatz, Basketballplatz, Dinoland für Kinder, Spielplatz oder Waffen-Museum.
Belgrad – AltstadtBelgrad – Hotel MoskauBelgrad – FestungBelgrad – Festung
Von hier oben haben wir einen sehr schönen Ausblick auf die Neustadt und den Zusammenfluß der Sove in die Donau.
Vielleicht nehme ich heute eine Ruhepause. Bestimmt werden aber die vielen neuen Eindrücke ein Anderes bewirken.
Vorher werden die letzten 34 Lei auf dem Markt und in der Bäckerei ausgehen. Dabei kommt es gleich beim Kniblauchkauf zu einer Verwechslung. Der alte Mann fragt Moni, ob sie Knoblauch verkauft. Die Situation ist schnell aufgelöst, und die wahre Verkäuferin kommt dazu.
Im Nirgendwo, der Grenzübergang. An der rumänischen Grenze werden wir kontrolliert. An der rumänischen Grenze muß Moni die Türen öffnen. Kühlschrank mit Weintrauben, Geschirrkiste mit blauem Sieb, Campingutensilien, …. Der Grenzbeamte ist zufrieden, wir glauben, eher verdutzt.
Rumänische GrenzeSerbische Grenze
Angekommen, in der „Alten Mühle“ Sarma und Cevapcici gegessen, der angekündigte Starkregen setzt um 14.30 Uhr ein, wir kehren leicht durchnässt ins Zimmer zurück. Der erste Tag in Belgrad ist wohl ins Wasser gefallen. Oder gibt es am Abend noch ein Regenloch? NEIN.
Wir warten auf den Vaporetta. Ich frage Moni. „Was nehmen wir mit aus Rumänien?“
Rumänien ist sehr unterschiedlich, mit einer anderen Verbindung zur Tradition im Nordosten, Bekreuzigen, auch beim Vorbeigehen an Statuen, Ärmlichkeit, Rückständigkeit, schick durch das Dorf gehen, mit dem Fahrrad durch das Dorf cruisen, Pferdekutschen, Kühe an der Straße, Englisch wird auf der Straße nicht gesprochen, …
In Temeswar: frisch gebackenes Brot mit Mohn oder Sesam, westliche Kleidung, Verständigung auf Englisch, Verkehrsmittel mit Card-Ticket, …
Insgesamt gilt für Rumänien: viele verschiedenreligiöse Kirchen (römisch- katholisch, serbisch-orthodox, griechisch-orthodox, jüdisch), viele Menschen in und manchmal auch vor den Kirchen …
Mit dem Vaporetto fahren wir zur Serbischen Kathedrale und suchen die letzten verbleibenden Sehenswürdigkeiten auf. Unter anderem fehlt noch die Besteigung des temporären Baumturmes. Ich werde mich anstrengen und die Ängste durch Freude vertreiben. Ob das klappt? … Fast.
Timisoara – Serbische KircheTimisoara – Blick auf den begrünten temporären TurmTimisora – Blick vom begrünten temporären Turm
Es wird spürbar wärmer. Daher besuchen wir nach dem korenischen Mittagessen zum Ausruhen wieder den Innenhof der temporären Sculptura-Ausstellung der ehemaligen Militärschule und die klimatisierten Räume des Kunstmuseums.
Timisoara – Kunstgalerie – Foto vom Aufstand 1989Timisoara – Kunstgalerie
Mit dem Vaporetto geht es dann am späten Nachmittag zurück. Belgrad müssen wir noch vorbereiten.
Die Temperaturen klettern am späten Vormittag auf 34 Grad. Im Schatten eines Schirmes trinken wir einen Cappuccino und beobachten das Treiben zum Jahrestag der Stadt. Militär, Gendarmerie, Feuerwehr und weitere uniformierte und bewaffnete sowie unbewaffnete Gruppen sind paradengleich aufmarschiert. Erst erfolgt die geistliche Zeromie mit Weihrauch. Dann wechseln sich die städtischen und kommunalen Sprecher mit Grußworten ab. Die Hitze fordert auch bei den teilnehmenden Uniformträgern ihren Tribut. Sanitäter geleiten die Betroffenen in den Schatten und versorgen diese. Nach fast 90 Minuten ist die Veranstaltung zu Ende. Die städtischen und kommunalen Vertreter verlassen den Schattenbereich der kleinen Bühne und müssen nun auch in der Donne den Heim- oder Arbeitsweg antreten.
Heute schaffen wir in 15 km alle Plätze zu besichtigen. Timisoara besitzt fast 10.000 denkmalgeschützte Gebäude. Und an vielen, und insbesondere in der Innenstadt, wird saniert. Sehr gelungen war die Weiternutzung der ehemaligen Militärschule für Ausstellungen und Kulturangebote.
Ehemalige MilitärschuleAusstellung in der ehemaligen MilitärschuleAusstellung in der ehemaligen MilitärschuleAusstellung in der ehemaligen MilitärschuleBesuch der Ausstellung Sculptura
In der Touristinfo erhalten wir einen Tipp für eine Abendveranstaltung im Teatrul de Vara (Orchester Liea, Pasha Parfeni, ….). Hin fahren wir mit dem Valporetto für 21 Cent je Person, zurück nehmen wir die Tram für 82 Cent je Person. Bezahlt wird in den Fahrzeugen per Card. Alles ganz einfach.
Vaporetto auf der BegaTeatrul de VaraTeatrul de VaraTeatrul de Vara
Das Navi hatte uns gewarnt. Aber es kam noch anders, weil eine Autobahnauffahrt und die Autobahn vollständig gesperrt war. Nach gut 9 Stunden haben wir die Strecke von 560 km nach Temeswar abgefahren, eben die kürzeste. Nun erfolgt nach dem Check-In beim Rentner eine kleine Runde durch das Stadtviertel und die Nahversorgung mit Spezialitäten aus dem Glas, Draculawein, Bergenbier und lokalen Backwaren für die rumänische Sülze. Morgen starten wir, die Erwartungen sind enorm.
4:30 Uhr beginnen die Marktbeschicker klappernd die Standstangen in die richtige Ordnung zu bringen. Erste Stimmen geben Kommentare und Anweisungen.
Gura Humora – In der Nähe der MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – Bei der MarkthalleGura Humora – MarktGura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – In der Nähe der Markthalle
Das Telefonat mit Tante Elli war vielversprechend. Nach dem Kontakt mit ihrem Sohn konnte sie die Unterlagen über das Schwarzthal für uns zur Verfügung stellen. Wir fahren zurück ins Schwarzthal, wie gestern 6 km über einen Feldweg. Die gemeinsame Zeit mit ihr war sehr nett und offen informativ. In den Unterlagen befanden sich auch Skizzen der Wohnorte der Einwohner vom Schwarzthal um 1930. Darin befindet sich die Lage des Hauses von Josef Pilsel.
Auszug aus der Lagebeschreibung der Einwohner um 1930Ungefähre Lage des Hauses von Josef Pilsel
Tante Elli berichtet noch, dass die Kirchenbücher in der römisch-katholischen Kirche in Gura Humora sein könnten. Daher besuchen wir noch die Kirche, um weiteres zu erfahren. Erst nach der Mittagszeit erreichen wir telefonisch einen Geistlichen, der uns empfängt. Die Kirchenbücher sind jedoch nicht in der Kirche hinterlegt. Wir vermuten, daß diese auf der Flucht on Österreich, Polen oder Deutschland verschollen sind. Aber wir werden weiter recherchieren und Kontakte auch aus dem Internet nutzen.
Im SchwarzthalGura Humora
Spannend ist die Frage zum Abschluss des Abendessens. „50 oder 100 cl?“ Traditionell werden 100 cl getrunken, ich entscheide mich für die halbe Menge. Gemeint ist Palinka Vlad Tepes, ein Pflaumenobstler. Er schmeckt sehr gut nach dem traditionellen Essen mit Mamaliga.
Nach dem Frühstück besuchen wir die Markthalle und die angrenzenden Spezial- und Individualgeschäfte.
Gura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – An der Markthalle
Wurden unsere Erwartungen an den heutigen Tag erfüllt? Trotz Hilfe durch Dorfbewohner und die Familie von Theo, der in Deutschland bei Porsche in der Montage arbeitet und immer wieder dolmetscht, kommen wir bei der Klärung der Lage des damaligen Hauses der alten Fotografien nicht weiter. Nun kann nur noch Tante Elli helfen. Sie lebt alleine am Dorfausgang. Leider können wir auf den Weg dorthin Theo als Führer nicht mitnehmen. Wir haben nur zwei Sitze zur Verfügung. So nimmt er einfach seinen Squad, obwohl es noch regnet, und er spricht von „meine Wäsche ist gewaschen“. Leider muss Tante Elli bei ihrem Sohn in Deutschland anrufen, um zu erfahren, wo sich die Karte mit den Eintragungen der ersten Siedler befindet. Tante Elli ist im Dezember 1940 und spricht gut deutsch. Sie lebt in dem großen Haus alleine. 4 Hunde passen auf, denn auch Bären und Wölfe leben im angrenzenden Wald. Drei sind angeleint, und der 4. lernt gerade das Bellen. Der Sohn ist nicht erreichbar, daher telefonieren wir morgen miteinander, um zu klären, ob und wo sich die Karte im Haus befindet. Neue Hoffnung?
Auf dem Friedhof sind keine Spuren der Familie zu finden. Es befinden sich aus der Siedlerzeit nur noch 5 alte Grabsteine. Die Familiennamen passen auch zeitlich.
Wir sollen bei Theo, der erst gestern mit dem Bus aus Deutschland angekommen ist und bis fünf Uhr heute morgen die Rückkehr mit dem Schwager in der Sommerküche gefeiert hat, übernachten und das Hotel vergessen. Das passt aber nicht mehr, und wir haben auch noch weitere Ziele.
Aufgang zum Kloster Voronet
Wir machen auf der Rückfahrt zum Hotel die geplante Besichtigung des Klosters in Voronet. Vom viel gepriesenen Blau der Fresken ist nicht mehr viel zu spüren. Der Aufgang zum Kloster erinnert uns an den Aufgang zur Burg Bran in Brasov (Drakulaburg).
Aufgang zum Kloster VoronetVoronet – KlosterVoronet – KlosterVoronet – KlosterUnterwegs
Auberginenmus, Kartoffelsalat und mit Käse gefülltes Spiegelei gibt es zum Frühstück. Und an der Ecke des Frühstückstisches steht eine kleine Flasche mit Obstbrand und Schnapsgläser. Nach einen kleinen Spaziergang durch Baia Mare brechen wir um 10.30 Uhr Richtung Gura Humora auf. 250 km liegen vor uns, und die Karoatenausläufer unter dem Autoprofil. Dorf an Dorf, Serpentine am Serpentine, um kurz vor 18 Uhr haben wir es geschafft. Nicht aber die Grillplatte für 2 Personen. Eine Platte für 2 Personen für 2 Tage. Nun haben wir für den nächsten Tag auch noch reichlich Doggy Bag. Und zum Abschluß gönne ich mir einen Pflaumenschnaps, der Menge war auch dieses eher für 2 Personen bemessen.
Baia Mare – Hotel PictorilorBaia MareBaia MareBaia MareNordrumänienNordrumänienKloster auf der Spitze des Prislop-Passes auf 1413 m.NordrumänienNordrumänienGura Humora – Hotel BuchenlandGura Humora – Restaurant BuchenlandGura HumoraGura HumoraGura Humora – Olha Kobyljanska Denkmal
Um 9 Uhr brechen wir vom Zeltplatz auf. Unser Ziel liegt heute ca. 600 km östlich in Baia Mare, Rumänien. Leider haben wir nicht bedacht, dass Rumänien noch nicht dem Schengenraum beitreten durfte. Österreich hatte interveniert. Jetzt brauchen wir durch die Grenzkontrolle über 1,5 Stunde länger bis Baia Mare. Unsere sehr schöne gepflegte Pension erreichen wir nach über 8 Stunden Fahrt.
Mit traditionellen Gerichten (Samale und Mamaliga) beenden wir den Tag in Baia Mare. Unter regendichten Schirmen können wir unser Essen bei einem Gewitter genießen.
Baia Mare – Colonia Pictorilor Baia Mare – Restaurant MillenniumBaia MareBaia MareBaia MareBaia MareBaia Mare
Unser Geld reicht nicht. Uns fehlen 40 Forint oder ein Geldautomat. Der Busfahrer ist sehr freundlich und nimmt uns mit nach Tihany. Dort besichtigen wir das Kloster. Anschließend gehen wir zum Hafen und setzen mit der Fähre auf ein Bier über. Die Fähre ist für Rentner sogar umsonst, ein Ticket wird nach Prüfung unserer Berechtigung ausgestellt. Nach der Rückfahrt geht es im vollen Bus zurück zum Zeltplatz. Kartoffeln und Maiskolben warten auf uns.
Busfahrkarte von Balatonfüred nach Balaton FährkarteTihany – Eintrittskarte KlosterTihany – KlosterTihany – KlosterTihany – KlosterTihany – KlosterTihany – Kloster mit Andreas und AnastasiaBalaton – FähreBalaton – FähreBalatonBalatonBalatonfüred- Camping Balatontourist
Nun geht Moni nach dem Spaziergang über den lebhaften Zeltplatz doch noch ins Wasser.
Die Nacht war relativ kühl. Der Regen hat nicht mehr eingesetzt. Das Zelt ist wieder trocken und genießt die warme Sonne unter blauem Himmel in Strand- und Hafennähe am größten Binnensee West- und Mitteleuropa.
Auf den Spuren von Gizela und Stefan streifen wir tagsüber durch das Burgviertel und die Innenstadt. Mittagessen gibt es in einem sozialistischen Relikt mit Essenssaal. Reichhaltig zu Bürgerpreisen, gelbe Bohnensuppe und Betnerrolle mit Spinar- und Salamifüllung. Wasser ist umsonst.
GourmandiaGourmandiaGourmandia
Ob Moni wohl heute ihren neuen Bikini im milchiggrünem seidigem – wie Salzgurkenlake – Balaton einweiht? Vielleicht morgen, bei mehr Sonne.
Hinter dem Heldentor sind wahre Helden dabei, das Burgviertel für die Kulturhauptstadt unter Beobachtung von Stefan und Gizela herauszuputzen.
Nach etlichen Mißverständnissen bekommt Moni um 14 30 Uhr ihre Gulaschsuppe. Vezprem erkunden wir morgen, nun geht es weiter zum Zeltplatz, der überraschenderweise der Schönste in Ungarn sein soll. Baia Saraceno ist dann der Schönste der Welt.
Erste Impressionen nehmen wir auf unserem ersten Rundgang zum See mit. Aber alles ist im Wandel, auch die Unterkünfte.
Ohne Brille am Abend im Zelt fällt es mir schwer, orthografisch und grammatikalisch korrekt die Einträge auf dem Smartphone zu verfassen. Als Beispiel lasse ich die Bildunterschriften stehen.
Zum Frühstück ist wieder der seit Tagen vermutete Sittich schreiend auf dem Zeltplatz unterwegs. Beim Frühstück zeigt er sein wahres Gesicht, ein kleiner weißer sittichimmitierender Zwergpudel.
Das angekündigte Gewitter ist bislang ausgeblieben. Ich mache ein paar Aufnahmen, damit ich den Zeltplatz nich vergesse. Angefangen bei der Tor-Security führt der Weg an die örtlichen Waschgelegenheiten vorbei.
Der grell erleuchtete Regen ist nun doch noch gekommen. Schön, nun werden die Reste der Blattläuse eingeweicht und abgespült.
Um 14 Uhr lädt der Regen nach. Mit unserer Tram 4 geht es am Nachmittag zu den beiden nah beieinanderliegenden jüdischen Friedhöfen.
Der Dienstag ist der Montag. Die Museen haben heute geschlossen. Somit können wir vom Burgberg wieder zurück in die Altstadt gehen, ein Stop wird beim Holocaust-Denkmal und bei der Krönungskathedale des Heiligen Martin eingelegt.
Die Kathedrale des Heiligen MartinDie Kathedrale des Heiligen Martin