Am letzten Tag in Sarajevo holen wir noch Besuche nach und machen einen Abstecher durch die Innenstadt.
Wir beginnen bei unserem Hotel mit Blick auf die Lateinerbrücke. Berühmt ist sie für das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand im Jahr 1914, das sich am Nordende der Brücke ereignete und den Ersten Weltkrieg auslöste.
Sarajevo – LateinerbrückeSarajevo – Lateinerbrücke
Heute ist Sonntag, wir müssen in beiden Kathedralen die Messen abwarten.
Die serbisch-orthodoxe Mariä-Geburt-Kathedrale ist eine der größten orthodoxen Kathedralen auf dem Balkan.
Sarajevo – Mariä-Geburt-KathedraleSarajevo – Mariä-Geburt-KathedraleSarajevo – Herz-Jesu-KathedraleSarajevo – Herz-Jesu-Kathedrale
Um 4:50 Uhr erinnert mich der Muezzin daran, im Auto den Stecker der Kühlbox herauszuziehen. Leider zu spät. Wir werden uns einen freundlichen Fremdstarter suchen, vielleicht schon beim Taxistand gegenüber.
Ansonsten planen wir heute eine Fahrt mit der Gondel auf den Hausberg und witterungsbedingt den Besuch eines Museums und einen Spaziergang durch die Innenstadt.
Die Fahrt mit der Trebević-Seilbahn dauert ca. 15 Minuten und bietet in 1160 m Höhe einen schönen Blick auf die Stadt. Oben gehen wir einen kleinen Rundkurs in morgendlicher Kühle. Die Kiefern duften.
Sarajevo – Trebević-SeilbahnSarajevo – Trebević-SeilbahnSarajevo – Trebević-SeilbahnSarajevo – Auf dem TrebevićSarajevo – Auf dem TrebevićSarajevo – Auf dem TrebevićSarajevo – Olympische Bobbahn auf dem TrebevićSarajevo – Olympische Bobbahn auf dem Trebević
Zurück in der Stadt besuchen wir noch das nahe gelegene Rathaus, in dem temporär Ausstellungsstücke zeitgenössischer Kunst gezeigt wird. Das hält sich in Grenzen und die Frage bleibt unbeantwortet, ob sich der Neubau eines Museums für zeitgenössische Kunst lohnt. Auf jeden Fall gibt es hierzu seit 1999 Überlegungen. Als Stararchitekt soll Reno Piano das Gebäude entwerfen und erstellen.
An der Miljalka entlang und durch die Innenstadt schließen wir die heutige Berg- und Stadtwanderung.
Sarajevo – Miljacka-FlußSarajevo – Miljacka-FlußSarajevo – Kunst im öffentlichen Raum
Damit wir am Montagmorgen früh Richtung Tirana aufbrechen können, müssen wir noch das Batterieproblem lösen.
1. Lösungsversuch: TaxifahrerIn mit Überbrückungskabel
Der Versuch scheitert. Die deutschsprechende Taxifahrerin hat kein Kabel. Wenig später kommt sie mit einem Kabel zurück. Das Fremdstarten misslingt aber, weil ein Kabel an einem Endel durchtrennt ist. Die Klemmspange liegt in der Verpackung. Beim Startversuch schmort das Kabel. Wir brechen ab.
2. Lösungsversuch: Werkstatt in der Nähe der Talstation der Seilbahn
Das ist zu, aber nicht abgeschlossen. Wir gehen hinein und suchen. In der Werkstatt liegt ein Mann auf einer Liege und spielt mit einer jungen Katze. Er kann uns nicht helfen und schickt uns zum großen Parkplatz vor dem Rathaus. Dort sollen wir einen Parkwächter nach einem Kabel fragen.
3. Lösungsversuch: Parkwächter
Wir finden keinen Parkwächter und schildern einem Polizisten unser Problem. Routiniert und freundlich stellt er den Kontakt zu einem Pannenservice her. Wir müssen aber bar bezahlen. 66 KN. Genau soviel hat Moni noch in der Reisekasse und keinen Fennigk mehr.
4. Lösungsversuch: Bihamk
Wie mit dem Polizisten besprochen warten wir beim Hotelparkplatz auf Bihamk. Eine knappe halbe Stunde vergeht. Endlich kommt das gelbe Auto vom Pannenservice. Souverän begutachtet er die Situation und schließt die externe Batterie an. Und der Motor setzt sich in Bewegung. Stunden später und erleichtert übergibt Moni die letzten konvertiblen Mark.
Ich habe noch die Vorgeschichte vergessen.
Bevor die Taxifahrerin den ersten Versuch unternommen hatte, wollte ich den deutschen Pannenservice einer bekannten norddeutschen Versicherung um Unterstützung bitten. Schließlich haben wir einen Auslandsschutzbrief. Da ein EU-Roaming in Bosnien nicht möglich ist, habe ich für einen Tag ein Weltpaket zum Mobiltarif zugebucht. Nach 50 Minuten war mein Telefonkontingent aufgebraucht. Die Hotline vertröstete zuversichtlich, alle Plätze sind besetzt, haben sie noch etwas Geduld. Das Minutenkontingent hat dem ein Ende gesetzt.
Heute verlassen wir wieder einmal den Schengen-Raum. Was erwartet uns an der Grenze? Stundenlanges Warten? 2 Kontrollstellen gilt es heute zu passieren, aber nach 45 Minuten ist auch das erledigt. Der bosnische Zollbeamte ist an der großen Kiste im Auto interessiert. Als er aber erfährt, dass diese eine Kühlbox ist, winkt er uns durch.
Sarajevo ist mit unseren bisherigen Stopps nicht vergleichbar. Der muslimische Einfluss ist allgegenwärtig, die Stadt befindet sich im Umbruch, das Ursprüngliche ist noch vorhanden.
Unser Hotelzimmer (Balkon in der Mitte) beziehen wir aufgrund des Stop and Go Verkehrs in Sarajevo erst kurz nach halb 5.
Sarajevo – Hotel Ornament
Wir sammeln noch einige erste Eindrücke und befolgenden die Restaurantempfehlung des Portiers: Ćevabdžinica Beg im Basarviertel. Es gibt tradionell Cevapcici in Brot mit Salat, die Moni noch um Pommes und Cola aufstockt. Ich trinke Ayran und hinterher einen Mokka mit einer Süßspeise.
Sarajevo – Fotogedenken an SrebrenicaSarajevo – BasarviertelSarajevo – BasarviertelSarajevo – Gazi Husrev-Beg Moschee
Aus Platzgründen in der Innenstadt wurde das viel zu große Museum am Stadtrand gebaut. Das Bespielen fällt zur Zeit noch spürbar schwer. Mit der 6 geht es Richtung Sopot, nicht nach Polen.
Zagreb – Tram 6 zum Museum für zeitgenössische KunstZagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Das Museum widmet sich überwiegend kroatischen Künstlern. Die Aufbruchstimmung ist zu spüren, vieles wird versucht in Bild, Video oder Ensemble. Dadurch wirkt alles abwechslungsreich, nichts ist inszeniert, alles irgendwie authentisch. Dabei muss nicht alles gefallen, allein der Versuch ist interessant.
Es gibt auch viele unterhaltsame und lustige Objekte.
Zagreb – Museum für zeitgenössische KunstZagreb – Museum für zeitgenössische KunstZagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Aber auch Objekte der Betroffenheit sind hier zu finden.
Zagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Zum Abschluß nehmen wir die Rutsche aus dem 2. Stock. Die Rutsche aus dem 3. Stock ist leider gesperrt. Auch gut so, es geht immer schneller auf dem Rutschteppich nach unten, ein Eingreifen und Steuern ist nicht möglich. Ich lande neben der Auslaufbahn. Aber es ist gut gegangen.
Zagreb – Museum für zeitgenössische KunstZagreb – Museum für zeitgenössische Kunst
Norbert schickt am Abend einen Katalogauszug der Jubiläumsausstellung der Mitglieder des Photomuseums Braunschweig. Wer wird denn in Istanbul frisiert?
Der Besuch des Marktes und der Einkauf für das Essen am Donnerstag macht viel Spaß. Es soll eine Gemüsepfanne geben. Dabei wissen wir noch nicht, was uns am Abend ereilt.
Mit dem Bus 617 fahrent wir zum Hausberg. Mit der Gondel geht es dann in 25 Minuten nach oben. Hier ist es angenehm kühl bei 24° Grad und leichtem Wind.
Auf der Rückfahrt legen wir einen Stopp zum Besuch des Mirogoj-Friedhofes ein.
Zagreb – Mirogoj-FriedhofZagreb – Mirogoj-Friedhof
Essen nebenan bei Kod Pere, 20 Cevapcici, Pommes für 2, 3 Kalovacko. 2 Schnaps und … 2 Salate für 30 Euro. Die Hälfte vom Essen gibt es morgen. Die Bedienung sagte, dass es traditionelle kroatische Portionen gibt. Das relativiert die Essenssituation für morgen.
Desweiteren berichtet sie von einem Mann aus Montenegro, der berichtete, dass die Albaner wie in Indien Auto fahren, nur Heilige Kühe kennen sie nicht.
Bei 39° Grad machen wir einen Stopp im „Arena Centar“, um erste Versorgungen für das Apartment vorzunehmen. Heute Abend gibt es Scampis.
Vorher wird noch schnell die Stadt erkundet. 202 Stufen hinunter vom Apartment. Über den Marktplatz und Nebenstraßen geht es dann mit der weltkürzesten Standseilbahn für 66 Cent in 55 Sekunden 66 Meter hoch zur Oberstadt.
Glockenturm auf dem Schloßberg per Standseilbahn
Uhrenturm auf dem Schloßberg zu Fuß über 260 Stufen
Glockenspielplatz ist die Adresse, aber um 12 Uhr sind wir wieder nicht rechtzeitig am richtigen Ort
Moni gibt auf
Nein, um 18 Uhr sind wir pünktlich bei der letzten von 3 Vorstellungen.
Die neue kulinarische Entdeckung ist der Käfersalat, und alle Zutaten kaufen wir auf dem Bauernmarkt.
Käferbohnen 24 Stunden in 3facher Wassermenge einweichen und ca. 2 Stunden kochen. Dann zubereiten wie Bohnensalat, aber mit Kürbiskernöl.
Der Murr entlang bei morgendlicher Frische stadtwandern wir Richtung Schloßberg. An der Mur-Insel und dem Kunsthaus vorbei geht es durch den Volksgarten ins Kloster.
Graz – Kunsthaus mit Blick auf den Schloßberg
Unsere Mittagspause verbringen wir auf dem Schloßberg im Biergarten im Schatten unter großen Bäumen mit Blick auf Graz und das Umland. Hoch fahren wir mit der Standseilbahn, runter nehmen wir statt der Rutsche den Lift. Sehr bequem.
Graz – SchloßbergbahnGraz – Lift im Schloßberg
Aber heute müssen wir uns in der Messe noch die Fotoausstellung von Kristian Schuller ansehen. Morgen ist Montag.
Graz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand ShowGraz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand ShowGraz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand ShowGraz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand ShowGraz – Ausstellung Kristian Schuller – Grand Show
Pünktlich zum Endspiel erreichen wir wieder das Hotel. Der Himmel hatte sich bereits verdunkelt. Blitze und prasselnder Regen lösen die schwüle und sehr warme Luft ab. Sogar die Grazer kennen diese Witterung nicht. Spanien gewinnt, gut so. Wir schauen das Spiel in der Hotelbar, Gösserbier erfrischt uns.
Die Brote sind geschmiert, Heilwasser ist gekühlt.
Nach einer von vielen Staus und Umleitungen geprägten Fahrt kommen wir endlich nach 17 Uhr in Graz an.
Obgligatorisch erkunden wir wieder den Weg in das Zentrum. Beim Würstl Scheich gibt es zur Stärkung einen Classic Hot Dog. Empfehlenswert und günstig.
Würstl Scheich
Graz – Würstl Schleich
Graz – Bestellung beim Würstl Schleich – Wir sitzen vorne drinnen, der Dog wird gerecht geteilt.
Und nebenan „Die Eisperle“, die ihrem Namen gerecht wird.
Rechts vom Hotel Pupp geht’s es nach den Quellwasserproben, unterschiedlich salzig und bis zu 65° Grad heiß, und einem Besuch bei Manufaktura (100% tschechisch) hoch zum Dianaturm, zuletzt doch noch 150 Stufen, weil der Aufzug streikt.
Talstation der Standseilbahn
Standseilbahn
Aussichtsturm Diana
Und hier gibt es Krusovice, hell und dunkel.
Der Rückweg führt uns an der orthodoxen Kirche Peter und Paul vorbei. Karl Marx nimmt Kenntnis von unserem Besuch und die Villa Becher lädt zur Besichtigung ein.
Karl-Marx-Denkmal
Russisch-Orthodoxe Kirche St. Peter und Paul
Karlsbad – Villa Becher
Karlsbad – Villa Becher
Karlsbad – Villa Becher
Karlsbad – Villa Becher
Gerade noch sahen wir herausragende solitäre Villenarchitektur, Nun zerstört der Brutalismus das Bild.
Karlsbad- Alter Brutalismus
Karlsbad– Neuer Brutalismus
Gewitterzeit kündigt sich mit Vorboten an.
Wir nutzen diese Zeit im Inneren des städtischen Kurhauses und genießen das Sprudelbecken und die Dampfsauna.
Karlsbad – Städtisches Kurhaus mit Badeanstalt
Nach dem Picknick auf dem Balkon nutzen wir noch schnell die regenfreie Zeit, um eine kleine Flasche mit salzigen Quellwasser aus Nr. 15 abzufüllen. Die Fahrt morgen nach Graz ist lang, und Wasserdoping ist ein gutes Mittel gegen die Anstrengung und für die Fitness.
Kurz vor 13 Uhr starten wir nach unserer Arbeit Richtung Karlsbad. Der obligatorische Stopp nach ca. 2 Stunden versetzt uns das erste Mal ins Staunen. Hier wird hinter dem Zaun gegrillt. Unerreichbar für Parkende?
Autobahnrastplatz
Kurz vor Ablauf des gebührenpflichtigen Parkens um 18 Uhr erreichen wir das Hotel Romania. Vom Balkon genießen wir das Rauschen der Tepla. Morgen früh wird umgeparkt.
Mit einem ersten Spaziergang vorbei an den Heilbrunnen sehen wir uns genötigt, wie von vielen Besuchern genutzt, ebenfalls die schon fast obligatorische Schnabeltasse für das Heilwassertrinken zu kaufen. Ein Irrer Genuß, z.T 60 Grad heiß.
Brunnen in Karlsbad
Moni hat Hunger. Gut, dass wir ein Restaurant recherchiert haben. Leider ist dieses ukrainische Geschäft geschlossen. Aber Rettung ist im der Nähe, ein georgische Restaurant. Mit lauter Musik und einer Operneinlage werden wir im Wohnzimmer empfangen. 10 von 17 Plätze sind besetzt, alles wirkt familiär.
Restaurant Pirosmani
Restaurant Pirosmani
Georgische Essen muss traditionell sehr fleischladtig sein. Aber das frisch gebacken e Brot und der Salat sind klasse.
Führung Flughafen Tempelhof Information
Treffpunkt der Führungen ist das Besucherzentrum CHECK-IN am Platz der Luftbrücke, direkt neben dem zentralen Haupteingang des Flughafengebäudes. Route
Lost Place Teufelsberg (Grunewald) Route
Der Teufelsberg in Berlin ist ein Lost Place mit einer spannenden Geschichte. Er wurde aus Trümmern des Zweiten Weltkriegs aufgeschüttet und diente als Abhörstation der Amerikaner im Kalten Krieg.
Heute ist er ein Paradies für Graffiti-Künstler, Fotografen und Abenteurer, die die verlassenen Gebäude erkunden wollen. Der Teufelsberg bietet übrigens einen fantastischen Blick über Berlin.
Blumenmarkt mit Kauf von kleinen Kostbarketen (helle und dunkle Eichenblatt, Rukola, Pflücksalat, Kohlrabi, Wirsingkohl) und eine alte Marmande Tomatemsorte
Moni kommt vom Kita-Kochen. Damit wir zeitnah ohne großen Aufwand Richtung Thüringen aufbrechen können, gibt es Käse-Kürbis-Laugenringe von Mechau.
Das Wetter ist vielversprechend. Unseren ersten Stopp auf der ursprünglich geplanten Fahrt zum Panorama-Museum in der Nähe von Bad Frankenhausen machen wir sehr spontan im Vorbeifahren am Kyffhäuser-Denkmal. Was für eine Anlage! Wenn das die Zwerge non Erebor wüssten.
Weiter geht die Anfahrt über Erfurt nach Gotha. Die kürzeste Strecke
Und am Abend suchen wir die Restaurantempfehlung von Werner. Es soll Pizza gen in der Osteria. Aber mittlerweile ist das Restaurant in asiatischer Hand, und Pizzen stehen nicht auf der Menükarte. So landen wir nach einigem Suchen nach regionaler Küche im Ratskeller. Der Inhaber oder Geschäftsführer ist Italiener, seine Angestellten ebenfalls Italiener und türkischer Herkunft. Der Nahe Osten könnte auch vertreten sein.
Moni verschmäht die Konvenienz-Möhren.
Die Kirchenglocke ist 7/24 in Betrieb. Zu jeder Viertelstunde erklingt eine Glocke in Anzahl der Viertelstunden. Zur vollen Stunde schlägt eine andere Glocke in Anzahl der vollen Stunden, um Mitternacht somit 4 + 22 Mal.
Werner hat am Wochenende die Schmetterlingsraupen im Buchsbaum gespritzt. Den Rasen konnte er aber nur mit dem Trimmer stutzen. Der Elektrorasenmäher startet nicht. Ist er neidisch auf den neuen Betriebskondensator im Häcksler.
Der alte defekte Betriebskondensator
Heute (03.05.2024) ist der neue Betriebskondensator angekommen. Der Test findet am Nachmittag statt. Und er schnurrt, aber erst nach Änderung der Polarität.
6 Zylinder, 32 Gänge, emissionsfrei6.32 E (Baujahr ab 1996)
Der Hechselmax hat uns im Stich gelassen. Klopfen und rütteln am Motorblock bringen den Motor nicht zum Laufen. Also muss der Häcksler zerlegt werden, um mögliche Fehlerquellen zu finden. Ein jahrelanger chemischer Prozess hat die Schrauben mit dem Gehäuse verbunden, aber mit Gewalt, dem richtigen Werkzeug und viel WD40 trennen wir die Elemente. Und Blumengarn umgarnt die Achse sprichwörtlich. Von Hand lässt sich schließlich der Motor zu rotierenden Bewegungen hinreißen. Bei geschlossenem Gehäuse ist dieses aber nicht möglich. Die Internetrecherche bringt mich auf die Spur zum Betriebskondensator. Gleich bestellt und nach 3 Tagen nach der Lieferung verbaut schnurrt der Motor wie zu besten Tagen.
Unser Spaziergang, oder eher Kontrollgang, soll uns heute auch wieder zum Schrebergarten führen. Beim Bahnübergang stelle ich fest: der Schlüssel fehlt. Also fahre ich später noch einmal mit dem Fahrrad hin, und Speck bzw. Käserinde kann ich dann auch mitnehmen.
Die erste fiel im ersten Jahr nicht sehr üppig aus. Mal lag es an den falschen Plätzen im Garten, mal an der zu späten Anzucht. Dann kam noch die Gartenpest dazu bei den Gurken, die frühe Trockenheit, dann Starkregen. Aber insbesondere die schleimenden und grabenden Tiere waren eine Last. Dabei lasse den Maulwurf außen vor. Angefressene Zucchini, Tomaten und Kürbisstränge, verwelkende Gemüsestände waren Anlaß, Vorbereitungen für das nächste Jahr zu treffen. Dabei hat bereits die Bierfalle gegen die Schnecken sowie ein konsequentes Absammeln erste Erfolge gezeigt. Nun ist die Wühlmaus dran.
15 Mäuse sind mir in die Falle gegangen. 2 Fallen sind bereits aus dem Garten verschwunden, hier verdächtige ich einen Greifvogel. Aber noch immer wird die Käserinde verzehrt. Daher wird die Falle weiterhin beobachtet und vorsichtshalber befestigt. Hilft vielleicht das Hochwasser?
Nach fast 4.500 km kommen wir leider ohne roten Schirm wieder in Braunschweig an. Maria hat uns für 19 Uhr zum Abendessen eingeladen, ein schöner Urlaubsabschluß. Und am Montag warten wieder Kinder und Akten auf uns.
Die Nacht haben wir mit 2 größeren Heuschrecken verbracht. Vermutlich haben sie auch die Wärme und die grüne Zeltplane gesucht.
Die Einladung von Standa und Sarka konnten wir in Braunschweig nicht abschlagen. Wie werden rechtzeitig zum Grillen in Ricany, einem Vorort von Prag, da sein. Und wir verbringen ei en netten Abend mit Freunden bei sommerlichen Temperaturen und wunderbaren Gastgebern.
Tatsächlich haben die Hartliner bei kalter und feuchter Nacht unter der Plane geschlafen. Unser Zelt wärmt gut, und ein weiteres Gutes sind weiter Schal, Mütze und neu mein neuer roter Hoodie.
Wien haben wir für uns abseits der touristisch überlaufenen Innenstadt neu entdeckt. Endlich. Früh ging es in den Prater. Wenig los, aber dafür viel Spaß beim Fotografieren. Moni nimmt das Riesenrad, zusammen steigen wir in die Geisterbahn. Ich muß Moni beschützen.
Die Route führt uns weiter zum Campus der WU Wien. Beeindruckend, diese Lernatmosphäre, Ruhe und Entspanntheit, die sich in der Konstruktion des Stadtteilteils Viertel Zwei fortsetzt.
Wien – Campus WU – Bibliothek von Zaha HadidWien – Campus WU – Bibliothek von Zaha HadidWien – Campus WU – Bibliothek von Zaha HadidWien – Campus WUWien – Stadtteil Viertel ZweiWien – Stadtteil Viertel Zwei
Mit der U2 geht es weiter in die Innenstadt zur Jugendstilroute der Stadt Wien. Ein bisschen überbewertet, und dann noch durch die touristischen Massen. Mir ein Greuel. Und der Schirm wurde in der Albertina modern auch nicht abgegeben. Trotzdem gab es einige schöne Orte, und mit Falco gab es einen überraschenden Abschluss am Ende des Naschmarktes.
Wien – VotivkircheWien – Hl. AntoniusWien – FeuerwehrWiener BaumkuchenWien – Jugendstilroute – SecessionWien – Jugendstilroute – AnkeruhrWien – Jugendstilroute- Pavillipns KarlsplatzWien – Jugendstilroute – Wienzeilenhäuser von Otto WagnerWien – Falco
Heute bleibt die Küche kalt es ein halbes Hähnchen kalt. Unser österreichisches Abendbrot mit Salat.
Ausstellung Steve McCurry im SemperdepotWien – Steve McCurry Ausstellung – EintrittskarteWien – Steve McCurry Ausstellung – EintrittskarteAusstellung Steve McCurry im SemperdepotAusstellung Steve McCurry im SemperdepotAusstellung Steve McCurry im Semperdepot
Kino lief auf der Zeltwiese. Lehnstuhl zurechtrücken, Wein einschenken und zuschauen. Camper, die mit Bedienungsanleitungen hantieren und die Umsetzungen versuchen, neue Großraumzelte mit Überdruck versehene Luftwürsten gleich schlanken Bananen statt Stangen und das im wahrsten Sinne bei dieser kühlen Witterung coolste Zelt besteht an den Ecken aus 4 Fahrrädern, über die eine Plane gelegt und an den Fahrrädern befestigt wird. Darunter eine Plane als Liegefläche und die Seiten provisorisch verhangen. Morgen schaue ich mir diese Konstruktion genauer an.
Die Nacht war kalt, zu. Glück hatte ich die Schlafmütze und einen Schal eingepackt.
Es nieselt bis zum späten Nachmittag. Und beim Museumsbesuch in der Albertina modern wird Moni auch noch der Schirm geklaut, den sie neben einem Schirmständer abgelegt hatte.
Wien -Vor dem Parlament mit Schirm
Malade beginnt der Tag. Und das Wetter macht keinen richtigen Spaß bei der Außenbesichtigung von Wien. Dafür ist der Museumsbesuch schon ein Highlight. Die Außenstelle der Albertina Zeit zeitgenössische Kunst vom Feinsten. Nara, Warhol, Hirst, Dines, Lichtenstein, Smith, Kiefer u.a. sind z.T. großformatige in den hohen Räumen vertreten.
WienWien – Albertina modern Noshitomo NaraWien – Albertina modern Noshitomo NaraWien – Albertina modern Noshitomo Nara
Im Laufe des Tages haben sich kleine Impressionen, an die ich mich später erinnern möchte.
Wien – Denkmal für die TrümmerfrauenWien – ParlamentWienWien – Blick auf das BurgtheaterWien – Rathaus hinter der Filmfestkulisse
Vielleicht schauen wir uns morgen einen Film an, sofern das Wetter und die Physe mitspielen.
WienWienWienWien
Eine kleine Reminiszenz am Abend. Es gibt serbischen Salat, sehr fein. Rezept geben wir gerne weiter.
Dieser Beitrag wurde in der Herrendusche auf dem Zeltplatz erstellt. Wegen der Steckdose.
Die letzten Dinare werden wir nicht mehr umsetzen können. Vielleicht reicht das Geld noch für die Bezahlung der Maut in Landeswährung anstatt Euros. Wir nehmen hier die Visa-Währung, fast der gesamte Rest wird in Ayvar angelegt. Auf der Fahrt zum Aroma- Markt kommen wir am Partizan-Stadipn vorbei. JNA Grupa hat die grauen Fassaden mit Fußball-Motiven versehen.
Stadion Partizan BelgradStadion Partizan BelgradStadion Partizan Belgrad
Leicht bewölkt und angenehm kühl beginnen wir die Weiterreise nach Wien. Die serbische Grenze ist noch schnell passiert, die ungarischen Kontrollen für EU-Bürger gestalten sich zeitraubender. Aber Türen müssen nicht geöffnet und die dahinter verborgenen Schätze erklärt werden. Falsche Annahme! Aber wir haben nichts zu vergolden, und der Kontrolleur ist zufrieden mit dem Blick in den Kofferraum.
Nach 8 Stunden haben wir den Zeltplatz in Wien an der Donau erreicht. Es gibt nur noch Zeltplätze ohne Stromanschluß. Stromanschluß ist bei den Duschen. Dafür ist die U-Bahn in die Stadt und der Prater jenseits der Donau sehr nah.
Wir werden sparsam mit den Batterieladungen umgehen. Bilder und Einträge werden daher sparsamer ausfallen.
Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg zum Museum für zeitgenössische Kunst, d.h. ausschließlich Kunst serbischer Künstler ab dem 20. Jahrhundert. Die Route führt uns an den Hauptbahnhof und den Busbahnhof vorbei. Vor uns erhebt sich die mächtige Statue von Stefan Nemanja.
Belgrad – Denkmal Stefan Nemanja vor dem Hauptbahnhof
Über die Grüne Brücke überqueren wir die Sava Richtung Neustadt. Die Straßenbahnen rumpeln über die Brücke, die Geräusche sind später noch von weitem hörbar. Die Bahn überträgt spürbar die von den unebenen Spuren erzeugten Schwingungen auf die Eisenkonstruktion. Rostige Elemente geben den Blick nach unten frei.
Belgrad – WaterfrontBelgrad – Waterfront
Das Museum ist nicht nur architektonisch, sondern auch vom Darstellungskonzept und den Werken sehr interessant. Besonders die Linolschnitte aus den zwanziger und dreißiger Jahren sind so klar und wirkungsvoll in ihrer Aussage und Darstellung.
Belgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Museum für zeitgenössische KunstBelgrad – Musrum für zeitgenössische Kunst
Und kurzweilig kann es hier auch noch zugehen.
Belgrad – Musrum für zeitgenössische Kunst
Mit dem Salon für zeitgenössische Kunst, ein Raum im Erdgeschoss in der Nähe der französischen Botschaft, beenden wir unsere Museumstour. Von der nahegelegenen Festung schauen wie ein letztes Mal die Sava flussabwärts. Rechtzeitig vor dem angekündigten Regen um 17 Uhr wollen wir wieder im Hotel sein und das Restaurant ausprobieren.
Belgrad – StraßenverkaufBelgrad – Straßenverkauf von T-Shirts mit den Abbildern von Tesla, …
Das Frühstück ist ei-dominierend und wird nach Auswahl zubereitet. Ich mag EIER.
Bereits vor 8 Uhr brechen wir zur Altstadt auf. Den ab 15 Uhr soll es regnen. Bis dahin haben wir wolkig sonniges Wetter. Auf dem Weg zur Festung legen wir bei dem beeindruckenden Dom des Heiligen Sava, der erst 2003 eröffnet wurde, einen ersten Stopp ein. Do viel Blattgold und Marmor, Oligarchen machen es möglich.
Belgrad – Dom des Heiligen SavaBelgrad – Dom des Heiligen SavaBelgrad – Dom des Heiligen SavaBelgrad – Dom des Heiligen Sava
Vorbei an Hausfassaden aus unterschiedlichen Epochen und Zuständen erreichen wir die große Festungsanlage im Vaubanstil. Toll wie die Räume zwischen den 3 Festungsringen genutzt werden: Tennisplatz, Basketballplatz, Dinoland für Kinder, Spielplatz oder Waffen-Museum.
Belgrad – AltstadtBelgrad – Hotel MoskauBelgrad – FestungBelgrad – Festung
Von hier oben haben wir einen sehr schönen Ausblick auf die Neustadt und den Zusammenfluß der Sove in die Donau.
Vielleicht nehme ich heute eine Ruhepause. Bestimmt werden aber die vielen neuen Eindrücke ein Anderes bewirken.
Vorher werden die letzten 34 Lei auf dem Markt und in der Bäckerei ausgehen. Dabei kommt es gleich beim Kniblauchkauf zu einer Verwechslung. Der alte Mann fragt Moni, ob sie Knoblauch verkauft. Die Situation ist schnell aufgelöst, und die wahre Verkäuferin kommt dazu.
Im Nirgendwo, der Grenzübergang. An der rumänischen Grenze werden wir kontrolliert. An der rumänischen Grenze muß Moni die Türen öffnen. Kühlschrank mit Weintrauben, Geschirrkiste mit blauem Sieb, Campingutensilien, …. Der Grenzbeamte ist zufrieden, wir glauben, eher verdutzt.
Rumänische GrenzeSerbische Grenze
Angekommen, in der „Alten Mühle“ Sarma und Cevapcici gegessen, der angekündigte Starkregen setzt um 14.30 Uhr ein, wir kehren leicht durchnässt ins Zimmer zurück. Der erste Tag in Belgrad ist wohl ins Wasser gefallen. Oder gibt es am Abend noch ein Regenloch? NEIN.
Wir warten auf den Vaporetta. Ich frage Moni. „Was nehmen wir mit aus Rumänien?“
Rumänien ist sehr unterschiedlich, mit einer anderen Verbindung zur Tradition im Nordosten, Bekreuzigen, auch beim Vorbeigehen an Statuen, Ärmlichkeit, Rückständigkeit, schick durch das Dorf gehen, mit dem Fahrrad durch das Dorf cruisen, Pferdekutschen, Kühe an der Straße, Englisch wird auf der Straße nicht gesprochen, …
In Temeswar: frisch gebackenes Brot mit Mohn oder Sesam, westliche Kleidung, Verständigung auf Englisch, Verkehrsmittel mit Card-Ticket, …
Insgesamt gilt für Rumänien: viele verschiedenreligiöse Kirchen (römisch- katholisch, serbisch-orthodox, griechisch-orthodox, jüdisch), viele Menschen in und manchmal auch vor den Kirchen …
Mit dem Vaporetto fahren wir zur Serbischen Kathedrale und suchen die letzten verbleibenden Sehenswürdigkeiten auf. Unter anderem fehlt noch die Besteigung des temporären Baumturmes. Ich werde mich anstrengen und die Ängste durch Freude vertreiben. Ob das klappt? … Fast.
Timisoara – Serbische KircheTimisoara – Blick auf den begrünten temporären TurmTimisora – Blick vom begrünten temporären Turm
Es wird spürbar wärmer. Daher besuchen wir nach dem korenischen Mittagessen zum Ausruhen wieder den Innenhof der temporären Sculptura-Ausstellung der ehemaligen Militärschule und die klimatisierten Räume des Kunstmuseums.
Timisoara – Kunstgalerie – Foto vom Aufstand 1989Timisoara – Kunstgalerie
Mit dem Vaporetto geht es dann am späten Nachmittag zurück. Belgrad müssen wir noch vorbereiten.
Die Temperaturen klettern am späten Vormittag auf 34 Grad. Im Schatten eines Schirmes trinken wir einen Cappuccino und beobachten das Treiben zum Jahrestag der Stadt. Militär, Gendarmerie, Feuerwehr und weitere uniformierte und bewaffnete sowie unbewaffnete Gruppen sind paradengleich aufmarschiert. Erst erfolgt die geistliche Zeromie mit Weihrauch. Dann wechseln sich die städtischen und kommunalen Sprecher mit Grußworten ab. Die Hitze fordert auch bei den teilnehmenden Uniformträgern ihren Tribut. Sanitäter geleiten die Betroffenen in den Schatten und versorgen diese. Nach fast 90 Minuten ist die Veranstaltung zu Ende. Die städtischen und kommunalen Vertreter verlassen den Schattenbereich der kleinen Bühne und müssen nun auch in der Donne den Heim- oder Arbeitsweg antreten.
Heute schaffen wir in 15 km alle Plätze zu besichtigen. Timisoara besitzt fast 10.000 denkmalgeschützte Gebäude. Und an vielen, und insbesondere in der Innenstadt, wird saniert. Sehr gelungen war die Weiternutzung der ehemaligen Militärschule für Ausstellungen und Kulturangebote.
Ehemalige MilitärschuleAusstellung in der ehemaligen MilitärschuleAusstellung in der ehemaligen MilitärschuleAusstellung in der ehemaligen MilitärschuleBesuch der Ausstellung Sculptura
In der Touristinfo erhalten wir einen Tipp für eine Abendveranstaltung im Teatrul de Vara (Orchester Liea, Pasha Parfeni, ….). Hin fahren wir mit dem Valporetto für 21 Cent je Person, zurück nehmen wir die Tram für 82 Cent je Person. Bezahlt wird in den Fahrzeugen per Card. Alles ganz einfach.
Vaporetto auf der BegaTeatrul de VaraTeatrul de VaraTeatrul de Vara
Das Navi hatte uns gewarnt. Aber es kam noch anders, weil eine Autobahnauffahrt und die Autobahn vollständig gesperrt war. Nach gut 9 Stunden haben wir die Strecke von 560 km nach Temeswar abgefahren, eben die kürzeste. Nun erfolgt nach dem Check-In beim Rentner eine kleine Runde durch das Stadtviertel und die Nahversorgung mit Spezialitäten aus dem Glas, Draculawein, Bergenbier und lokalen Backwaren für die rumänische Sülze. Morgen starten wir, die Erwartungen sind enorm.
4:30 Uhr beginnen die Marktbeschicker klappernd die Standstangen in die richtige Ordnung zu bringen. Erste Stimmen geben Kommentare und Anweisungen.
Gura Humora – In der Nähe der MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – Bei der MarkthalleGura Humora – MarktGura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – In der Nähe der Markthalle
Das Telefonat mit Tante Elli war vielversprechend. Nach dem Kontakt mit ihrem Sohn konnte sie die Unterlagen über das Schwarzthal für uns zur Verfügung stellen. Wir fahren zurück ins Schwarzthal, wie gestern 6 km über einen Feldweg. Die gemeinsame Zeit mit ihr war sehr nett und offen informativ. In den Unterlagen befanden sich auch Skizzen der Wohnorte der Einwohner vom Schwarzthal um 1930. Darin befindet sich die Lage des Hauses von Josef Pilsel.
Auszug aus der Lagebeschreibung der Einwohner um 1930Ungefähre Lage des Hauses von Josef Pilsel
Tante Elli berichtet noch, dass die Kirchenbücher in der römisch-katholischen Kirche in Gura Humora sein könnten. Daher besuchen wir noch die Kirche, um weiteres zu erfahren. Erst nach der Mittagszeit erreichen wir telefonisch einen Geistlichen, der uns empfängt. Die Kirchenbücher sind jedoch nicht in der Kirche hinterlegt. Wir vermuten, daß diese auf der Flucht on Österreich, Polen oder Deutschland verschollen sind. Aber wir werden weiter recherchieren und Kontakte auch aus dem Internet nutzen.
Im SchwarzthalGura Humora
Spannend ist die Frage zum Abschluss des Abendessens. „50 oder 100 cl?“ Traditionell werden 100 cl getrunken, ich entscheide mich für die halbe Menge. Gemeint ist Palinka Vlad Tepes, ein Pflaumenobstler. Er schmeckt sehr gut nach dem traditionellen Essen mit Mamaliga.
Nach dem Frühstück besuchen wir die Markthalle und die angrenzenden Spezial- und Individualgeschäfte.
Gura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – MarkthalleGura Humora – An der Markthalle
Wurden unsere Erwartungen an den heutigen Tag erfüllt? Trotz Hilfe durch Dorfbewohner und die Familie von Theo, der in Deutschland bei Porsche in der Montage arbeitet und immer wieder dolmetscht, kommen wir bei der Klärung der Lage des damaligen Hauses der alten Fotografien nicht weiter. Nun kann nur noch Tante Elli helfen. Sie lebt alleine am Dorfausgang. Leider können wir auf den Weg dorthin Theo als Führer nicht mitnehmen. Wir haben nur zwei Sitze zur Verfügung. So nimmt er einfach seinen Squad, obwohl es noch regnet, und er spricht von „meine Wäsche ist gewaschen“. Leider muss Tante Elli bei ihrem Sohn in Deutschland anrufen, um zu erfahren, wo sich die Karte mit den Eintragungen der ersten Siedler befindet. Tante Elli ist im Dezember 1940 und spricht gut deutsch. Sie lebt in dem großen Haus alleine. 4 Hunde passen auf, denn auch Bären und Wölfe leben im angrenzenden Wald. Drei sind angeleint, und der 4. lernt gerade das Bellen. Der Sohn ist nicht erreichbar, daher telefonieren wir morgen miteinander, um zu klären, ob und wo sich die Karte im Haus befindet. Neue Hoffnung?
Auf dem Friedhof sind keine Spuren der Familie zu finden. Es befinden sich aus der Siedlerzeit nur noch 5 alte Grabsteine. Die Familiennamen passen auch zeitlich.
Wir sollen bei Theo, der erst gestern mit dem Bus aus Deutschland angekommen ist und bis fünf Uhr heute morgen die Rückkehr mit dem Schwager in der Sommerküche gefeiert hat, übernachten und das Hotel vergessen. Das passt aber nicht mehr, und wir haben auch noch weitere Ziele.
Aufgang zum Kloster Voronet
Wir machen auf der Rückfahrt zum Hotel die geplante Besichtigung des Klosters in Voronet. Vom viel gepriesenen Blau der Fresken ist nicht mehr viel zu spüren. Der Aufgang zum Kloster erinnert uns an den Aufgang zur Burg Bran in Brasov (Drakulaburg).
Aufgang zum Kloster VoronetVoronet – KlosterVoronet – KlosterVoronet – KlosterUnterwegs
Auberginenmus, Kartoffelsalat und mit Käse gefülltes Spiegelei gibt es zum Frühstück. Und an der Ecke des Frühstückstisches steht eine kleine Flasche mit Obstbrand und Schnapsgläser. Nach einen kleinen Spaziergang durch Baia Mare brechen wir um 10.30 Uhr Richtung Gura Humora auf. 250 km liegen vor uns, und die Karoatenausläufer unter dem Autoprofil. Dorf an Dorf, Serpentine am Serpentine, um kurz vor 18 Uhr haben wir es geschafft. Nicht aber die Grillplatte für 2 Personen. Eine Platte für 2 Personen für 2 Tage. Nun haben wir für den nächsten Tag auch noch reichlich Doggy Bag. Und zum Abschluß gönne ich mir einen Pflaumenschnaps, der Menge war auch dieses eher für 2 Personen bemessen.
Baia Mare – Hotel PictorilorBaia MareBaia MareBaia MareNordrumänienNordrumänienKloster auf der Spitze des Prislop-Passes auf 1413 m.NordrumänienNordrumänienGura Humora – Hotel BuchenlandGura Humora – Restaurant BuchenlandGura HumoraGura HumoraGura Humora – Olha Kobyljanska Denkmal
Um 9 Uhr brechen wir vom Zeltplatz auf. Unser Ziel liegt heute ca. 600 km östlich in Baia Mare, Rumänien. Leider haben wir nicht bedacht, dass Rumänien noch nicht dem Schengenraum beitreten durfte. Österreich hatte interveniert. Jetzt brauchen wir durch die Grenzkontrolle über 1,5 Stunde länger bis Baia Mare. Unsere sehr schöne gepflegte Pension erreichen wir nach über 8 Stunden Fahrt.
Mit traditionellen Gerichten (Samale und Mamaliga) beenden wir den Tag in Baia Mare. Unter regendichten Schirmen können wir unser Essen bei einem Gewitter genießen.
Baia Mare – Colonia Pictorilor Baia Mare – Restaurant MillenniumBaia MareBaia MareBaia MareBaia MareBaia Mare
Unser Geld reicht nicht. Uns fehlen 40 Forint oder ein Geldautomat. Der Busfahrer ist sehr freundlich und nimmt uns mit nach Tihany. Dort besichtigen wir das Kloster. Anschließend gehen wir zum Hafen und setzen mit der Fähre auf ein Bier über. Die Fähre ist für Rentner sogar umsonst, ein Ticket wird nach Prüfung unserer Berechtigung ausgestellt. Nach der Rückfahrt geht es im vollen Bus zurück zum Zeltplatz. Kartoffeln und Maiskolben warten auf uns.
Busfahrkarte von Balatonfüred nach Balaton FährkarteTihany – Eintrittskarte KlosterTihany – KlosterTihany – KlosterTihany – KlosterTihany – KlosterTihany – Kloster mit Andreas und AnastasiaBalaton – FähreBalaton – FähreBalatonBalatonBalatonfüred- Camping Balatontourist
Nun geht Moni nach dem Spaziergang über den lebhaften Zeltplatz doch noch ins Wasser.
Die Nacht war relativ kühl. Der Regen hat nicht mehr eingesetzt. Das Zelt ist wieder trocken und genießt die warme Sonne unter blauem Himmel in Strand- und Hafennähe am größten Binnensee West- und Mitteleuropa.
Auf den Spuren von Gizela und Stefan streifen wir tagsüber durch das Burgviertel und die Innenstadt. Mittagessen gibt es in einem sozialistischen Relikt mit Essenssaal. Reichhaltig zu Bürgerpreisen, gelbe Bohnensuppe und Betnerrolle mit Spinar- und Salamifüllung. Wasser ist umsonst.
GourmandiaGourmandiaGourmandia
Ob Moni wohl heute ihren neuen Bikini im milchiggrünem seidigem – wie Salzgurkenlake – Balaton einweiht? Vielleicht morgen, bei mehr Sonne.
Hinter dem Heldentor sind wahre Helden dabei, das Burgviertel für die Kulturhauptstadt unter Beobachtung von Stefan und Gizela herauszuputzen.
Nach etlichen Mißverständnissen bekommt Moni um 14 30 Uhr ihre Gulaschsuppe. Vezprem erkunden wir morgen, nun geht es weiter zum Zeltplatz, der überraschenderweise der Schönste in Ungarn sein soll. Baia Saraceno ist dann der Schönste der Welt.
Erste Impressionen nehmen wir auf unserem ersten Rundgang zum See mit. Aber alles ist im Wandel, auch die Unterkünfte.
Ohne Brille am Abend im Zelt fällt es mir schwer, orthografisch und grammatikalisch korrekt die Einträge auf dem Smartphone zu verfassen. Als Beispiel lasse ich die Bildunterschriften stehen.
Zum Frühstück ist wieder der seit Tagen vermutete Sittich schreiend auf dem Zeltplatz unterwegs. Beim Frühstück zeigt er sein wahres Gesicht, ein kleiner weißer sittichimmitierender Zwergpudel.
Das angekündigte Gewitter ist bislang ausgeblieben. Ich mache ein paar Aufnahmen, damit ich den Zeltplatz nich vergesse. Angefangen bei der Tor-Security führt der Weg an die örtlichen Waschgelegenheiten vorbei.
Der grell erleuchtete Regen ist nun doch noch gekommen. Schön, nun werden die Reste der Blattläuse eingeweicht und abgespült.
Um 14 Uhr lädt der Regen nach. Mit unserer Tram 4 geht es am Nachmittag zu den beiden nah beieinanderliegenden jüdischen Friedhöfen.
Der Dienstag ist der Montag. Die Museen haben heute geschlossen. Somit können wir vom Burgberg wieder zurück in die Altstadt gehen, ein Stop wird beim Holocaust-Denkmal und bei der Krönungskathedale des Heiligen Martin eingelegt.
Die Kathedrale des Heiligen MartinDie Kathedrale des Heiligen Martin
Nach einem ausgiebigen Lidl-Frühstück mit Speckbockwurst von Billa machen wir uns auf den Weg in die Altstadt. 20 Minuten dauert die Fahrt mit der Tram 4 für 55 Cent.
Bratislava – Camping Zlate Piesky
Bei 33° verlaufen wir uns auf dem Andreas-Friedhof.
Was für ein Gegensatz! 140 km weiter südlich weicht das Hotel einem spätsozialistischem Campingplatz. Immerhin gibt es 2 Geschirrwaschbecken. Für die Toilette und die Waschgelegenheiten erhalten wir einen Schlüssel, für den Zugang einen folierte Campingpatzausweis, die Nummer 19. Wir sind auf das Tageslicht für eine Erkundung des Campibplatzes gespannt.
Und Bratislava ist heute am Sonntag gut besucht. Trotz heißen Temperaturen haben sich junge Familien und viele Touristen hier eingefunden. Sehenswert sind die Burganlage und die Blaue Kirche. Morgen schalten wir einen Gang zurück und bummeln durch die Altsradt.
Campingplatz Zlate PieskyBratislava – ZeltplatzCampingplatz Zlate PieskyEndstation der Tram 4 Station Zlate Piesky
Das Zelt wird nun eingeweiht. Platz ist ordentlich vorhanden. Die Gemüsepfanne mit feinsten Lidl-Gemüaeppodukten schmeckt, auch wenn der Knoblauch leicht muffig ist. Die Markthalle ist aktuell zu einem Kunstobjekt umfunktioniert. In Röhren aus Folien können Kinder spielen.
Für heute haben wir uns drei Eintrittskarten aufgehoben.
BeinhausTurm des Alten RathausesLabyrinth unter dem Krautmarkt
Die Besichtigung des Rathausturmes gefällt mir gut. Ich muss nicht auf den schmalen Balkon, und die Sicht von innen durch die Fenster ist recht passabel.
Bei der 3. Eintrittskarte bezahle ich mit, aber ich gebe auf. Eine Stunde unterirdisch unterwegs zu sein, verkrafte ich nun doch nicht. Ich kaufe mir, während Moni durch die Keller geführt wird, eine Lesebrille, und wenig später habe ich sie schon verloren.
Die Führung durch die Aussenanlage der Villa Tugendhat findet um 15.30 Uhr statt. Ein sehr interessantes und schönes Gebäude mit einer bewegten Geschichte der Eigentümer.
Eingang zur Villa TugendhatDer Durchblick im Eingangsbereich der Villa auf Brünn
Rechtzeitig vor dem Regen haben wir die ersten Highlights (Spielberg, Kathedrale St. Peter und Paul, Krautmark, Mährischer Platz) besucht. Sogar bei Tesco haben wir die ersten Einkäufe mit tschechischen Produkten erfolgreich abgeschlossen. Schwer beladen hängen die schwarzen Jutetaschen an unseren Armen und versuchen, das Blut abzuschnüren. Auf der Zielgeraden zum Hotel machen wir einen Stopp in der Kneipe vom gestrigen Abend. Nach 2 leichten Bieren und einer halben Bratwurst mit Senf, Meerrettich und Kümmelbrot beenden wir den Tag. První Doubravnická restaurace. Morgen geht es wieder los in die Altstadt und zur Villa Tugendhat.
Doubravnika RestaurantKonservatoriumVilla TugendhatKrautmarktAusstellung junger KünstlerBrünn – Roma Museum – EintrittskarteBrünn – Roma Museum – EintrittskarteRoma Museum
Was für eine Anreise. Verkehrschaos um Dresden, die Weiterfahrt nach der Abfahrt durch Reinsberg aufgrund einer Sperrung nicht möglich, das Navi will partout nicht die Route über die Autobahn in Tschechien nehmen. Einstellungssache. Maut Strecken meiden war die falsche Option im Navi. Nun sind wir 90 Minuten früher in Brünn, reine Planzeit. Oje, die Anfahrt zum B&B Hotel ist aufgrund Straßensperrungen nur umständlich zu erreichen. Schreck, das Zimmer Nr. 2 ist bereits belegt, … ich habe für eine Woche später Zimmer gebucht. Wir suchen uns das Hotel Europa aus, bezahlen den öffentlichen Parkplatz in der Innenstadt und ertrinken das Erlebte an der Ecke mit einem leichten Bier.
Nach dem Ersten Weltkrieg, als das multiethnisches Imperium Österreich-Ungarn zerfallen war, wurden Beinamen für die Bukowina populär, die auf das (lange friedliche) Zusammenleben mehrerer Ethnien verwiesen, etwa „Europa im Kleinen“ oder „Schweiz des Ostens“. Entsprechend dem Beinamen „Klein-Wien des Ostens“ für Czernowitz wurden Bukowiner manchmal als „Buko-Wiener“ bezeichnet. Aufgrund der Entfernung vom imperialen Zentrum kursierten zeitgenössisch wenig schmeichelhafte Bezeichnungen wie „K.u.k.-Strafkolonie“ und „Halb-Asien“.
Der Pumpenmann war heute im Garten. Kunibert hat das Wasserwerk ausgetauscht und in Betrieb genommen.
Ich habe ihm ab 17 Uhr Gesellschaft geleistet. Dafür erhalte ich 5 Jungpflanzen Rote Beete und eine Einweisung in den unterjährigen Anbau. Also immer geringe Stückzahhlen vorziehen und zeitversetzt pflanzen. Wer will schon 10 zeitgleich gereifte Fenchel essen?
Wir treffen uns am 09. Mai erneut mit Hilu und Werner im Garten. Moni hat mit Blick auf Hilus Gesundheit einen Käsekuchen gebacken. Leider fehlt noch pralle Sonne im Garten, das schöne Wetter will noch nicht so richtig ankommen.
An den Folgetagen steht wieder die Arbeit im Vordergrund. Unkraut muss entfernt werden, insbesondere der kleine Ahorn, auf den uns die Nachbarin (Vorständin des KGV) hinweist. Von ihr erhalte ich einige junge Mairüben. Ich bedanke mich, was unter Kleingärtnern verpönnt ist. Das Bedanken erfolgt erst, wenn die Pflanzen sich gut entwickelt haben und zu einer satten Ernte führen. Langsam kommen wir im Kleingarten an. Das Rasenmäherblatt muss geschäft werden, damit bei trockenem Wetter der erste Schnitt sitzt. Und dann steht noch das Aufrichten der Rosenwand an sowie deie Erneuerung eines morschen Balkens in der Weinlaube.
Unsere neuen Pflanzen: Maitüben, Hokkaido, Butternuss, Salamanda Gurken.
Das Tomatenhaus ist gestrichen und demnächst wird Richtfest gefeiert. Im Keller keimen noch die Kartoffeln vor sich hin und warten auf frische Luft und Sonne östlich des Nußbergs.
Die ärgsten Feinde der Pflanzen sind bereits aktiv und werden konsequent und für immer aus dem Garten entfernt.
Die Scholle wird entkrautet, umgegraben und gedüngt. Am 21. April wird der Rest der Scholle entkrautet, umgegraben und gedüngt
Die ersten Aussaaten erfolgen (Schwarzwurzeln, Zuckererbsen, Puffbohnen, Auberginen). Und die Lage des Tomatenhauses ist abgesteckt. Die Konstruktion, der Bau und die Montage stehen noch aus.
21. April 2023
21. April 2023
21. April 2023
Und nun heißt es, das nicht gewünschte Kraut zu beobachten, für ausreichend Wasser zu sorgen und warten, warten … auf die ersten Keimlinge und Früchte.
Am 14. Februar 2023 durchschreiten wir zum ersten Mal beide Tore zum Schrebergarten. Wir treffen uns mit Hilu und Werner. Werner zeigt uns „unsere“ Scholle, die Gartenaufteilung, das Haus, die Geräteschuppen und die nützlichen Gartenhilfen und die Rahmenbedingungen. Ja, wir sind weiterhin hoch motiviert dabei, und wir können uns die gemeinsame Bewirtschaftung und Nutzung und die gemeinsame Zeit mit Hilu und Werner sehr gut vorstellen.
Etliche Recherchen im Internet und in einer amerikanischen Datenbank lassen ein erstes Bild der Ahnentafel entstehen. Und das Schwarzthal wird greifbarer.
Am 18. Januar 2023 ruft Werner bei uns an. Hilu und Werner könnten sich unsere Beteiligung am Schrebergarten vorstellen, ob wir dazu Lust hätten.
Wir nehmen eine kurze Bedenkzeit und bereden das unerwartete Angebot auf der Fahrt nach Bad Vilbel. Aber schon schnell ist uns beiden klar, wir nehmen das Angebot an.
Beinhaus bei der St.-Jakobs-Kirche (Kostnice u sv. Jakuba) Information Route
St. Johannes-Minoritenkirche mit Loretokapelle Information Route
St.-Jakobs-Kirche (Kostel sv. Jakuba)
Dachstuhl mit einer modernen audiovisuellen Lichtshow über die Geschichte von Brünn und der Kirche Information Route
Duck Bar Route
Öffnungszeiten: Oktober bis April: täglich 17–02 Uhr, Mai bis September: Montag – Freitag 16–02 Uhr Samstag & Sonntag 14–02 Uhr
„Ein Besuch der alternativen Duck Bar lässt sich am besten mit einem Spaziergang in den Park Masaryk grove verbinden, in dem man im Sommer eine tolle Aussicht auf Brünn hat und Pflaumen und Äpfel von wild wachsenden Obstbäumen pflücken kann. Die Bar selbst, die im ehemaligen Arbeiterviertel Kemmená liegt, ist Treffpunkt für Brünner Studenten, Künstler und Bohemians; hier finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Lesungen oder Theateraufführungen statt. Am besten holst du dir ein großes Bier, traditionell eingelegtes tschechisches Gemüse mit Brot und genießt den Nachmittag auf der großen Außenterrasse.“
— UMGEBUNG —
Ausflug: Mikulov
„Bunte Häuser, versteckte Kirchen und ein prunkvolles Schloss machen Mikulov sehenswert. Dazu liegt die Stadt mitten in der bekanntesten Weinregion Tschechiens, du solltest dir also unbedingt eine Flasche Riesling kaufen (wir mochten die Vinothek U Zajíce) und die Aussicht genießen. Am schönsten geht das vom Schloss aus oder dem Heiligen Berg Svatý Kopeček, den du über eine 30-minütige Wanderung vom Stadtzentrum aus erreichst.“ Mikulov Informationen
Five little monkeys jumping on the bed
One fell down and bumped his head
Mama called the doctor, and the doctor said
„No more monkeys jumping on the bed!“
Four little monkeys jumping on the bed
One fell down and bumped his head
Mama called the doctor, and the doctor said
„No more monkeys jumping on the bed!“
Three little monkeys jumping on the bed
One fell down and bumped his head
Mama called the doctor, and the doctor said
„No more monkeys jumping on the bed!“
Two little monkeys jumping on the bed
One fell down and bumped his head
Mama called the doctor, and the doctor said
„No more monkeys jumping on the bed!“
One little monkey jumping on the bed
He fell down and bumped his head
Mama called the doctor, and the doctor said
„No more monkeys jumping on the bed!“
No little monkeys jumping on the bed
None fell down to bump their head
Mama called the doctor, and the doctor said
„Put those monkeys back into bed!“
+++ CHRISTMAS SPECIAL +++
Wir sagen „Merry Christmas“ demnächst in Braunschweig.
Als Volunteers können wir heute von 10.15 Uhr bis 11.15 Uhr mit anschließendem Lunch bei Luke in der Preschool hospitieren.
Frau Rush, die Lehrerin, fragte, ob wir etwas von Deutschland berichten können. Moni hat noch einen feinen Schokoladenkuchen gebacken, eben typisch deutsch.
Vorher werden Luke und Emma wieder mit dem Auto auf ihre Einrichtungen verteilt.
Der morgendliche Weg
Internetgetrieben beginnt um 10:15 Uhr mit uns der Unterricht mit einem Youtube-Film. Jack Hartmann singt den Syllables Song „Days of the week„. Und die Kinder singen und machen mit. Sie trainieren die Silbentrennung anhand der Wochentage. Nun sind wir an der Reihe. Wir berichten über Dinge, die die Deutschen von den Amerikanern übernommen haben (z.B. Coca Cola, Jeans). An der Karte sollen wir noch zeigen wo Braunschweig liegt, für die Kinder wohl zu schwierig zum Nachvollziehen. Im Anschluß dürfen wir für den Rest der Stunde mit den Kinder spielen und die unterschiedlichen Stationen besuchen und uns einbringen. Dazu sucht sich jedes Kind aus den Regalen eine Kiste mit Spielmaterial aus. Alleine oder zu zweit beschäftigen sie sich dann mit dem Material. Mit dem Clean Up-Hinweis wird alles wieder in Kisten und Regale verstaut.
In der Cafeteria nehmen sich die Kinder, die ein Essen gebucht haben, ein Tablett und holen das Hauptgericht mit einem Getränk. Luke wählt – gefühlt jeden Tag – Schokomilch. Am Buffeestand ergänzen sie dann das Essen mit Gemüse und Salat. Diese Portionen fallen sehr übersichtlich aus, aber das Angebot ist dar. Nach dem Essen wird alles auf 2 Mülltonnen verteilt. In die erste kommt das Tablett mit dem Verbundkarton, der Rest geht komplett in die zweite Tonne. Wahnsinn.
Es ist wieder sonnig. Ein Tag am Strand wäre also nicht schlecht. Und Luke und Emma waren auch begeistert, endlich mal raus aus den Einrichtungen in die schöne Natur.
Pelikane fliegen vorbei, Möven lauern auf Essen, Tauben kratzen im Sand, Surfer liegen zahlreich im Wasser und warten auf DIE Welle, ein Frisbeespieler traiiert Kunststücke, Kinder spielen im Sand und klettern auf einen Sandwall herum, Lunchtische sind aufgebaut, Selfies werden mit dem Meer im Hintergrund gemacht, eine Fotografin macht Familienbilder mit Weihnachtsmotiven am Strand, Sonnenschirme und klappbare Sitzutensilien verteilen sich, Hunde führen ihre Herrchen aus, die Volleyballplätze sind belegt, Drachen steigen auf, … und ganz oben ein blauer Himmel. Und fast stündlich ändert sich das Bild.
In den Vereinigten Staaten hieß der Feiertag ursprünglich Armistice Day („Tag des Waffenstillstandes“) und wurde zu Ehren der US-Amerikaner begangen, die am Ersten Weltkrieg teilgenommen hatten. Heute ist er ein Gedenktag zu Ehren aller Kriegsveteranen aus allen Kriegen, an denen die Vereinigten Staaten beteiligt waren.
Luke und Emma haben frei. Ericka ist heute morgen nach Florida geflogen, sie trifft sich dieses Wochenende hier mit Freundinnen aus der Studienzeit und kurz vorher am Flughafen Basil.
Mit Luke und Emma fahren wir an den Strand. Es ist nicht windig und die Sonne wärmt.Den Kindern macht es Spaß.
Ocean Beach
Ocean Beach
Ocean Beach
Ocean Beach
Aufgrund eines Feuers in der Nähe des Flughafens von Dallas musste der Flug nach Florida nach El Paso umgeleitet werden. Leider wurde ein Anschlußflug auch noch gecancelt, sodass erst am Samstagnachmittag ein Weiterflug möglich wäre. Ericka kommt daher zurück nach San Diego.
+++ CHRISTMAS SPECIAL FALL SPECIAL +++
Nun wird alles klar. Die Industrie hat einen weiteren Anlaß zum Dekorieren gefunden. Erst einmal wird noch Herbstanfang und Erntedank geschmückt.
Genau, heute scheint wieder die Sonne. Auch wenn der Wind kühl vom Meer her weht, lassen wir uns nach der täglichen Hausarbeit nicht abschrecken und fahren nach Ocean Beach an den Strand. Zum Lunch teilen wir uns einen Burger bei Hodad’s.
Ocean Beach
Ocean Beach
Am Strand ist der Sommer vorbei. Bagger schütten wieder einen Wall auf.
Wir glauben nicht so recht, das der Regen um 10 Uhr einsetzt. Also steigen wir wieder aufs Rad und fahren zum Point Loma Seafood, um Shrimps und Dungeness Crab-Sandwiches zu holen. Nass kommen wir zu Hause an, der Regen hat eingesetzt. Und Schutzbleche gibt es hier nicht an Fahrrädern.
Wetterbedingt fahren wir mit dem Fahrrad und dem Trolley zum Campus der UCSD, auch „University of China“ genannt.
Als Programm besuchen wir die auf dem Gelände befindlichen Kunstobjekte der Stuart Collection. Neben den mehr oder weniger aus unserer Sicht gelungenen Objekten ist das riesige Gelände und das bunte Treiben hier interessant. Und so fallen die vielen asiatischen Studenten auf, Black People sind fast gar nicht vertreten.
Vormittags sind wir mit Luke und Emma im Famosa Slough unterwegs.
West Point Loma
Wie letztes Jahr gibt es hier auch einen Dnack in der Sonne. Bugs finden wir nicht, dafür kleine Steine und Blätter, die in die Beobachtungsgläser mit Vergrößerunglas gefüttert werden.
Famosa Slouhgh
Famosa Slough
Und vor dem Lunch drängt Moni auf ein Gruppenbild.
West Point Loma
Die Naptime der Enkel nutzen wir für 2 Strandstunden in Ocean Beach. Auf die Räder, los!
Ocean Beach
Ocean Beach – Scholastic Surf Series
Ocean Beach
+++ CHRISTMAS SPECIAL +++
Außer Dekorationen für Thanksgiving ist kein weihnachtliches Geschmück bei den Hauseingängen zu sehen.
Mit dem Auto brechen wir zu früher Stunde Richtung Lakeside auf. Hier wollen wir uns in einem Museum über die Geschichte und Kultur der Baronas informieren.
Ein interessantes Museum rund um die Kultur und Geschichte des Stammes der Barona. Insbesondere der gut und mit einfacher Sprache gestaltete Film zur Religion hat uns gut gefallen wie auch die digitalen Kostproben der Birdsinger.
Da unser Ziel Julian, eine im Gebirge gelegene Stadt, die bekannt ist für Apple-Pie und Cider, aufgrund einer Straßenbaustelle erst nach längerer Wartezeit erreichbar wäre, bleiben wir in San Ysabel und kaufen in der Julian Pie Company einen Cinnamonroll für Ericka und einen Becher mit kleinen Ciderdonutballs. Leider sind die Ciderdonuts schon ausverkauft.
Santa Ysabel – Julian Pie Company
Auf dem Rückweg legen wir noch einen kurzen Stopp bei einem Straßenstand ein. Aber es gibt keine Apfelsinen, dafür viele Honigsorten. Wir nehmen Grapefruithonig und Medjuldatteln mit.
Mit dem Fährboot der Flagship-Linie fahren wir heute nach Coronado. Eines unserer letzten Ziele während unseres Aufenthaltes in San Diego.
Da wir vorher noch Kleinigkeiten erledigen (Teppich reinigen), wird es eng mit der Anfahrt zur Fährstation mit dem Fahrrad. 9.59 Uhr sind die Karten gekauft, Abfahrt ist um 10 Uhr.
Die Sonne scheint, blau ist der Himmel. Sonnenbaden ist damit nach dem Dinner, das ich mit einer Möve teilen musste, möglich. Der kühle Wind und die warme Sonne kämpfen um uns.
Pünktlich wollen wir die Enkel wieder abholen. Ericka und Simon besuchen heute Abend ein Konzert von Alicia Keys.
+++ CHRISTMAS SPECIAL +++
Gemeine gähnende Leere. Aber etliche Jack-o-Lantern, Skelette, Dinosaurier, Hexen … sind schon verstaut und warten bestimmt sehnsüchtig auf 2023.
Das Wetter ist heute wieder sonnig. Die Fahrräder sind repariert, auf geht es am SDRiver entlang nach Ocean Beach.
Die Farmer’s Box ist gekommen. Nun können die Essensplanungen für die nächsten Tage abgestimmt werden.
Wieder ist alles anders gekommen. Der Sturm in der Nacht hat die Palmen von trockenen Wedeln befreit. Sie liegen nun unten. Dafür kommen die Kelp nach oben und liegen am Strand. Die Möwen durchsuchen das Strandgut.
Luke und Emma kommen wohlgemut aus ihren Einrichtungen.
Am Abend hatten wir ein angenehmes Gespräch mit Simon über Kindererziehung und Familie auf amerikanischer Seite. Ericka ist noch an der Uni zum MBA unterwegs.
+++ CHRISTMAS SPECIAL +++
Hartnäckig werde ich das noch ausstehende Treiben verfolgen, in der Hoffnung auf wieder schräge Illuminationen.
Am Office der Community wird das folienbasierte Süßigkeitenpapier für einen guten Zweck gesammelt. Und der Zahnarzt kauft sogar Süßigkeiten ab.
Natürlich geht es heute trotz durchwachsener Bewölkung an den Strand.
Ocean Beach
Und auf Empfehlung von Laura teilen wir uns einen Fisch-Taco (Mahi) mit Reis bei Mike’s Taco – alles schön ver packt.
Ocean Beach
Ocean Beach
Ocean Beach
Ocean Beach
Auf dem Weg zum Strand.
Ocean Beach
Ocean Beach
+++ CHRISTMAS SPECIAL +++
Die neue Dekoration ist noch nicht auffindbar. Erst muss noch abgeschmückt werden. Aber ich werde bei Susan mal nachsehen, sie ist immer schnell bei der Dekoration.